|
|
DOS & DON'TS
RELATED ARTICLES
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
MEXIKO IST ECHT GRUSELIG - PART 2Hier habt ihr neun gute ...ILLUSTRATIONS BY HILDA PALAFOX
Im Sommer 1994 reiste José Martinez mit einigen Freunden auf der wunderschönen alten Landstraße in die Sierra Rayones in Montemorelos. Wie bei anderen Ausflügen auch, nahm José seinen Fotoapparat mit, um seine Freunde und die Landschaft zu fotografieren. Nach einigen Stun-den kehrte er zur Farm zurück, um eine Mahlzeit zuzubereiten, während seine Freunde am Fluss blieben. Der Bericht des jungen Mannes über die weiteren Geschehnisse liest sich folgendermaßen: „Die Kamera hing immer noch um meinen Hals, als ich die Holzkohle für den Grill vorbereitete. Plötzlich bemerkte ich links von mir ein intensives Licht. Als ich mich umdrehte, sah ich ein Objekt aus Metall, das geräuschlos über der Erde schwebte und das Sonnenlicht reflektierte. Im ersten Moment dachte ich an einen Scherz meiner Freunde, die vielleicht einen Topf in die Luft geworfen hatten, um mich zu erschrecken oder etwas in der Art. Allerdings verblieb das Objekt nach ein paar Sekunden immer noch in der Luft und schwebte vor mir. Es hatte die Form einer großen Scheibe und einen Durchmesser von ca. sechs Metern. Intuitiv nahm ich meine Kamera in die Hand und machte ein paar Bilder.“ José konnte sich aufgrund einer eigenartigen Amnesie nicht mehr genau erinnern, was nach dem zweiten Foto passierte. Er schenkte dieser Erinnerungslücke aber keine weitere Beachtung und sprach mit niemandem über das Ereignis, bis die Fotos eine Woche später entwickelt wurden. Seine beiden Fotos waren außergewöhnlich: Sie zeigten die fliegende Untertasse in klaren Konturen und in all ihrer majestätischen Schönheit, fast so, als hätte sie absichtlich für die Kamera posiert. José teilte seine Erlebnisse an diesem Nachmittag mit seinen Freunden. Diese waren überrascht von der Klarheit der beiden Fotos und gratulierten ihm zu dieser einzigartigen Erfahrung. Der Vorfall fand bald seinen Weg in die Medien und seine Fotos erschienen auf dem Titelblatt eines mexikanischen Magazins über Aliens. Nach mehr als einem Jahrzehnt bleibt die Frage offen, was an diesem Nachmittag mit José Martinez geschah, nachdem er das zweite Foto gemacht hatte. Die Antwort ist mit Sicherheit irgendwo tief in seiner Erinnerung vergraben.
Am 11. Mai 2004 wurde öffentlich bekannt gegeben, dass die mexikanische Luftwaffe eine Woche zuvor, während eines Kontrollflugs, im Bundesstaat Campeche mit elf nicht identifizierten Flugobjekten zusammen getroffen war. Außerdem wurde dieses Zusammentreffen sogar gefilmt. Das Video dieses Vorfalls wurde in einer von Jaime Maussan geleiteten Pressekonferenz gezeigt. Durch eine bis dahin beispiellose Entscheidung wurde Jaime dazu berechtigt, die beteiligten Soldaten zu interviewen. Außerdem erlaubte man den Soldaten, frei über ihre Erlebnisse zu sprechen. Hauptmann Magdaleno Castañon, Leutnant Mario Adrián Vasquez und Leutnant Gremán Marín Ramirez berichteten über das Ereignis im nationalen Fernsehen. Es war das erste Mal, dass hochrangige Militärangehörige über außerirdische Aktivitäten sprechen durften. Sie kommentierten das Video, auf dem die Verwirrung und die Angst der Soldaten zu sehen ist, als diese bemerkten, dass sie von leuchtenden Objekten unbekannter Herkunft und mit unklaren Absichten eingekreist waren. Dieser Vorfall ist unter dem Namen SEDENA bekannt geworden und bisher unaufgeklärt. Zahlreiche Untersuchungen und Gutachten wurden in Auftrag gegebenohne Ergebnis. Gegenwärtig deutet alles darauf hin, dass dieses Zusammentreffen mit Außerirdischen unbekannten Ursprungs eine tatsächliche Begebenheit war, was einen Wendepunkt in der Ufologie weltweit darstellt.
