ERINNERUNGEN AN MEDELLÍNFotos aus der Sammlung von Pablo Escobars persönlichem PaparazzoFOTOS MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON EDGAR „EL CHINO“ JIMENEZ
| El Chino hatte die Erlaubnis so ziemlich alles zu fotografieren, was er wollte, so auch diese Kostümparty, die 1989 an Halloween stattfand. |
Edgar Jimenez, alias El Chino, war in den 60er-Jahren ein unscheinbarer Mitschüler Pablo Escobars an der Antioqueño Mittelschule in Kolumbien. Während Escobar die darauffolgenden Jahre damit verbrachte, zu einem der größten mordenden Narco-Superstars zu werden, führte El Chino ein langweiliges Leben als provinzieller Hochzeitsfotograf.
Nach einem zufälligen Wiedersehen in den frühen 80ern, heuerte Escobar El Chino dann aber als seinen persönlichen Fotografen an und ließ sich von ihm seine politischen Kampagnen, seine privaten Partys und diverse Ereignisse auf seinem exotischen, 2.000 Hektar großen Anwesen, der Hacienda Nápoles, dokumentieren. El Chino verbrachte die nächsten zehn Jahre in Escobars Diensten, genoss vollständigen Zugang zu dessen Welt und war ständig damit beschäftigt herauszukriegen, welche der Kumpane des Drogenbarons damit einverstanden waren, sich fotografieren zu lassen. Das ging so lange, bis die CIA, die Los Pepes, die Delta Force, Search Bloc und eine Reihe anderer Leute, die Escobars Kopf rollen sehen wollten, sich zusammenschlossen, um das Medellín-Kartell hochgehen zu lassen.
Vor Kurzem lud Jimenez Vice zu sich nach Hause in das Medellíner Stadtviertel Aranjuez ein, wo er uns gestattete, in seinen Archiven zu blättern. Das hier sind unsere Lieblingsaufnahmen.
Verpasst auf keinen Fall unser spannendes Interview mit El Chino, das diesen Monat auf VBS.TV zu sehen ist.
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