REVIEWS
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WHY?
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LOUIS XIV
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FUCK BUTTONS
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ROBOTS IN DISGUISE
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Das Fragezeichen fristet unter den Inter-punktionen in Bandnamen ein Schatten-dasein. Es fallen uns tausende Ausrufe-zeichenbands ein, aber nur wenige mit Fragezeichen. Früher hat Yoni Wolf dieses „WHY?“ in seiner Gegend an alle Wände getaggt, bis er realisierte, dass er mit einer Band gleichen Namens ein guter Lobbyist für Fragezeichen in Bandnamen sein könnte. Wir sind ganz froh darüber, die Welt hat einen durchgeknallten Streetart-Chaoten weniger und einen durch-geknallten, reimenden Weirdfolk-Chaoten mehr. Es gehen weniger Steuergelder für Gebäudereinigungen drauf und du hast mit Alopecta ein Album, das dich auch in zehn Jahren noch zum Nicken bringt, als würdest du sagen wollen: „Ja, das ist ein verdammt gutes Album!“
ORDNUNGSVERHÜTER |

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ROD MODELL
Incense & Blacklight
Plop
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Hast du all die hyperlimitierten Echo-space-Platten verpasst aber trotzdem noch Lust auf Musik, die klingt, als ob du in einem Eisberg eingeschlossen bist, während in der Ferne alte Transistorradios vor sich hin brummen? Dann wird jetzt alles gut für dich, denn Rod Modell hat beschlossen, eine CD zu machen, die nicht innerhalb von fünf Minuten ausverkauft sein wird.
DAVE TECHNO |
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MIT
Coda
Haute Areal/Cargo |
Normalerweise läuft es so: Du bist jung, voller Tatendrang und verrückter Ideen, suchst dir ein paar Leute, gründest eine Band, bringst ein paar Platten raus, die dich in den Rock’n’Roll-Olymp katapultieren, richtest dich mit Drogen und zänkischen, im Affekt geheirateten Supermodels zugrunde, über-schreitest die 30 (wenn du Glück hast), wirst einsichtig, belegst Yoga-Kurse, trommelst die Jungs von früher noch einmal zusammen und nimmst ein kryptisches Album auf, das niemand versteht. MIT sind dermaßen ehrgeizig, dass sie das überambitionierte, schlaumeiernde Alterswerk schon jetzt ver-öffentlichen. Das ist ein bisschen irritierend, schließlich sehen sie aus, als wären sie gerade 16 geworden.
ERIK H. ERIKSON |
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BRIAN JONESTOWN MASSACRE
My bloody Underground
A Records/Cargo
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Anton Newcombe ist ein großmäuliger Ex(?)-Junkie, trägt Cowboyhüte und Flohmarkt-Ponchos, spielt über 100 Instru-mente, prügelt sich mit seinen Fans und ist generell für jeden Scherz zu haben. Wir hatten dieses schrullige Kerlchen schon fast vergessen, seit er aufgehört hat, mit BJM alle zwei Monate ein neues Album zu veröffentlichen. Jetzt ist er wieder da, mit einem Album voller My Bloody Valentine-Anspielungen, wirren Weltmusik- und Psychedelic-Spinnereien und Songtiteln, die für immerhin fünf Sekunden lustig sind. So wie immer. Es ist kein gutes Zeichen, wenn selbst die Irren berechenbar werden.
SOME ANDY TALKING |
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THE BLACK KEYS
Attack and Release
Cooperative Music |
Da hat sich mal wieder ein kleines Black Sabbath-Riff in einen Song, der eigentlich nach dem Beatles-Prinzip funktioniert, verirrt. Für fünf Sekunden aber gemahnt (was für ein widerliches Wort) die Band an die Auteurs, die einzige Band von der Insel, die jemals hörenswert war neben, entdeckt auch diese für euch, Arab Strap. Ihr versteht, was ich eigentlich sagen will?
