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DOS & DON'TS

You’d think that a harsh chemical perm and three hours in a tanning bed would do at least a little damage to a zombie’s tender, rotting flesh. But nope. Comments/Enlarge | See all


Something about the combination of muscular skinhead thug and delicately flavored rabbit tagliatelle in a beautiful back garden in Rome is making me ask myself that age-old question again: Am I a fag? Comments/Enlarge | See all






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VIDEO GAMES KILLED THE RADIO STAR





RESIDENT EVIL 5
Publisher: Capcom
Konsole: Xbox 360, PS3, PC


Die lang erwartete fünfte Folge der Resident Evil-Serie ist da—lang erwartet, weil Resident Evil 4 so gut war. Die neue Folge spielt nun in Afrika und deine Gegner sind diesmal „Majini“ (Suaheli für böse Geister)—Menschen, die von der Pharmafirma Tricell genetisch manipuliert wurden. Die Hauptfigur, Chris Redfield, soll dem Ganzen ein Ende bereiten und muss diesmal mit der geilen, scharf zielenden Afrikanerin Sheva zusammenarbeiten. 

Spielen kann man entweder als Chris im Single-Player-Modus zusammen mit einer nicht allzu schlechten AI-Sheva, oder im Multiplayer-Modus mit, wenn du Glück hast, einem Profi-Gamer aus Seoul, und wenn du Pech hast, einem verbitterten Ex-Soldaten aus den USA, der seine Beine in Afghanistan lassen musste.

Die Level sehen traumhaft aus: Die sonnige Landschaft und kleinen Dörfer Afrikas wurden in ein wahres Horrorszenario verwandelt. Durch die realistische Darstellung jedes noch so kleinen Details—die flirrende Hitze, den Kontrast zwischen Helligkeit und Schatten, die Ratten und Schlangen überall—kann man den Gestank von verwesenden Leichen, Dreck und Müll förmlich riechen. 

Die neue Folge orientiert sich sehr an seinem Vorgänger, und so kannst du auch hier nicht gleichzeitig rumrennen und jedem mutierten Dorfeinwohner den Arsch wegschießen, sondern musst ständig die wichtige Entscheidung treffen, ob du abhaust wie ein kleines Mäuschen oder stehen bleibst und kämpfst wie ein Gorilla. Dies ist einer der wichtigsten und gleichzeitig besten Aspekte des Spiels—es geht nicht nur um Schießfähigkeiten, sondern Taktik und Waffenwahl spielen beim Ansturm eines Mobs von Zombies eine ebenso wichtige Rolle. Schießt du die stark pigmentierten Monster aus der Distanz mit der Rifle ab, oder wartest du, bis sie näher kommen, um sie mit der Shotgun oder Magnum wegzuknallen? Und da die Munition oft knapp ist, musst du auch darauf achten, dass du so oft wie möglich Kopftreffer erzielst.

Doch Resident Evil 5 ist nicht fehlerlos. Die musikalische Untermalung wird nach einem Kampf ruhiger und friedlicher, um dir zu signalisieren, dass momentan keine Bedrohung von irgendwelchen Zombies ausgeht, was sicherlich etwas von der Angst nimmt. Dazu gibt es kinomäßige Szenen, bei denen man zum bestimmten Zeitpunkt den richtigen Knopf auf dem Controller drücken muss, um zu überleben. Dabei verliert das Ganze etwas an Spannung, wenn man es zum zehnten Mal noch nicht geschafft hat. Doch trotz einiger Schwächen muss ich zugeben, dass die Spielentwickler von Capcom einen weiteren Klassiker geliefert haben. Ich bin sicher mehr als 50-mal gestorben und konnte trotzdem nicht aufhören zu spielen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht.




