Eine beliebte Künstler-Plattitüde: „Wenn es mir mies geht, schreibe ich Songs, um mich zu erleichtern. Wenn es mir gut geht, schreibe ich keine Songs, sondern genieße, dass es mir gut geht.“ So etwas wirst du von Mike Skinner nie hören. Er scheint in einer Welt zu leben, in der den ganzen Tag Kindergeburtstag ist und in der er kontinuierlich von Lotto-Millionären von hinten den Hintern gepudert bekommt, während ihm von vorne die Torten ins Gesicht fliegen. Dieses Album ist so cheesy, dass man noch nicht mal mehr darüber lachen kann.
SMART SCHMOCK LIFE
HAWNAY TROOF
Islands of Ayle Retard Disco/Southern
YO MAJESTY
s/t Domino
Falls du immer schon mal wissen wolltest, wie es sich anfühlt, in einer Duisburger S-Bahn von einem Mob hysterischer Lesben mit Mundgeruch vergewaltigt zu werden, ist Yo Majesty genau das Richtige für dich. Ansonsten suchst du nach drei Minuten die Stopp-Taste, vorausgesetzt, dein Selbsterhal-tungstrieb lässt dich nicht im Stich. Die 2 gibt es dafür, dass sich die Mädchen von Yo Majesty ihr Werk beim Aufnehmen zwangsläufig komplett anhören mussten.
IHRO GNADENLOS
Als wir Vice Cooler das letzte Mal trafen, fantasierte er von einem kommenden Album mit Stücken, die jeweils mindestens zehn Minuten lang sind. Keine Ahnung, auf welchen Substanzen er da gerade unterwegs war. Die neue Platte erfüllt wieder genau das, was man von ihm erwartet. Exzessives Entertainment, grenzenlose Liebe, alberne Beats. Man könnte allerdings sagen, dass sie etwas „erwachsener“ als die bisherigen klingt, wenn das bei diesem ewig infantilen Kasperkopf überhaupt möglich ist.
WILHELM BLUSH
MIKE SHANNON
Memory Tree Plus 8
Es ist ein Fehler, von Techno den großen Fortschrittszauber zu erwarten. Klar gibt es hier und da Visionäre und das Genre wird kontinuierlich feinjustiert. Am Ende geht es aber doch um einen 4/4-Takt und darum, dass du morgens um acht irgendwo besinnungslos in der Ecke liegst. Mike Shannons Album ist in der Hinsicht absolut wesentlich. Es klingt so, dass es unter all dem anderen Minimal- und Techhouse-Plunder nicht im Geringsten auffällt.
CHA CHA MÄLEON
PAN/TONE
Skip the Foreplay Kompakt
Stell dir vor, deine liebsten Technoplatten nehmen sich ’ne Auszeit, gehen ins Studio 54, ziehen ein paar Lines zu viel, tanzen zehn Stunden am Stück und als sie am nächsten Tag wieder in deinen Plattenkoffer kriechen, klingen sie plötzlich alle so.
SOYLENT GREEN
NEONMAN
Knights of Error Pale Music International
Nach zweijähriger Abwesenheit sind Neonman mit ihrer zweiten LP für Pale zurück und sie ist eine smartere, kompaktere Angelegenheit als ihr Vorgänger. Die Elektro-Hooks fehlen komplett und wurden durch sorgfältig arrangierte Gitarren und ein rasendes Schlagzeug ersetzt. Das Highlight ist allerdings zweifellos der Downtempo-Hit „Nightclubbing“.
KILLER-COBRA
T.RAUMSCHMIERE
I tank you Shitkatapult
THE FAINT
Fasciinatiion Blank.wav/ Cooperative Music
The Faint haben es auf wundersame Weise geschafft, unter all den Retro-Verwertern von heute auf eine eigene Weise antiquiert zu klingen und damit vielleicht als das erste Meta-Retro-Referenzobjekt des Postpunk in die Geschichte einzugehen. Falls dir dieser Gedanke genauso beknackt vorkommt wie mir beim nochmaligen Drüberlesen, dann versuch es hiermit: The Faint klingen wie immer, aber immerhin ist das Album hier besser als das letzte.