MIMI CRY |
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JENNIFER ROSTOCK
Ins offene Messer
Warner
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Neulich in der Majorlabelkantine: „Das ist ja mal wieder zum Kotzen hier. Was ist das denn, verbrannte Bratkartoffeln oder Bills benutzte Abschminkpads?“ „Haha, der war gut. Machst’n nachher noch?“ „Keine Ahnung, LaFee-Autogrammkarten schreiben, wieso?“ „Lass uns doch mal wieder so’ne Ideal-Attrappe bauen.“ „Alter, wie oft denn noch? Irgendwann merkt es doch auch der letzte Idiot, wenn ihm immer wieder die gleiche Scheiße verkauft wird.“ „Kann sein, aber diesmal machen wir etwas entscheidend anders.“ „Was denn?“ „Wir stellen eine ans Mikro, die GUT aussieht.“ „So gut, dass uns sogar der Playboy bei der Promo helfen wird?“ „Genau. So gut.“ „Genial.“
NEUE DEUTSCHE GUMMIZELLE |
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THE INDELICATES
American Demo
Weekender Records/Indigo |
Zwei nicht unbegabte Musiker und Poeten waren angetreten, um den Indierock aus seiner tiefen Krise zu retten. Dabei machten sie aber einen schwerwie-genden Fehler: Sie nahmen eine Indierock-Platte auf. Genau wie der Sudan, oder Deutschland im Dritten Reich, kann aber der Indierock nicht aus sich selbst heraus gerettet werden, sondern nur, indem alliierte Mächte bestehend aus Trashmetal, Avantgarde-Techno und No-Wave alles in Grund und Boden bomben. Beeilt euch, wir haben nicht mehr viel Zeit.
WINSTON CHURCHILL |
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LOUIS XIV
Slick Dogs and Ponies
Atlantic/Pineapple Recording Group |
Louis XIV haben einige haarsträubend idiotische Texte, billige Melodien und einen Koffer voller Klischee-Riffs. Ihr gravierendster Nachteil ist allerdings das Würstchen von einem Sänger, der jeden einzelnen Ton rüberbringt wie ein 14-jähriger Junge, der gerade dabei ist „erwachsen zu werden“.
THE TENANT |
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BJÖRN KLEINHENZ
Quietly Happy And Deep Inside
Devil Duck |
Ist es nicht irre witzig und subversiv, dass der eigentlich ja total nette Björn Kleinhenz seine neuen Songs alle auf einer geklauten(!) Akustikgitarre komponiert hat? Ich kann ihn förmlich vor mir sehen, wie er den gierigen Musikjournalisten unermüdlich und mit verstohlenem Grinsen diese Geschichte erzählt, damit sie über was anderes schreiben können, als über seine Musik. Die ist nämlich nicht so toll, das hätte ich auch noch hinbekommen, wenn mir nicht irgendein Arschloch vor kurzem meine Gitarre geklaut hätte.
CAPTAIN FUCK |
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22 PISTEPIRKKO
V(Well you know) Stuff we like Yeah!
Bone Voyage Records |
Kein schlechtes Wort wird je über unsere Lippen kommen, wenn es um diese bedeutenden Finnen geht. Warum ist niemand sonst in der Lage, so eine sonderbar einlullende Mixtur der Rock- und Popkultur der letzten 50 Jahre und zwanglos eingesetzter Electronica anzubieten? Liegt es an der Unausprechlichkeit ihrer Muttersprache? Haben sie sich vorgenommen, dann wenigs-tens über ihre Musik, allverständlich für den Rest der Welt, die finnische Seele klingen lassen zu wollen? Oder ist es einfach nur Rock’n’Roll und ich mag es?
SINUSSA MAAILMAN KAUNEUS |
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BAUHAUS
Go Away White
Cooking Vinyl |
Als ich neulich in einem Bauhaus-Shirt durch einen Club schlenderte, kam ein weggetripptes Mädchen auf mich zu und lallte: „Kommsssu grade vonner Schule oder wiehihihi?!“ Auf der einen Seite war ich beeindruckt, dass sich die Party-Arbeiter anscheinend noch nicht den letzten Rest Allgemeinbildung weggeschossen haben, auf der anderen entsetzt, dass sie die Band nicht kannte. Leider ist Bauhaus’ letztes Album kein bisschen mehr wert als der sinnlose 20-Sekunden-Monolog der Moment-orien-tierten, halbwissenden Schlampe.
