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Put a knife in this Sheep on Drugs mad scientist’s hand and he’s reading my mind as to what I’m doing as I creep up behind him on the dance floor. Comments/Enlarge | See all






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Morgenmantel von NOM*d, Halskette von Bijules NYC
OLGA, 23
Vice: Wie hast du dein Aussehen empfunden, als du aufgewachsen bist?

Olga:
Manchmal wäre es schon cool gewesen, eine der hübschen Blondinen zu sein. Aber ich hatte immer ein gesundes Selbst-bewusstsein. Das hab ich von meiner Mutter.

Was magst du an deinem Aussehen am liebsten?

Ich habe ziemlich lange Eckzähne. Als Kind habe ich die gehasst und hab immer den Zahnarzt um eine Zahnspange angebettelt. Es war aber eine rein kosmetische Sache, also haben die sich geweigert. Das hat mich total sauer gemacht. Mittlerweile ist es aber mein Markenzeichen geworden, an dem die Leute mich erkennen.

Wie sieht es mit Rassismus aus? Hast du so etwas schon mal erlebt?

In Italien und Polen sagen die Leute in aller Öffentlichkeit rassistische Sachen. In Schweden ist es hinterhältiger. Das sind dann gebildete Frauen, die sich für Ökologie begeistern und ins Theater gehen. Die sagen dann, dass sie „exotische“ und „ethnische“ Sachen mögen. Die realisieren noch nicht mal, wie rassistisch und von oben herab sie sind.

Gibt es manchmal einen Konflikt zwischen deinen beiden Herkünften?

Eigentlich habe ich sogar drei Herkünfte. Ich sehe zwar am meisten italienisch aus, aber mit deren Kultur habe ich am wenigsten zu tun. Ich bin sehr schwedisch, aber in der Schule war ich immer die „polnische Italienerin“.

Ist von Vorteil, schön zu sein?

Es ist auf jeden Fall ein Vorteil. Ich denke, ich habe den einen oder anderen Job bekommen, weil ich so gepflegt, nett und harmlos aussehe. Wenn man so aussieht, kommt man leichter an manche Jobs. Trauriger-weise trifft das vor allem zu, wenn man ein Mädchen ist.


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