KARL SPARKS
LEE JONES
Electronic Frank Aus Music
Du erinnerst dich an die Szene aus 2001: Odyssee im Weltraum, wo der Typ in dem Raumschiff durch eine Art Zeitmaschine in eine alternative Version der Zukunft gesaugt wird und unterwegs all diese blinkenden Lichter und Energiewellen sieht, bevor sein Körper in einem Paralleluniversum wieder neu zusammengesetzt wird? Dies könnte beinahe der Soundtrack dazu sein.
TWIST IN MY SOBRIETY
ECHOKRANK
Echokrank Gagarin Records
Keine Frage, Echokrank und die ihnen eigene Mischung aus zerhackter Elektro-nik und sexbesessenen Vocals sind eine verdammt gute Sache. Etwas schade ist, dass sie aus Berlin kommen, eine etwas zu offensichtliche Wahl der Heimatstadt. Bei einer so souveränen Platte würde man sich irgendwie wünschen, dass sie in Bischofswerda oder einem ähnlich nichtssagenden Dreckloch produziert worden wäre, es hätte sie extracool gemacht.
ROOM WITH A VIEW
I tank you too for so much tolle moments on the dancefloor u know? But today I feel sick in the knee and cannot dance anymore. And now the shit’s a’steaming.
ASSLICKEN!
THE PHARMACY
Choose Yr own Adventure Don’t Stop Believin’
Es heißt, dass diese drei Typen aus Seattle Ewigkeiten für dieses Album gebraucht hätten. Dass sie es immer wieder verändert und verfeinert, es instrumental immer weiter verdichtet haben und überhaupt eine Menge Kopfarbeit in diesen Liedern steckt. Interes-santerweise klingen sie so genial pointiert und ungeschliffen, als hätten sie sie in zehn Minuten geschrieben, in einer Stunde aufgenommen und dann irgendwo liegen lassen, weil Mutti sie zum Essen gerufen hat oder so. Was kommt denn heraus, wenn die wirklich mal einen Song in fünf Minuten zusammenjammen? Schrullige Schönberg-Variationen?
KOPFNÜSSCHEN
AIDS WOLF
Cities of Glass Skin Graft
Man darf Aids Wolf nicht als Band im konventionellen Sinn begreifen. Man muss Aids Wolf als Band im eigentlichen Sinn begreifen. Oberflächlich betrachtet klingen sie wie eine Mischung aus Yoko Ono bei einem Tobsuchtsanfall, Sonic Youth bei ... ähm ... einem Tobsuchtsanfall, einem Flug-zeugabsturz und Kopfschmerzen. Tatsächlich transzendieren sie durch ihr ästhetisches Konzept Antworten auf alle Seinsfragen. Nur verstehst du nicht jede davon, weil alles so laut ist.
HYSTERI CUM LAUDE
CLOUDS
We Are Above You Hydra Head/Indigo
CEREMONY
Still Nothing Moves You Bridge 9/Soulfood
Die Existenzkrisen des zeitgenössischen Hardcore entwickeln sich bekanntermaßen an Themen wie abgerutschtem Lidstrich oder der Tatsache, dass du den 2-Step auf dem Gitarrenfloor nur halb so schwul hinbekommst wie dein magersüchtiger Freund im Fall Out Boy-Shirt. Möglicherweise ist der hier vorliegende, herzerfrischende Backlash in Richtung Rorschach und Infest an Geschichtsaufar-beitung interessiert. Möglicherweise aber will er lediglich seiner Szene eröffnen, was sie verdient: einen Kotzschwall aus Hass und Ablehnung.