PATENBRIGADIER |
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STEPHEN MALKMUS & THE JICKS
Real emotional Trash |
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FOALS
Antidotes
Warner
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Warum ist eigentlich noch nie jemand auf die Idee gekommen, die kurze Haltbar-keitsdauer von Dance-Punk mit der Schlau-meierei von Math-Rock, Dub und Minima-lismus aufzufangen? Auf diesem Album klingt es, als könnte man damit einen Nobelpreis gewinnen und Mädchen ab-schleppen, die gleichzeitig belesen sind und keine Unterwäsche tragen.
JENNY STREICH |
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GRAND ARCHIVES
The Grand Archives
Sub Pop/Cargo |
Auf manche Menschen haben Archive eine erotisierende Wirkung. Die in ausgeklügelten Ordnungssystemen einge-lagerte, geballte Informationsdichte macht sie geil. Die Tatsache, dass Archive meistens von Rentnerduft durchweht werden und am Empfang seit Beginn der Zeitrechnung vergilbte Damen mit Dutt sitzen, bereichert die Situation um eine weitere Möglichkeit, merkwürdige sexuelle Neigungen aus-zuleben. Keine Ahnung, was uns Grand Archives mit ihrem Namen sagen wollen, ihr Album enthält den heiligsten und unversautesten Harmonie-Pop, seit The Mamas And The Papas beim Schei-dungsanwalt saßen.
RETIREMENT HOMO |
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CORRECTO
Correcto
Domino |
Der gute alte Danny Saunders weiß, wie man die Menge begeistert. Er nimmt einfach ein beliebiges Wort, hängt ein „O“ hinten dran und verwandelt es somit in etwas total Abgefahrenes. Überleg mal, wie langweilig Worte wie „perfecto“, „mondo“ und, äh… „sexo“ ohne diesen Kreis am Ende wären. Er hat sogar bei Domino unter-schrieben, verdammt! Außerdem bekommt er Extrapunkte für den mächtigen Satz „The tarmac has cooled“. Nicht viele Songs beinhalten das Wort „tarmac“. Hätte er „tarmaco“ daraus gemacht, wären wir jetzt völlig von den Socken.
CUL-DE-SAC |
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THE TEENAGERS
Reality Check
Merok/Beggars Group |
Die Jugend ist ein amüsanter Lebensabschnitt. Du gehst durch eine Hölle aus Spontanerektionen, Minder-wertigkeitskomplexen und unkontrol-lierbarer Akne. Du weißt nicht, ob du dich nach deinem ersten Zungenkuss für unwiderstehlich halten oder dem Würgereiz nachgeben sollst. Irgendwann bewegst du dich weiter, erinnerst dich an deine Teenagerzeit mit gemischten Gefühlen aus Nostalgie und peinlicher Berührtheit. Wie dem auch sei. Die Jugend ist für das, was sie ist, ganz amüsant. Das heißt aber noch lange nicht, dass ein paar französische Twentysomethings deswegen ein kitschiges Synthiepop-Album aufnehmen und das Ganze dann unter dem Deckmäntelchen der Ironie verkaufen müssen.
BENJAMIN BRADDOCK |
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BLACK FRANCIS
SVN FNGRS
Cooking Vinyl |
Es ist nun an der Zeit, eine lang verdrängte Wahrheit endlich auszu-sprechen: Die Pixies waren immer mindestens genau so scheiße wie die Cranberries oder U2. Dass dies in den meisten Hirnen anders abgespeichert ist, liegt an den Hype-Mechanismen der Industrie, denn die Pixies waren ein leider sehr erfolgreicher Feldversuch in Sachen Geschmacksmanipulation. Ansonsten hätte jeder klar denkende Geist sofort erkannt, dass es sich bei Black Francis um einen verbitterten, dicken, kleinen, zynischen Mann ohne besondere Begabungen handelt, dessen Humor nicht im geringsten geistreich ist, sondern nur allen auf die Nerven geht.
ZOMBIE OBEY |
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WHITE RABBITS
Fort Nightly
Fierce Panda |
Es ist ein uralter urbaner Mythos, dass Jayne Mansfield bei ihrem tödlichen Autounfall der Kopf abgetrennt wurde. Das stimmt nicht. Genauso ist es Unsinn, dass Richard Gere sich Hamster in den Arsch schiebt oder Marc Almond mal mit zehn verschiedenen Sorten Sperma im Magen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Gleiches gilt auch für den Mythos, dass alle Bands, die sich harmlose, tussige Namen wie White Rabbits geben, automatisch scheiße sein müssen. Stimmt nicht.
