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If I’d spent $10 billion on a jacket and $6 squillion on my face I’d expect to not look like Kaa from The Jungle Book in a tranny wig. Comments/Enlarge | See all


Here’s the reason why in 10 years time your mobile phone / whole life will be a computer chip in your asshole: so spoiled little goblins like Prajit will only have to fart to tell the internet to change their profile pictures. Comments/Enlarge | See all






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REVIEWS



NO AGE

HELLSONGS



NO AGE

ALEXANDER MARCUS






JAMIE LIDELL
Jim
Warp
Hat irgendjemand Er-satz für die Motown-Soul-Revue bestellt? Klar, früher oder später musste Jamie Lidell dieses Album machen, warum also nicht so schnell wie möglich raus damit. Trotzdem ist schwer zu sagen, worin genau sich Scatman Jim hier eigentlich noch von Will Young unterscheidet. Als Nächstes dann bestimmt Dancing on Ice mit Showaddywaddy.

THANDIE NEUTRON


DAEDELUS
Love to Make Music to
Ninja Tune

SEPALOT
Red Handed
Compost
Wenn deine alte Crew Blumentopf heißt, klebt dir der Wackness-Verdacht am Schuh wie ein alter Kaugummi. Selbst wenn du ein international konkurrenzfähiges Producer-Album mit solidem Gäste-Line-up, E-Funk-Lässigkeit, Sommerabend-Deepness und Club-tauglichen Beats aufnimmst, musst du es irgendwie schaffen, dass die Leute nicht einen Lachanfall bekommen, wenn sie deinen Namen hören. Am besten sprichst du ihn etwas undeutlich aus. Oder frag doch mal Sepalot, wie er das gemacht hat.

HI, MY NAME IS HSMNRMPF
Der Geist der Pet Shop Boys ist überall. Letztens sah und hörte ich einen lokal berüchtigten Gangster-Rapper „Se A Vida E“ auf der Straße mitschmettern. Spuren-elemente ihres Wirkens findest du auch auf dieser eklektizistischen Popismen-Verwer-tung, die klingt wie geträumtes Radio.

ZITAT ENDE






WARREN SUICIDE
Requiem for a Missing Link
Shitkatapult
Warren ist zurück und hat offenbar eine Reha oder Psychoanalyse im Hollywood-Style hinter sich, denn er kann wieder zaghaft lächeln. Sein Charakter scheint nicht mehr ganz so verdunkelt und unterwegs hat er sogar ein paar Rock-Grooves eingesammelt. Sieh mal, er sieht ganz fesch aus mit seinen coolen neuen Sachen von American Apparel. Go Warren!

FUCK BANG BANG


LOW MOTION DISCO
Keep it Slow
Eskimo Recordings
Diese sehr luftigen Tunes zwischen Space Disco, Ambient und Field Recordings sehen ihre Aufgabe darin, der Kunstfertigkeit, zu tanzen, ohne sich dabei zu bewegen, einen Rahmen zu geben. Ein immerhin bahn-brechender Ansatz. Mit etwas weniger Bootsy Collins-Kitsch in den Basslines hätten sie einem konsequenterweise sogar das amüsierte Grinsen aus dem Gesicht gebügelt. Aber sie sind auf einem guten Weg. Als nächstes sind Low-Motion-Pornos, -Imbisse und -Volleyballturniere geplant.

PARESE POLONÄSE


ALEXANDER MARCUS
Electrolore
Kontor Records
Schlagerkitsch über konkret produzierten Beats? Wird ein Haufen Scheiße zu einer Köstlichkeit, wenn man ihn mit ein paar Zuckerstreuseln garniert? Geht es hier über-haupt noch um Geschmackskategorien? Dieser Spinner hier leuchtet mit seiner deutschtümelnden Taschenlampe in die Volksseele und dringt dabei auch in die Hipsternischen vor, die noch niemand zuvor in Frage gestellt hat. Die Inkognito-Spießer dürfen endlich die Hände in die Luft werfen, ohne sich als Spießer fühlen zu müssen. Weil, ist ja schon irgendwie ironisch alles. Ist es nicht. Das ist die Wahrheit.