Am 21. März 1992 erschien während der Zeremonie zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche ein fliegendes, humanoides Wesen in der Nähe der Sonnenpyramide in Tehotihuacán, was zur Unterbrechung der Feierlich-keiten führte und einen Tumult unter den Anwesenden auslöste. Das unbekannte Wesen war geflügelt, ungefähr zwei Meter groß, und schwebte in niedriger Höhe über dem Erdboden. Einige Augen- und Ohrenzeugen behaupteten, dass es sich um die Wiederkehr von Quetzalcoatl in sein heiliges Land handele, wie es alte Prophezeiungen besagen. Die gefiederte Schlange Quetzalcoatl galt den Azteken als Gott des Windes, des Himmels, der Erde und der Schöpfung und ist als solche tief in der indigenen Kultur Mexikos verwurzelt. Die Medien wurden zurzeit der Jahrtausendwende mit Berichten, Fotos und Schilderungen über fliegende Humanoide förmlich überschwemmt. An einem Nachmittag im März 2000 machte der bekannte Himmelsbeobachter, Salvador Guerrero, Videoaufnahmen auf dem Dach seines Hauses in Agricola Oriental. Er bemerkte einen dunklen Punkt am Himmel direkt über ihm. Es war ein fliegender Humanoid, der schnell hinter einem nahe gelegenden Gebäude verschwand. Etwa zur selben Zeit machte ein anderer Himmels-beobachter namens Amado Marquez Aufnahmen von einem ähnlichen Wesen mit Flügeln in Cuernavaca. Amado behielt das Video zunächst aus Angst vor dem etwaigen Spott seiner Kollegen für sich, wagte den Schritt an die Öffentlichkeit aber, nachdem er in der Zeitung La Prensa einen Artikel über Salvadors Erlebnis gelesen hatte. Einige Menschen glauben, dass die fliegenden Wesen aus der Unterwelt kommen und in diesen schwierigen Zeiten zu einem spezifischen Zweck erscheinen. Andere Stimmen behaupten wiederum, dass es sich dabei um außerirdische Lebewesen handele, die den Plan verfolgen, Menschen zu entführen. Es besteht ebenfalls die Annahme, dass sie aus der Zukunft, anderen Dimensionen oder Parallelwelten stammen. Was auch immer sie sind, sie stellen auf jeden Fall ein Zeichen großer Veränderung dar.
Mexiko ist ein Land großer religiöser Leidenschaft. Ein eindringliches Beispiel dafür ist der Fall der Weinenden Jungfrau von Monterrey im mexikanischen Bundesstaat Nuevo León. Hermila Carrasco empfängt in ihrem Haus im Viertel Nuevas Colonias täglich gläubige Menschen, die dort erscheinen, um zu einem gerahmten Bild der Jungfrau Maria zu beten. Das Bild ist dafür bekannt, dass aus den Augen Tränen hervortreten, die danach am Rahmen des Gemäldes auf wundersame Weise herunterrollen. Forscher für paranormale Phänomene und Experten der Kirche haben diesen Fall untersucht, aber keine Erklärung liefern können. Das besagte Bild wurde in den 90er Jahren für Hermila aus Kolumbien mitgebracht. Kurz darauf begannen Tränen aus dem Bild hervorzutreten, was sogleich als eine Manifestation göttlichen Ursprungs ausgelegt wurde. Diese Manifestationen werden von einem Rosenduftaroma und in einigen Fällen auch vom Erscheinen von heiligen Bildern auf den Blättern der von Besuchern abgelegten Rosen begleitet: Die Gesichter von Jesus Christus oder Heiligen versetzten die Gläubigen immer wieder aufs Neue in Erstaunen. Eines Tages weinte das Bild Tränen aus Blut, was von vielen Zeugen als eine Aufforderung zur Intensivierung ihrer Gebete aufgefasst wurde. Ein anderes Mal näherte sich ein Gläubiger der Jungfrau nach einem Gebet, um ein Foto zu machen. Auf dem entwickelten Foto waren die Augen der Jungfrau geschlossen. Das löste ein großes Gefühl des Unbehagens unter den Gläubigen aus. Die katholische Kirche schweigt bisher zu dem Fall der Weinenden Jungfrau von Monterrey und überlässt diese Entwicklung ihrer freien Entfaltung, sodass die Gläubigen ihre religiöse Leidenschaft weiterhin uneingeschränkt ausleben können.
