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DOS & DON'TS

Here’s the reason why in 10 years time your mobile phone / whole life will be a computer chip in your asshole: so spoiled little goblins like Prajit will only have to fart to tell the internet to change their profile pictures. Comments/Enlarge | See all


It’s hard to call out your friends on their bullshit without it seeming like a joke, but if one of them is turning into a serious, self-important asshole it's vital to figure out a way to slip him the news. Comments/Enlarge | See all






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In Großbritannien dominieren momentan drei verschiedene Looks. Der erste ist eine Art moderates Streetwear-Ding. Es war halt mal so, dass Rap-Fans freudig stundenlang vor BAPE Schlange standen und ein paar hundert Pfund für Day-Glo-Basketballschuhe und pinkfarbene Camo-Kapuzenpullover löhnten, um dann so auszusehen wie die Leute in alten Britney Spears-Videos. Mit dem Aufkommen dieser fehlgeleiteten New-Rave-Sache und der Verbreitung von Fake-BAPE-Klamotten unter den Rude Boys aus dem Stadtteil Forest Hill, sahen sich viele Leute gezwungen, ihre Aufzüge etwas runterzufahren und auf etwas Erwachseneres umzustellen: also Peacoats, dezente Karohemden, Marc Jacobs Vans und Dickies.

Die nächste Kategorie ist der „Retrogoth-Stil“. Mit dem Look von The Horrors haben zwar alle gespenstisch aussehenden Typen aus London mittlerweile eine unbegrenzte Flachlege-Garantie, aber eigentlich geht es uns nicht um Schuhe mit Besatz und PVC-Halsbänder—was wir meinen, ist so eine abgeklapperte Version von Beetlejuice: schwarze Eierquetscher-Jeans, spitze schwarze Schuhe, schwarze oder weiße Hemden und eine Menge Eyeliner. Oft tragen sie Bücher in den Taschen ihrer gut sitzenden Clubjacken, wobei es sich meist um trostlose Romane handelt, die als Magneten für leicht beeindruckbare junge Mädchen auf der Suche nach intellektuellen Liebhabern dienen. Die Gothic-Ladys sind ihrerseits in Richtung 40er Jahre gegangen und versprühen jetzt eine Aura von „prüde Klosterlehrerin trifft auf futuristisch anmutende Männerfresserin mit Pilzkopffrisur“. Der Sexfaktor der weiblichen Retrogoth-Fraktion hängt komplett vom Schuhwerk ab, welches gemeinhin zwischen prüde und freakig schwankt. Mit normalen Straßenschuhen wirken sie lehrmeisterhaft. Mit gebrauchten Stöckelschuhen hingegen sehen sie einfach nur top aus.

Schließlich gibt es dann noch den „Grunge-Look“: Das sind meist Ex-Hardcore-Kids aus East London und eigentlich ist es das bevorzugte Outfit der VICE-Belegschaft. Was ist süßer als kleine süße Mädchen mit riesigen Hardcore-Tattoos? Richtig—gar nichts! Ja, ich weiß, die sehen mit 60 aus wie dickädrige, verschrumpelte Hodensäcke. Aber wenn du erst mal soweit bist, dass du 60-Jährige flachlegst, dürfte deren Aussehen dein kleinstes Problem sein. Diese jungen Ladys gehen zu Live-Shows in den Rough-Trade-Laden und tragen meist Jutebeutel. Der bevorzugte Look ist so eine unausgeglichen cartoonhafte Mischung aus winzig dürren Beinen mit Elastan-Leggings und riesigen Bomberjacken. Dieses proportionale Ungleichgewicht kann wieder ausgeglichen werden durch den durchdachten Einsatz massiver Docs mit offenen Schnürsenkeln. Bei den Typen dreht sich alles um abgelatschte Vans, weiße Socken und schwarze Röhrenjeans, die mit Wachsjacken von Barbour und/oder Karohemden aus Secondhand-Läden kombiniert werden. Diese Typen sehen bis ungefähr halb zwei nachts ziemlich ernst aus. Dann ziehen sie ihre Hemden aus und gehen im Club richtig ab, wobei vorzugsweise Black Flags „Nervous Breakdown“ oder auch mal Danzigs „Mother“ in leicht homoerotischer Art mitgegrölt werden.

Fotos: Ben Rayner; Styling: Aldene Johnson

CONTINUED
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