KULTURBANAUSEA


PONI HOAX
Images of Sigrid
Tigersushi

WOLFGANG VOIGT
Gas
Raster Noton/Kompakt
Wenn du wie ich in einem Groß-raumbüro sitzt und es zu deinem Job gehört, Tonträger zu besprechen (ganz schön arm, ich weiß), dann freust du dich über jede Gelegenheit, diesem Irrenhaus zu entfliehen. Du stellst dir vor, irgendetwas würde dich aus Neonlicht, nervigem Telefongeklingel und kahlen Wänden herausholen und auf eine sonnengeflutete Waldlichtung ent-führen. Ich befinde mich gerade am Rand der Glückseligkeit, denn Wolfgang Voigt ist auf die Idee gekommen seine vier Alben aus dem Gas-Zyklus neu aufzulegen und gebündelt zu veröffentlichen. Wenn man geschickt dosiert, wirkt es nach gewisser Zeit fast so, als würde aus den Steckdosen Efeu wachsen.

DEPP 2.0


ANTHONY ROTHER
My Name is Beuys von Telekraft
Telekraft Recordings
Na, hier hat die Eminenz des wohl-temperierten Electro wohl unbewusst seine Vorliebe für Bionicles und Transformers verbal verarbeitet. Anders kann man sich den Vocal-Einsatz nicht erklären. Soll aber auch Kunst mit Augenzwinkern sein. Die instru-mentale Bonus-CD aber ist OK.

TELETEAMSTER.COM


MATMOS
Supreme Balloon
4AD/Beggars Group/Indigo
Warum redet eigentlich heute immer noch die ganze Welt davon, dass Matmos damals Vespertine für Björk produziert haben? Die Platte war eine Zumutung. Dafür konnten sie natürlich nichts, es war in erster Linie die große Dame selbst, die in dieser Phase doch ein bisschen arg weit draußen unterwegs war. Schwamm drüber. Dieses versponnene Synthie-Spektakel hier tut zwar auch ab und zu in den Ohren weh, aber in einer Welt, in der Scooter den ersten Platz der britischen Albumcharts belegt, erfüllt es unsere Herzen mit Freude.

GUYBRUSH THREEPWOOD

Ein „own private Vietnam“ besingt der versoffene Frontman Nicolas Ker hier. Entweder geht es da um seine inneren Dämonen, oder in Paris streikt mal wieder der öffentliche Nahverkehr. Auf jeden Fall befindet sich auf Images of Sigrid erneut sauber produzierte, hochwertige French-Elektronika, dunkler als der Vorgänger und gleichzeitig deutlich unterhaltsamer.

HUNKY DORY




MELVINS
Nude with Boots
Ipecac Recordings
Und wieder werden alle von der Rückkehr zur Form und vom hörbarsten Melvins-Album seit (bitte Titel aus der Postgrunge-Phase einfügen) herumsülzen. Und wieder wirst du dich dafür verfluchen, dass du ein Fan dieser Band bist und eine weitere Etage an dein Plattenregal anbauen. Und wieder wird dich deine Freundin anfahren, wann es endlich genug ist mit diesem Lärm und dass du verdammt noch mal schon wieder die Windeln vergessen hast. Haben die Melvins eigentlich eine Vorstellung davon, für welche Dramen sie verantwortlich sind? Die machen immer mehr Platten, so als wäre ihnen alles andere egal.

DUDE WITH BOOBS


H2O
Nothing to Prove
Bridge Nine
Zehn neue Songs mit Spielzeit unter 20 Minuten in sieben Jahren. Wenn es für einen in die Jahre gekommenen Hardcore-Veteranen zur Hauptbeschäftigung wird, den Arsch des eigenen kleinen Schreihalses abzu-wischen, verschieben sich die Prioritäten eben ein bisschen. Immerhin haben H20 aber alle möglichen noch rüstigen NYHC-Opas zusammengetrommelt und in gemeinsamer nostalgischer Ekstase ein paar der bezau-berndsten Smashhits der Bandgeschichte aufgenommen.