Der in Mexiko als Heiliger, als göttliche Figur und Botschafter des Friedens verehrte Niño Fidencio stammte ursprünglich aus Guanajuato, hieß Fidencio S. Constantino und war ein außergewöhnlicher Heiler und spiritueller Führer. Durch sein immenses Charisma und seine überwältigende Überzeugungskraft schaffte es Fidencio trotz seines Quasi-Analpha-betismus, eine Gruppe Gläubiger um sich zu scharen, zu der sich auch heute, 50 Jahre nach seinem Tod, noch Tausende Anhänger zählen. Fidencio engagierte sich schon seit seiner Jugendzeit in seiner Tätigkeit als Heiler für körperliche und geistige Gebrechen. Im Jahr 1921 stieg sein Bekanntheitsgrad in beachtlichem Maße an und seine Anhänger verehrten ihn als einen Heiligen und verbreiteten Berichte über seine wundersamen Heilungen. Einige Jahre später besuchte der mexikanische Präsident Plutarco Elías Calles den Heiler Fidencio, wobei er an einem Ritual teilnahm, in dem kastillische Rosen und Pomade Verwendung fanden. Dies machte die ländlich geprägte Figur des Fidencio zu einer auf nationaler Ebene bekannten Persönlichkeit. Fidencios Tätigkeit stieß über ein Jahrzehnt hinweg auf sehr große und positive Resonanz. Allerdings litt seine Gesundheit unter seiner aufopferungsvollen Tätigkeit und dem überwältigenden Arbeitspen-sum, sodass er 1935 begann, Symptome einer Krankheit aufzuweisen, die nicht einmal er selbst zu heilen vermochte. Er verstarb einige Jahre später. Am Ehrentag von Fidencio besuchte eines Tages ein Pärchen das frühere Haus von Fidencio, das in ein Museum zu dessen Andenken umgewandelt wurde. Sie machten mehrere Fotos, darunter auch eine Aufnahme, auf der eine bestimmte Wandmalerei zu sehen war. Bei genauerer Betrachtung der Fotografie bemerkten sie ein seltsames Gesicht auf dem Gemälde, das in dem Moment, in dem das Foto enstand, nicht zu sehen gewesen war. Sie versuchten, sich über die Identität des Gesichtes Klarheit zu verschaffen und zeigten das Foto schließlich den Museumsangestellten. Diese waren daraufhin überzeugt: „Das ist das Gesicht von El Niño Fidencio!“ Die Kunde von diesem Ereignis verbreitete sich rasant unter den Gläubigen und viele von ihnen waren sich sicher, dass Fidencio in die Stadt zurückgekehrt sei. Sein Konterfei auf der Wandmalerei galt ihnen als Beweis dafür, dass er weiterhin unter ihnen weile. Bis zum heutigen Tag wird er im ganzen Land wegen seiner Heilkräfte verehrt und angebetet. SANTIAGO YTURRIA MEXIKO IST ECHT GRUSELIG | 1 | 2 |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||