FLURPUNSCHER
DON CABLLERO
Punkgasm Relapse
Was ist nur passiert, dass alle Instrumental-Bands in letzter Zeit glauben, sie müssten es mal mit einer Prise Gesang versuchen? Der Verfasser der Presseinfo hat diese Platte offenbar nicht gehört, schreibt er doch, dass „niemand hier den Sänger vermisst“ und „eine menschliche Stimme nur stören würde“. Ich höre aber hier ganz klar eine Stimme und du hast recht, Typ, sie stört, und zwar gewaltig! Scheiße! Sorry, ich bin gereizt, denn Don Cab waren mal echt cool, aber dann wurde erst Ian Williams an der Gitarre durch einen bedeutungslosen Lang-weiler ersetzt und jetzt das hier.
FALLING DOWN
Seltsam, dass die Genrebezeichnung „Hardrock“ mittlerweile für eine Musik-richtung steht, die alles Mögliche tut, nur nicht hart rocken. Aufgrund dieser subversiven künstlerischen Strategie (in Insiderkreisen „détournement“ genannt) kann man dieser Band mit etwas gutem Willen ein gewisses kulturrevolutionäres Potential zusprechen und ein paar Gnadenpunkte verteilen, auch wenn die Musik suckt, und zwar hart.
RABBI ROUSER
FRIENDLY FIRES s/t XL Recordings/Beggars
Sich alle zwei Sekunden auf Talking Heads oder The Cure zu beziehen, ist vielleicht nicht die revolutionäre Idee, auf die wir alle gewartet haben, aber immer noch begrüßenswerter als die Idee, der der große Rest der aktuellen Bands anhängt. Nämlich der, sich alle zwei Sekunden auf Scheiße zu beziehen. Dieses Album kann man schön mit der letzten The Rapture-Platte shuffeln und man weiß nicht, wo das eine aufhört und das andere beginnt. Was wohlwollend gemeint ist.
WESLEY SNIPER
MIA
Willkommen im Club R.O.T./Columbia/Sony
Der Duktus, mit dem Identifikations-püppchen und Nervensäge Mieze ihre hilflosen Wortspiele zwischen BDM-Vokabular und Waldorfschulen-Dada aufbereitet, wird mit einigen Lagen Marlene Dietrich-Gedenkbetonung zugekleistert. Ist das neu? Ansonsten: Hits, Hits, Hits für das Indie-Establishment, bei Gay-Partys perfekt sitzend zwischen Rosenstolz und Marianne Rosenberg. Aber nicht nur dort. Die restliche Band ist unter der Image-Sintflut kaum zu erkennen. Also eigentlich ist alles wie immer. Unerträglich.
MILLJÖHSTUDIE
MERCURY REV
Snowflake/ Midnight V2/Cooperative Music
Nein. Und wenn Mercury Rev zehnmal Mercury Rev sind. Echoeffekte auf Klavierintros wirken nicht „verträumt“, sondern affig. Und nein, nur, weil man den Attack am Syntheziser hochzieht, ergibt das noch keine Soundscapes. Und ja, Krautrock war cool. In den Siebzigern. Die ganze Platte ist ein einziger psychedelischer Halleffekt. Das wäre nicht weiter wild, wenn man sich beim Hören nicht permanent fragen müsste, wer Sänger Donahue kastriert hat und wie und ob es wehtat und ob er nicht was anderes machen könnte, als ausgerechnet zu singen. Wer auch immer ihn auf die Idee gebracht hat, dass Falsettgesang ätherisch ist, war schwul oder hatte einen echt beschissenen Sinn für Humor.
THOMAS HERMANNS
FINN.
The Best Low-Priced Heartbreakers You Can Own PIAS
Der fragile Pop-Troubadour Finn. wagt den Sprung aus dem Schlafzimmer ins Kirchengewölbe und tauscht den Drumcom-puter gegen Pauken und Trompeten. Als Resultat klingt sein weinerliches Herzschmerz-gejammer jetzt noch aufgeblasener, selbstverliebter und pompöser als je zuvor, und ich kann es mir leider nicht anhören, auch wenn sicherlich eine Menge Arbeit drinsteckt. Nur was für Sensibelchen, von denen es hier selbstverständlich keine gibt.
