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DOS & DON'TS

Not sure whether this is a crustie wearing the pelt of the bridge-and-tunnel douche he just curbed or a former stockbroker who just went off the deep end but color my pants brown either way. Comments/Enlarge | See all


Can you imagine what it feels like to go from the James Dean of Shanxi Province to the laughingstock of Dolores Park in the space of a single plane ride? It's like realizing the whole room knows you're stoned, only instead of six or seven people you thought were your friends, it's an entire culture. Comments/Enlarge | See all






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„BLACK & WHITE“
Von Terry Richardson





GIB MAL DAS DEO RÜBER

Cloak/Dagger wechseln ihre Hosen nicht

Foto von Ben Rayner

Das Problem mit der Stilrichtung Punk ist, dass sie sich selbst limitiert. Es ist schwierig, innerhalb der Drei-Akkord-Grenzen innovativ zu sein, ohne sich von dem Sound zu verabschieden, den man sich auf die Fahnen geschrieben hat (siehe Cave Ins „Jupiter“, ein unglaubliches Album, aber hey, es klingt wie Rush, nicht wie Crass), oder sich in ein dampfendes, fauliges und narzisstisches Häufchen Elend zu verwandeln (siehe den Großteil des restlichen Hydra Head-Sortiments).

Für alle jene, die auch 30 Jahre nach „Hey, Ho, Let’s Go“ eine wirklich große Punkplatte machen wollen, gibt es noch einen dritten Weg. Bei dem sagt man „Scheiß drauf!“, übernimmt das vorgegebene Schema und spielt es härter, schneller und besser als alle anderen. Herzlich Willkommen Cloak/ Dagger, ein Vierling aus Richmond, Viriginia, der frühen 80er-Hardcore besser spielt als jede andere Band dieser Erde. Man denke an Battalion Of Saints, Adolescents und natürlich an Black Flag, aber mit Gitarrenparts in einer Geschwindigkeit, dass es an Swami-mäßigen Riff-Rock grenzt. Ihr Song „Set the Alarm“ ist im Grunde eine ganz eigene Version von „Clocked in“, aber wen kümmert’s, wo es herkommt, wenn es so gut ist, dass man das Original vergisst?

Vice: Wäre es angemessen zu sagen, dass ihr alle auf die südkalifornischen Bands der 70er und 80er steht?

Adam Juresko (Bass):
Nein. Eher auf Polka und auf Ausdruckstanz.

Jason Mazzola (Gesang): Und auf Online-Dating.

Colin Kimble (Drums): Ja, so haben wir uns gefunden. Ein großes Meeting einsamer Herzen im Internet.

Adam: Darauf und auf totale Missachtung der Körperhygiene. In dieser Kategorie bin ich zurzeit führend, da ich fast unsere ganze Europa-Tour ohne Gepäck absolviert habe. Gleich bei der ersten Show in Deutschland ging mein Koffer verloren. Als wir am Ende der Tour wieder dort vorbeikamen, hatte ihn tatsächlich jemand aufgehoben. In Ungarn hat es mich am wenigsten gestört zu stinken, da haben sie uns mit Bier bespritzt und ein Feuerspucker war da, aber mir war das alles egal.

Colin Kimble: In Polen war es noch komischer. Da saßen sie alle auf Stühlen und starrten uns an, als wären wir eine Folkband. Echt schräg.

Adam: Aber all das ist nicht so schlimm wie Zigaretten, die sechs Pfund kosten, so wie bei uns hier.

Also seid ihr gar nicht von Musik beeinflusst, sondern nur von Gerüchen und Ziga-rettenpreisen?

Adam:
Genau. Tanzen, Online-Dating und Gerüche.

Colin Barth (Gitarre): Ich hab auch mal bei Journey gespielt. Das hat geholfen.

Jason: Und Adam mag Bold.

Colin Kimble: Wir konnten uns nie so richtig einigen, ob wir die Germs mögen. Vielleicht sind sie ein Einfluss, vielleicht aber auch nicht.

Würdet ihr sagen, dass ihr als Band generell unentschlossen seid?

Adam:
Ja.

Colin Barth: Nein.

Jason: Vielleicht.

CIRCLE JAMS
Cloak/Daggers We Are ist auf Jade Tree erschienen.
www.myspace.com/wearecloakdagger


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