NOT JUST GRAMPS FUN


NO AGE
Nouns
Sub Pop/Cargo
Was für ein Durchmarsch! No Age holen sich im Vorbeilaufen den „Bestes Album“-Award, als wäre er ein kleiner Erdbeerjoghurt im Kühlregal und drei Meter weiter treten sie auch noch aus Versehen in den Eimer mit den Ehrungen für das beste Cover. Es ist ein bisschen so, als schrieben wir 1990 und Goo wäre gerade veröffentlich worden. Der Unterschied ist lediglich: Die Leichtigkeit unserer Jugend ist dahin und Majorlabels verkaufen keine besten Platten mit besten Covern mehr, sondern Pershings, die bei Detonation die Top Ten der Klingel-tondownloadcharts abspielen oder so was. Times are changing, folks!

NOSTRALAHMUS


MOSS
Sub Templum
Rise Above Records
Vor einigen Jahren spielten Moss gemeinsam mit den Drone-Metal-Helden SunnO))) jenen legendär gehypten Gig auf einem Boot irgendwo im schönen England. Hmm, Band auf Boot, wie idyl-lisch! Den meisten Zeitgenossen genügt bereits EINE Komponente dieses Extrem-ereignisses, um die verknoteten Eingeweide zum Vibrieren zu bringen und den Mageninhalt von halbverdauten Fish and Chips übers frisch gewienerte Deck zu verteilen, bevor man sich den nächstbesten verfilzten Dreadlock-Mob zum Aufwischen schnappt. Extrem genug eben ...

MOBY’S DICK


THE BLACK ANGELS
Directions to See a Ghost
Light In The Attic/Cargo
Sie hätten das Album natürlich auch „Directions to the next Pharmacy“ nennen können, aber das hätte der Sache vielleicht das Mysterium genommen. Während ich das hier an meinem Schreibtisch festhalte, nachts, kurz nach halb eins, beschwören die Trips dieser Texas-Hippies eher die Geister von Jefferson Airplane, Janis und den Velvets als irgendwelche meta-physischen Erscheinungen oder den jensei-tigen Aggregatzustand der Oma, die auf ungeklärte Weise für immer eingeschlafen ist, ein paar Monate, bevor ich in diese Wohnung gezogen bin. Moment mal, was war das gerade für ein Geräusch?

STEEVE FREELING


FINAL PRAYER
Filling the Void
GSR
Platten aus den Bereichen Mosh- oder Hatecore kannst du eigentlich nur nach einem einzigen Kriterium bewerten. Danach, wie ernst die Protagonisten ihre Aufgabe nehmen. Ansonsten bist du chancenlos, denn es klingt ja alles gleich. Das ist in dieser Disziplin allerdings auch Bedingung. Diese HC-Senioren hier klingen in etwa so ernst wie Hugh Hefner, nachdem ihm jemand die Eier abgeschnitten hat. Also schon ziemlich ernst. Das ist uns solide, ernst gemeinte sieben Punkte wert.

PAUSENCLOWN


COALESCE
012:2
Relapse
Halt dich fest! Dieses Album ist bereits zehn Jahre alt. ZEHN JAHRE! Folgende Erkenntnisse ergeben sich aus der Wieder-veröffentlichung: 012 ist auch zehn Jahre später noch besser, maßloser und über-triebener als 90% des Release-Mülls, der ansonsten in den Sektor geschissen wird. Diese remasterte Variante klingt etwas aufgeräumter als der dumpfe Genickbruch des Originals. Und: Wer schon die Erstedition live miterlebt hat, sollte sich langsam um einen Platz im Altersheim bemühen.