TOM PETTING
THE RASCALS
Rascalize Deltasonic
Den Opener des Albums „Rascalize” zu nennen, ist nun wirklich nicht besonders einfallsreich, aber bei den folgenden Songs legt dieses Album etwas zu und ist keine schlechte Ergänzung für das dahinsiechende Genre „UK-Indie-Rock“. Hätten sie das Album „The Last Shadow Arctic Rascals“ genannt, wüsste man gleich, worum es geht.
CLOUDS IN MY COFFEE
AMANDA PALMER
Who Killed Amanda Palmer? Roadrunner
Während David Lynch ja irgendwann das Geld ausging und wir deshalb bis heute nicht eindeutig sagen können, wer Laura Palmer auf dem Gewissen hat, lässt sich das im Falle der Dresden-Dolls-Frontfrau Amanda leichter beantworten: Songwriter-Nerd Ben Folds hat sie mit einer etwas zu glatten Produktion gekillt, das heißt, er hat es versucht, denn so viel Talent und Sex-Appeal sind dann zum Glück doch nicht so ohne Weiteres totzukriegen.
DOCTOR WHO
METRONOMY
Nights Out Because/Warner
CONOR OBERST
s/t Wichita/Cooperative Music
Nach den bibbernd intonierten Konzept-alben über Pubertätskomplexe und den Versuchen von neulich, den präpotenten Gutmenschen zu geben, sah man ihn schon mit heruntergelassener Hose vor der Tür zu Bob Geldofs und Bonos Weltrettersauna stehen. Glücklicherweise hat er noch mal die Kurve gekriegt und entwickelt auf seinem Soloalbum Klischees über „on the road“-Romanzen, zitiert die Hookline aus „The Joker“ und verpackt seine Angst, in einem Krankenhaus zu sterben, in einem Hillbilly-Boogie, der so vital klingt, dass man sich fragt, was er in diesem verdammten Krankenhaus überhaupt zu suchen hat. Alles richtig gemacht. Jetzt fehlt nur noch Bart-wuchs.
KAP KARNEVAL
CASIOTONE FOR THE PAINFULLY ALONE
Town Topic EP Tomlab
Lehn dich zurück. Schließ die Augen. Lass diese EP in Bildern zu dir sprechen. Im ersten Track tänzeln hübsche junge Ponys über eine tiefgrüne Sommerwiese. Im zweiten Track tänzeln hübsche junge Ponys über eine tiefgrüne Sommerwiese. Im dritten Trackwar da eine Biene? Wenn ja, ist sie im vierten Track wieder weg. Im fünften Track tänzeln tiefgrüne junge Ponys über eine hübsche ... Falls dir inzwischen der unterschwellige Verdacht gekommen ist, das Ganze sei ein wenig eintönigvergiss es. Das ist das Nirvanaund du kommst hier nie wieder weg.
TONI MONO
HOT CLUB DE PARIS
Live at Dead Lake Moshi Moshi/ Cooperative Music/ Universal
Wenn eine Bandwie man es bei Hot Club de Paris durchaus behaupten könntelive deutlich besser ist als auf Platte, was, ja was soll man dann von einer Live-Platte halten? Ist sie besser als ein Studioalbum, oder vor allem schlechter als ein Konzert? Sehr verwirrend, und als wäre die Situation nicht schon vertrackt genug, sind die Songs auf Live At Dead Lake überhaupt nicht live, sondern alle im Studio eingespielt. Wenn die Band damit jetzt noch auf Tour geht, wird vermutlich einfach das Universum aufhören zu existieren.
GANDALF
DARK MEAT
Universal Indians Vice Records
Wenn du dich ein bisschen mit Musik beschäftigst, weißt du, wie schwierig es ist, vier oder fünf Musiker zu finden, die so gut zusammenpassen, dass sie nicht unaufhörlich Scheiße produzieren. Wenn du dir nun vor Augen führst, dass in Dark Meat so um die dreißig Leute spielen, während du dir von ihrem weggetrippten Hippiecountry-Wahnsinn neue Klangdimensionen eröffnen lässt, merkst du, was für ein kosmisches Wunder diese Band eigentlich ist.
