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DOS & DON'TS

Who the fuck are these women? Who the fuck cares! And if the shots these photographers sell for a few dollars apiece to shitty websites with huge readerships never got taken, would anybody hear the cries of their children going hungry? Probably not. Comments/Enlarge | See all


You know 500 years from now some asshole is going to think this is what people in the 20th century looked like. It's like how we take the entire middle ages and go, "Oh yeah, they were a bunch of dickhead knights." Comments/Enlarge | See all






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JUNGS Die Jungs in Mailand beginnen sich ganz langsam an die Idee zu gewöhnen, dass Mädchen tatsächlich auf Männer stehen. Kunstlederschuhe sind im Kommen (neonfarbene Turnschuhe sind mittlerweile ein totales Kainsmal), ebenso wie nach hinten gegeltes oder gescheiteltes Haar, Jacken, Hosenträger, gut geschnittene Hemden, rasierte Wangen und ein Tupfer altmodisches Kölnischwasser. Aber dieser Gentleman-Look muss natürlich ein wenig aktualisiert werden, und das macht man am besten, indem man eine sichtbare Schicht Dreck hinzufügt.
Es geht um Flecken, Löcher und allgemeine Ungepflegtheit, also eher Künstler als Dandy. Aber Mailand ist keine Insel und entkommt folglich auch nicht der momentanen Holzfäller-Epidemie. Nur, dass die Winter in Mailand nicht ganz an die in Winnipeg rankommen. Ist also ein bisschen albern.


MÄDCHEN Italienische Mädchen können in vier Hauptgruppen unterteilt werden: konzeptionelle, brave, gemütliche und aggressive Mädchen. Konzeptionelle hassen Formen, Farben und Strukturen und bleiben im Geiste und der Geldbörse bei Acne und Marni. Brave Mädchen machen einen auf französisch, mit minimalem Make-up, Dufflecoats oder Vintage-Capes und überdimensionalen Handtaschen. Gemütliche Mädchen, wie Christina hier, sind gut gelaunt und haben entweder einen Freund, der in einer Band ist, oder hätten gerne einen Freund, der in einer Band ist, oder sind selbst in einer Band. Sie haben jede Menge seltsamer T-Shirts, die extra dafür konzipiert worden sind, alle anderen dumm aussehen zu lassen. Dann sind da noch die Aggressiven, die sich die Reste des Nu-Rave, Clubbing und der Modeschule zu eigen machen: Lamé-Leggings, jede Menge Dekolleté und Stiefel mit absurden Absätzen. Alle anderen Mädchen hassen sie.





JUNGS Der Modetrend, nach dem sich Heteros anziehen, als wären sie extrem schwul, hat sich ins neue Jahr hinübergerettet und ist immer noch ungebremst. Das ganze Land ist voller kleiner Widerlinge, die ihre klettenwurzeldünnen Körper von Kopf bis Fuß in die engsten Klamotten zwängen, die sie finden können. Ihre Haare sind üblicher-weise in einem seltsamen Blondton gefärbt und zu einer einfachen Topffrisur oder unverständlich asymmetrischen Frisur geschnitten. Und vergesst nicht die totengleiche Blässe.
Die Japaner haben das metrosexuelle Ding zu solchen Extremen getrieben, dass sie Tag und Nacht nur noch mit ihrem Aussehen beschäftigt sind. Die üblichen Erkennungsmerkmale für Schwule sind völlig obsolet geworden. Ist das ein Zeichen einer fröhlichen, androgynen Zukunft, frei von sexuellen Vorurteilen? Oder die entmenschlichende Auswirkung von zu viel Anime? Erst die Zeit wird es zeigen.


MÄDCHEN Die meisten Mädchen tragen irgendwelche Pelzmützen (wie überall sonst auch), wahrscheinlich, weil es ein paar winzige Grade kälter ist als in den letzten Jahren. Dieses Fellding scheint gerade so ziemlich alles zu infizieren, von Jackenkragen und Ärmeln, zu Hotpants mit flauschigen Säumen. Ein paar Rüschen hier und da verstärken den Girlie-Faktor und sorgen dafür, dass sie nicht komplett wie eine Horde marodierender mongolischer Flüchtlinge aussehen. Die Mädchen in Japan tragen ihre Hosenbeine und Röcke unerklärlicherweise immer kürzer, je kälter es wird. Diese Mädchen schauen auf eine lange Tradition zurück, die Mode über Funktionalität privilegisierte, also wird sich hier keiner über ein paar kalte Knie im Winter aufregen. Da würden ihre Großmütter nur lachen.


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