XRENTENBARONX


TRIP FONTAINE
Dinosaurs in Rocketships
Redfield/Cargo
Gerade haben sich The Notwist dazu entschlossen, in Zukunft offenbar keine international relevanten Platten mehr zu veröffentlichen, da spuckt die Weilheimer Studiofabrik eine neue deutsche Vorzeige-band aus. Musikalisch zwischen Alarma Man, Refused und den späten Beatles, optisch die Kinder von Cedric Bixler-Zavala und Germany’s Next Topmodel. Sie sind jung, zart und stinksauer. Sie tauschen auf der Bühne die Instrumente. Sie stehen ganz am Anfang, können aber schon alles. Dann zieht den Karren mal aus dem Dreck, Jungs. Viel Glück.

LUX LISBON




HELLSONGS
Hymns in the Key of 666
Bodog
Es ist nicht nur die mal Ironie-zwin-kernde, mal lahmarschig betuliche Art, mit der diese Schweden ein Album voller Coverversionen von Metal-Klassikern auf-genommen haben (auch Apocalyptica waren schon Scheiße, aber die haben es wenigstens ernst gemeint). Es ist auch nicht die Tatsache, dass dieses Feld nach Tori Amos’ Version von „Raining Blood“ für immer abgebrannt ist. Es ist wohl insbesondere die Dreistigkeit, mit der diese Typen Flachpfeifen wie Europe und Saxon in eine Reihe mit Slayer oder Sabbath stellen, die diesen schlechten Witz so uner-träglich macht.

TRUE TIL LUNCHBREAK


WILD BEASTS
Wild Beasts
Domino
Ich wäre nicht überrascht, wenn diese Jungs in Wirklichkeit wilde Bestien sind. Immerhin kommen sie aus dem eher unzivilisierten Hillbilly-Kaff Kendal. Aber solange es sie gibt, können sie dafür sorgen, dass die Region Cumbria für interessanten Fistelstimmen-Indie-Rock steht, und nicht nur für Bauernhöfe, Traktoren und Sex mit Schafen.

LODGER


SEMIFINALISTS
2
V2/Cooperative Music/Universal
Der geneigte Leser könnte hin und wieder den Eindruck bekommen, dass wir hier keine Indie-Popbands mögen. Das stimmt natürlich nicht. Wir sind nur ehrlich mit ihnen, so wie man mit einem guten Freund ehrlich ist, wenn man ihn darauf hinweist, dass er sich zur Abwechslung mal wieder die Zähne putzen sollte. Die Semi-finalists sind ein Freund von der Sorte, die man am Anfang ganz nett findet, und wenn man dann merkt, dass sie eigentlich Lang-weiler sind, wird man sie nicht mehr los. Sie sind aber zu sensibel, um die Wahrheit zu ertragen. Deshalb klingeln sie täglich an unserer Tür und wir tun so, als wären wir nicht zu Hause. Scheiße.

TOM SAWYER


MY MORNING JACKET
Evil Urges
Rough Trade

POP LEVI
Never Never Love
Counter Records
Jetzt wird es aber höchste Zeit, meine superengen Jeans aus dem Keller zu kramen, ein paar Buttons anzustecken und in meinen glitzernden Mini Moke zu steigen. Ich muss los, zu einem geheimen Zirkuszelt, wo Pop Levi die Songs seines sahnigen zweiten Albums spielt, das gerade auf zauberhafte Art und Weise die Sommersaison eingeläutet hat. Good night and God bless.



DEATH CAB FOR CUTIE
Narrow Stairs
Warner
Death Cab könnten dir vermutlich stun-denlange Vorträge darüber halten, was sie bei diesem Album anders gemacht haben als bei ihren schätzungsweise 27 vorherigen (die natürlich ebenfalls für sich stehende, unver-wechselbare Zyklen waren). Tatsächlich weichen sie kein bisschen von ihrer Formel ab. Sie nehmen ein weiteres Album auf, das Jungs zusammen mit dem Mädchen hören, das sie ohne größere Umwege an intimen Stellen berühren möchten. Das diese Jungs dann diesen Mädchen schenken, damit diese sich auch immer an die schönen Stunden erinnern mögen. Tatsächlich werden Death Cab For Cutie-Alben ausschließlich von Jungs erwor-ben und von Mädchen besessen. Interessant, oder?