GTA—CHINATOWN WARS
Publisher: Rockstar
Konsole: Nintendo DS


Nintendo scheint immer beliebter unter den Droschkenfahrern zu werden. Wenn du nicht gerade mit dem Wii-Controller in Manhunt 2 versuchst, jemanden durchs Arschloch zu erstechen, hörst du wahrscheinlich, wie jemand eine Horde „Motherfuckers“ in House of the Dead: Overkill loslässt. Die Vorarbeit fürs Release vom Rockstar-Klassiker ist also getan. Sie zerbrechen sich immer noch den Kopf über das Game Boy Advance-Fiasko, also seid etwas nachsichtig mit ihnen. Es ist immer noch die gleiche Liberty City, aber aus einer isometrischen Perspektive von oben und mit Cel-Shade-Optik fürs Cartoon-Feeling. Die Umsetzung und das Skript kommen kindisch-trotzig rüber, und es ist komisch, mit dem Stylus erst einen Koffer mit Drogen zu bepacken und sich dann rauszustehlen, um sie zu verticken. Ein netter Kompromiss zwischen GTA IV und den älteren Top-Down-Games—auch wenn es vielleicht nicht den Charakter und den Biss der Hauptserie hat, macht es Spaß, drüber nachzudenken, dass Fearne Cotton vielleicht unbeabsichtigt ein Spiel vermarktet, bei dem du Gras vertickst.




BATTLE FORGE
Publisher: EA
Konsole: PC


Das erste Spiel, welches ich nach dem Demo-Anspielen sofort gekauft habe. Die Inkarnation der eierlegenden Wollmichsau—WoW meets WC3 meets MTG. Falls du mit diesen Kürzeln nichts anfangen kannst, solltest du gar nicht erst weiterlesen und lieber mit deiner Freundin Wii Fit spielen. Als Himmelsfürst beherrschst du in Battle Forge Kreaturen, Zauber und Gebäude der Elementarkräfte Frost, Feuer, Natur und Schatten—und das mit bestem Gameplay (kein langweiliger Basenbau) und vielen Details (neue Einheiten werden mit einem „yay“ von ihren Mitstreitern begrüßt). Das Jammern vieler Beta-Tester über das Micropayment-System für den Kauf von Karten lässt sich nur auf mangelndes Talent zurückführen, welches durch den Kartenkauf kompensiert werden muss. Übrigens hat der LOHAS-Trend auch bei Gamern Einzug gehalten, denn alle spielen Natur.




SILENT HILL—HOMECOMING
Publisher: Konami
Konsole: Xbox 360, PS3, PC


Obwohl Silent Hill—Homecoming sicherlich kein Rohrkrepierer ist, ist es leider nur eine Fortsetzung von vielen. Das Entwicklerteam Double Helix war zwar sichtlich bemüht, der Serie wieder neues Leben einzuhauchen, konnte dies aber nur bedingt umsetzen. Als großer Stolperstein erweist sich dabei die grundlegend verschiedenen Auffassungen von Horror. Die Silent Hill-Serie war und ist Survival-Horror asiatischer Prägung mit subtilen psychologischen Kniffen und einer reduzierten wie genialen Sounduntermalung. Silent Hill: Homecoming hingegen wurde eher nach streng westlicher Horrorvorstellung mit roher Gewaltdarstellung und plump inszenierten Jumpshocks realisiert. So viel zum Thema miese Adaptionen japanischer Horrorklassiker.




HALO WARS
Publisher: Microsoft
Konsole: Xbox 360


Halo Wars war ein schwieriges Unterfangen—macht ein Strategiespiel für einen Haufen quengeliger ADHS-Teenager! Das Ergebnis ist das exakte Gegenteil von Total War. Scheiße, bei dem Spiel kannst du sogar pussymäßig im Pause-Modus Befehle eingeben. Es ist gradlinig, glatt und kurz—mit gerade mal 15 Missionen hast du nur im Multiplayer-Modus Spaß. Stell dich auf Videos ein, in denen Behindi-Kinder sagen: „Du kümmerst dich um deine Ressourcen wie eine Schwuchtel.“ Und: „Du hast kein Upgrade bei deinem Reaktor gemacht, du schwuler Idiot.“ Es ist eigentlich ein echt gutes Spiel: nicht zu schwierig und leicht zugänglich. Aber sogar in diesen 15 Kurzmissionen lässt dich die Einsicht, dass sich die gleiche Scheiße immer aufs Neue wiederholen wird, ziemlich schnell deine Sterblichkeit vergessen.


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