REPULSION |
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Es gibt Theorien, die besagen, dass nachfolgende Generationen befreit sind vom seelisch-emotionalen Wirrwarr, der seit 50 Jahren die Halbwüchsigen wild und die Psychologen reich macht. Manche behaupten, Empathie und Sensibilität werden deswegen zugunsten von Abgeklärtheit und hoher sozialer Funktionalität schwinden. Alle bleiben dann immer cool, wissen zu jeder Gelegenheit einen guten Spruch und haben sich stets im Griff. Diese von sozialer Ökonomie geprägte Ära könnte den Untergang der Kunst bedeuten. Neben Klassik, Symmetrisch-Technoidem und Math-Rock wird es dann nichts mehr geben, außer denjenigen, die Rockmusik seit jeher als Satire gepredigt haben, wie Steve Malkmus.
IRONYBYRONNY |

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THEE SILVER MT. ZION MEMORIAL ORCHESTRA & TRA-LA-LA BAND
13 Blues for thirteen Moons
Constellation
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Was aus der Verpackung nicht so richtig ersichtlich wird, ist, dass diese Platte sich in zwei Teile gliedert: Die ersten zwölf Tracks sind alle unter zehn Sekunden lang und bestehen aus ziemlich verstörenden Pfeif-geräuschen. Die letzten vier Stücke sind dafür brutal in die Länge gezogen und haben wohl den Anspruch, „richtige“ Songs zu sein, ganz so, als wollten sie den Nepp vom Anfang wieder gut machen. In Wirklichkeit sind beide Teile in etwa gleich gut.
HEINZ GRÜNDEL |
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THOMAS BRINKMANN
When Horses die…
MaxErnst |
Minimal-Oberchecker Brinkmann geht ja mittlerweile stramm auf die Fünfzig zu. Höchste Zeit also, dem nahenden Verfall ins Auge zu blicken und ein düsteres Songwriter-Album aufzunehmen. Singen gehört zwar nicht gerade zu seinen Stärken, aber trotzdem, oder gerade deshalb, ist das Ding ziemlich bemerkenswert. Jetzt müsste bloß noch Nick Cave eine Clicks’n’Cuts-Platte machen, dann könnten wir euch endgültig verraten, wer von beiden die coolere Sau ist.
LEX LUTHOR |
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BABY DEE
The Robin’s Tiny Throat
Durtro Jnana
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Da Current 93 in den letzten Jahren zu einem totalen Überflieger wurde, ist die Zeit jetzt wohl reif hierfür, zwei alte Alben plus eine EP, als Neuveröffentlichungen in einem Paket. Ich will jetzt nicht so tun, als ob ich diese Transgender-Braut schon gekannt hätte, bevor Antony und seine Gang auf dem Radar der freien Welt aufgetaucht sind, aber ich erinnere mich sehr wohl an ihre Beteiligung bei C 93s Black Ships ate the Sky, und wie ergreifend ich sie fand. Und Ergriffenheit ist auch hier das Stichwort, wenn ein Klavier und eine zitternde Stimme die alten Themen von Liebe und Verlust behandeln. Unerträglich traurig, aber auch unglaublich ergiebig, und lediglich der Gedanke, dass Ms. Dee klingt wie eine göttliche Reinkarnation von Tiny Tim, konnte meine Tränen zurückhalten.
TONY MOLESTER |
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FUCK BUTTONS
Street Horrrsing
ATP Records |
Diese Platte hilft dir zurückzufinden. Sie hat mein Bewusstsein zermantscht, wie ich als Kind im Pferdestall eine Fliege, ganz langsam, aber ohne Sadismus, das erste Mal die Vergänglichkeit allen Lebens vor Augen führte, bereit, die Schönheit dieser Er-kenntnis zu akzeptieren. Aber Transzendenz ist ein aufgeregter Rappe: ein Huftritt vor den Kopf und ich war wieder bei Sinnen. Die Welt aber sollte danach nie wieder die gleiche sein. Bis heute.
MAXIM PILLER |
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