ANGINA SMACKTORIS


CAJUN DANCE PARTY
Colourful Life
XL Recordings / Beggars Group
Die Underage-Szene stellt sämtliche soziokulturellen Gesetze auf den Kopf. Bislang wurdest du irgendwann Rockstar, weil du auf allen anderen Karrierewegen gescheitert bist. Heutzutage machst du dir um Ausbildung, Rentenversicherung und Bausparen überhaupt keine Gedanken mehr, sondern greifst gleich nach den Sternen. Der Vorteil: Der Traum platzt früher und dank deiner jugendlichen Realitätsferne auch nachhaltiger. Du knallst mit 23 auf den Boden der Tatsachen und es bricht dir entweder das Genick oder du überlebst als ein zynisches, aber perfekt funktionierendes Rädchen im System. Sollte das restliche Leben der CDP eher unerfreulich verlaufen, dann haben sie immerhin dieses Album, das sie nicht ohne Stolz herumreichen dürfen.

PIERRE MONDIEU

Dachtest du wirklich, vollbärtige Ameri-cana-Typen könnten nur dann so was Ähnliches wie sexuelle Erfahrungen machen, wenn sie ihren Schwanz ab und zu in einen Redwood-Baum stecken? Auf ihrem groß-artigen fünften Album packen My Morning Jacket in dem Song „Touch Me I’m Going to Scream“ (Hot!) sogar den Rick James aus, um kurz darauf auf „Highly Suspicious“ in einen unglaublichen Rick Rubin-Groove zu verfallen. Dazu gibt es noch ein ganz un-ironisches Stück über den „sexy librarian“. Und eine Menge ihres unangreifbaren, überirdischen Country-Rock selbstverständ-lich auch, falls du für all die Obszönitäten zu verklemmt bist.

LUMBERJACK JONES





ALEXANDER TUCKER
Portal
ATP Recordings
Einweckgläser voller in Westcoastschlamm eingelegter Peyotestückchen, die du am Straßenrand von einem, extra für Touristen wie dich, seltsam verkleideten Indianer kaufen kannst, der in Wirklichkeit der letzte Deadhead der Welt ist. Nun ist er müde und hat seinen Bauchladen an Alexander Tucker verkauft. Ein gutes Geschäft für beide Seiten, ausnahms-weise mal.

DESERT POWER


MAX MÜLLER
Die Nostalgie ist auch nicht mehr das was sie früher einmal war
Angelika Köhlermann

BURIAL HEX
Initiations
Aurora Borealis
Die echten Grenzerfahrungen sind in einer scheinbar grenzenlosen Laisser-faire-Gesellschaft gar nicht mehr so einfach in die Wege zu leiten. Entweder sind sie kostspielig oder sie bedürfen ausgiebiger Vorbereitung. Klar, du kannst dich in einer satanistischen Yoga-Séance von Zwergen in SS-Uniform mit Ziegenbockpisse beträufeln lassen, oder du kannst mit einem fabrikneuen MacBook unterm Arm zehn Meter durch Neukölln laufen. Du kannst allerdings auch einfach nur dem gruftschwarzen Ambient-Wahnsinn von Burial Hex lauschen. Die Ergebnisse ähneln sich frappierend, du hast aber hinterher noch ausreichend Geld für die Psychotherapie.

C.G. JUNGCHEN

Max Müller ist die Mutter aller Heimarbeit. Und ein bedeutender Künstler. Einer von denen, die über jede Kritik erhaben sind. Dabei muss er sich von den paar Krumen ernähren, die der Kunstindustrie unregelmäßig runterfallen. Gerecht ist das nicht. Aber nur deswegen existieren Menschen wie er. Also hör ihm gut zu, aber glaub bloß nicht, er wäre dein Bruder.

NACHTMENSCH WIE ICH


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