EINEUROJOBBERS OF THE WORLD UNITE
3-11 PORTER
Surround Me Stereo Deluxe
Sieh an, ein edles skandinavisches Hitwunder mit feingeschmäcklerischem Breitwandpop, und prompt erinnert die Melodieführung des ersten Stückes an „Baker Man“ von den großen Laid Back. Insgesamt aber handelt es sich um eine Melange der Landesvettern vom Midnight Choir und Chris Isaak. Große Geste, großes Kino, schönes Ding. Für die besonderen Momente im Leben (Trennung, Autobahn-fahrt, Frustsuff, Koitus, Konkurs).
DIN FART 66
COLD WAR KIDS
Loyalty to Loyalty V2/Cooperative Music/Universal
Das zweite Cold War Kids Album unterscheidet sich vom ersten Cold War Kids-Album hauptsächlich darin, dass es nervt. (Was das erste Cold War Kids-Album nicht getan hat.) Sie weiten diese Screamin’ JayHawkins-meets-your-Geschirrspül maschine-Anfälle aus, obwohl weder die Songs noch wir das unbedingt nötig hätten. Immerhin haben sie immer noch diesen assoziationsträchtigen Namen. Sie sollten eine Show mit Post Holocaust Pop als Support machen. Oder gleich eine ganze Tourirgendwohin weit weg. (Nordkorea?)
NIKITA KNOFFHOFF
Wenn es nach mir ginge, könnte Joe Mount mein ganzes Leben akustisch untermalen. Als Alleinunterhalter mit einem Anzug aus Mini-Synthies würde er mir dann überall hin folgen und jeden Augenblick meines Lebens spontan mit seinem eigenartigen Elektropop interpretieren. Ich bin sicher, dass er selbst aus meinen ständigen Auseinande-rsetzungen mit den bekackten Bahnkontrol- leuren ein paar richtige Kracher machen würde.
BLACK BALL PLAYER
MIKO
Parade Plop
Dein nächstes Meditationsthema: Stell dir Blonde Redhead ohne die hysterischen Momente vor und lass die Idee von makellosen shoegazy Heavenly Voices wie einen Gasluftballon in die Stratosphäre deiner Erkenntniswelten steigen. Sollte das nicht funktionieren, dann kauf dir einfach dieses Album.
KIMO NÖ
BLACK TO COMM Fractal Hair Geometry Dekorder
PARENTHETICAL GIRLS
[other] Hydra Head
Streicher! Pathos! Kurz senkt sich mit dem Samtvorhang die Stille über die Oper aller Existenz hinab, da erklingen die Stim-men und gleiten übers Arrangement wie die Geliebte übers Eis. Weiße Tauben flattern gen Himmel, während wir eine letzte Pirouette wagen und das Eis von den Kufen spritzt.
WEISSTWIEICHMEIN?ABYSS ME
Was für unfassbar tolle Drones! Alles beginnt mit eingebildetem Geheul. Dann halluzinierst du Möwen und mehr Vogelgetier herbei, und die Orgeln flimmern und fauchen und tirilieren und dröhnen in so bunter Vielfalt, dass du im Angesicht der unendlichen Wirklichkeit der Musik betäubt auf die Knie gehst.
WHITE BALL PLAYER
I was so wasted I needed to be carried home and I asked these guys if they would do it and they said, “Sure,” and I said “Bullshit,” (I was wasted) and they showed me some card of a guy who carried baby Christ across a river and I was like, “OK, OK, I got it,” and fell into their arms.
And on the “Water Still Wet” side of the news, that girl-from- every-Cramps- album prehistoric- rocker look continues to shrink pants for the 50- somethingth year and running. KOMMENTARE/VERGR÷SSERN ALLE SEHEN