SPIN ME ROUND
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TRAINWRECK
Of Concrete Canyons and Inner Wastelands LP
Adagio830
Von Acme über Yage über Zann bis Trainwreck scheint eine nicht abreißende Traditionslinie der Kunst zu existieren, die Wut über den Status Quo dermaßen zu radikalisieren, dass in regelmäßigen Abständen Zorndokumente wie dieses hier entstehen. Vielleicht liegt es daran, dass die Referenzpunkte des deutschen Hardcorepunk seit über 15 Jahren die gleichen sind, vielleicht aber auch daran, weil der Status Quo seitdem immer gleich beschissen ist.
GRÜDIGER RUBE
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DIRTY PROJECTORS
Stillness is the Move 12“
Domino
Die Dirty Projectors haben es mit Bitte Orca tatsächlich geschafft, ein visionäres R’n’B-Album aufzunehmen, das selbst von Leuten gefeiert wird, die Erlend Oye für einen wichtigen oder gutaussehenden oder ... keine Ahnung, irgendwie interessanten Musiker halten. Dafür verdienen sie großen Respekt. Etwas getrübt wird diese Leistung durch die Tatsache, dass sie eine 12“ hinterher schieben, die mit einem schwachen Lucky Dragons-Mix und noch schwächerem B-Seiten-Füllmaterial nichts wesentlich Album-Ergänzendes zu bieten hat.
THE GESCHEITEST BOY ALIVE
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HALLOWED BUTCHERY
Funeral Rites for the Living LP
Vendetta
Kleiner Tipp: Wenn du die Platte auf 45 rpm abspielst, bekommst du einen Eindruck davon, wie Cradle of Filth klängen, wenn sie in den letzten zehn Jahren mal eine gute Platte gemacht hätten. Auf 33 ist es eine bedrückende Odyssee, die beinahe sämtliche Disziplinen des Abseitigen (Industrial, Doom, Neofolk) einschließt und dadurch den Eindruck erweckt, eine Godflesh-, eine Burial Chamber Trio- und eine Current 93-Platte gleichzeitig zu hören.
UNIVERSALDSCHINNI
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COMADRE
A Wolf Ticket 12“
Adagio830
Große Ereignisse im Comadre-Camp. Neben dem beachtlich aufwändig (inkl. CD&DVD&Gatefold) neu aufgelegten Burn Your Bones-full length, wurde soeben auch noch das hier veröffentlicht. Eine einseitig bespielte, rückseitig geetchte 12“, die die Band von einer etwas positiver gestimmten Seite zeigt. Man könnte auch sagen, wenn Funeral Diner und Kid Dynamite beim Armdrücken antreten, dann sind Comadre der Gewinner. Oder so.
WISHYWASHY
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SMOKE BLOW/TACKLEBERRY
Demolition Room 7“
Pias
Bemerkenswert an dieser Split ist zum einen der erste Smoke Blow-Song, der sich so weit aus dem Fenster lehnt, bis er das Haus gegenüber stalken kann, in das gerade Kreator-Mille mit Pantera als Backingband eingezogen sind. Zum anderen ist bemerkenswert, dass sie auf 500 limitiert ist und auf der zurückliegenden Tour der beiden beteiligten Bands verkauft wurde, was bedeutet, dass du mal deinen Ebay-Account anwerfen solltest.
TOM SOYER
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A MODEST PROPOSAL
Songs on 33 7“
LoLiLa
Eigentlich ist man ja nahe dran, Frührente beantragen zu können, wenn man noch Bands wie Texas Is The Reason, Samiam oder Hot Water Music in ihren aktiven Jahren miterlebt hat. Bands wie A Modest Proposal sind vielleicht nicht besonders originell, aber sie helfen einem ein wenig, für eine halbe Stunde dieses Alter-Sack-Gefühl abzulegen, weil ihr Mittneunziger Emopunk einem vorgaukelt, dass das alles ja so lange noch gar nicht her ist.
SCHOOL OF 95
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YOU’RE ONLY MASSIVE
Under the Neon 7“
Self released
Für einen Moment dachte ich, dass es ein begrüßenswertes Zeichen für Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung ist, wenn zwei schlecht abgemischte, in gebrochenem Deutsch und Englisch vorgetragene Elektroclash-Stücke, die einem einen sicheren Platz im Vorprogramm von Chicks on Speed garantieren, auf Vinyl gepresst werden. Dann dachte ich aber: ‚Ähm nein, eigentlich doch nicht.’
RESSOURCENMANGEL
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FREAKATRONIC
2 Song 7“
ITD
Auf der A-Seite befindet sich eines dieser mittlerweile unvermeidbaren Empfehlungsschreiben für die DeickindEgo-Kommander-Akademie. Auf der B-Seite beweisen Freakatronic aber dann, dass sie zumindest auch schon mal was von „Planet Rock“ gehört haben. Im besten Fall. Vielleicht war es aber doch nur Consoles „14 Zero Zero“.
GERMAN HENGST
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