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I’d marry him or her, but only if they were playing the Ramones version of “Baby I Love You” while I walked down the aisle with him or her. I wouldn’t even bother asking which it is. That’s genitalist. Comments/Enlarge | See all






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Jetzt ist es also offiziell: Strickjacken schaffen das größte Comeback des Jahres. Die bestgekleidetsten Typen, diejenigen nämlich, die nicht mehr am Farbenwahnsinn des letzten Jahres hängen, haben eine Komplettwende vollzogen und sind styletechnisch quasi zu Großvätern geworden. Stylische Opis eben, aber aufgepeppt. Knopfhemden, einfache T-Shirts, Boot Cut- oder zumindest nicht übermäßig enge Jeans und altmodische Sperry-Top-Siders sind hier angesagt. Schals sind zwar weiterhin in, aber wenigstens sind es keine Palitücher mehr. Auch eine kleine Mütze ist ganz OK, wenn man sich danach fühlt. Warum denn eigentlich nicht? Drauf geschissen!

Einige Typen hier wollen unbedingt Modepüppchen sein und werden sich wahrscheinlich noch im Grab an ihren limitierten Editionen von Weiß-der-Geier-wen festkrallen. Sie sind auch sehr wählerisch, wenn es um ihre Uhren geht und der eine Typ hier trägt sogar eine „Gold Second Edition Casio Vintage-Armbanduhr direkt aus Taiwan“. Glückwunsch. Die angesagten Marken bei dieser Gruppe sind Carhartt, Element und Blue Blood und natürlich trägt man alles, was es „ausschließlich in Japan“ gibt.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Die All-Over-Print-T-Shirts sind endlich weg vom Fenster.

Mädchen tragen immer noch viele helle Farben, anstrengende Muster und niedliche, aufsehenerregende Accessoires, wie breite Ledergürtel und Schnürsenkel im Regenbogen-Look. Girlyhafte, blumige 80er-Jahre-Kleider und acid washed Miniröcke werden aus den Secondhand-Läden aufgekauft und blickdichte Strumpfhosen mit Pumps sind auch angesagt. Es werden freakige Gebrauchtklamotten mit freakigen neuen Sachen kombiniert. So zum Beispiel goldene Lamé-Leggings, Schoppersocken mit Navajo-Muster und Ballettschuhe im Leopardenstil. Meschugge!

Junge Trendsetter ändern gern auch ihre Kleidung individuell um. Alle schneiden die Kragen von ihren Sweatshirts ab, lernen wie man strickt oder kaufen Nähmaschinen und nähen sich Aufnäher, Pelzfetzen oder ganze Teddybären auf ihre Jacken. Teilweise sieht’s in Amsterdam schon aus wie in Harajuku East.

Friseurbesuche sind auch nicht sonderlich angesagt dieser Tage. Die Kids lassen sich ihre Haare lieber von Freunden scheiden oder machen es ganz und gar selbst. Heraus kommen dabei meist spitz abstehende Kreationen. Das so gesparte Geld kann man für Pink Elephant-Zigaretten ausgeben. Das sind pinkfarbene Zigaretten mit Vanillearoma. Hammer, die Teile.

Fotos: Angga Pratama

CONTINUED
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