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This wet pile of flat porridge looks like an ex Moonie that just spent six months being deprogrammed and is enjoying her first night out in the real world.
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A lot of people get way too excited when you tell them they’re cute. It’s best just to chill and take the compliment. Shit, don’t even wake up. Just let the affection wash over you. Comments/Enlarge | See all







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I WANT MY MOVIES AND DVDS


28 WEEKS LATER
Twentieth Century Fox

Das Ende eines Radiohead-Songs kann man gerne herbei-sehnen—über das Ende der Welt nachzudenken, ist hinge-gen oft eine traurige und de-primierende Angelegenheit.

Was soll’s, es steht nicht wirklich so schlimm um uns. Selbst wenn, muss die Apo-kalypse ja nicht ein komplettes Trauerspiel sein—sie kann sogar richtig Spaß machen! Sich alleine durch die Tausenden vorhergesagten Arten durchzu-lesen, wie die Menschheit zu Grunde gehen wird, ist ein wahres Vergnügen. Aber wir warten eben immer noch. Unsere persönlichen Favoriten kommen vom Orden der Sonnentempler, einer Sekte namens The Outer Dimensional Forces und der sogenannten Church of Blair (googelt sie einfach). Dennoch gibt es nichts Besseres, als dem Untergang der Menschheit ganz gemütlich im heimischen Sessel zuzuschauen. So macht ein Horrorfilm immer noch am meisten Spaß.

Nach einer Weile wird es allerdings ein bisschen öde: Zwei Nobodys aus Hollywood werden von einem Haufen alberner Zombies durch die Gegend gescheucht. Diese sehen außerdem so aus, als wäre ihnen süßes Jungfrauenblut echt scheißegal. Mal im Ernst, Zombies?! Was soll an diesen Losern Furcht erregend sein? Sie lahmen, sind dämlich und unglaubliche Waschlappen, denen obendrein die Hälfte der Gliedmaßen fehlt. Klar, alte Leute und Kriegsveteranen wirken irgendwie gruselig, aber warum nicht lieber durchgeknallte, bluthungrige Superzombies? Richtig böse Viecher, bei denen man sich vor Schiss in die Hose kackt, während sie über die Leute herfallen und sie Stück für Stück mit ihren verfaulten und seltsam scharfen Zähnen zerfetzten. Das ist die Art Typen, mit der wir es in 28 Weeks Later zu tun haben. Jetzt stellt euch vor, dass die Zombies—anstelle des üblichen Happy Ends, bei dem sie von gut aussehenden Teenagern besiegt werden, die sich daraufhin gleich daran machen, die Welt neu zu bevölkern—tatsächlich gewinnen. Es stimmt, dass manche Horrorfilme, die wirklich guten Horrorfilme, nie veralten. Das Cabinet des Dr. Caligari hat die Leute schon vor 90 Jahren dazu gebracht, sich einzuscheißen und ist auch heute noch einer der grausigsten Streifen, die es gibt. Aber wäre es nicht toll, die Dinge einmal auf den Kopf zu stellen und ausnahmsweise mal die Zombies gewinnen zu lassen? Das ist das Tolle an diesem Film. Der Film schafft es, Momente idyllischer Heiterkeit entstehen zu lassen, um sie dann in einem Rausch des Schreckens zu zerstören, und er konfrontiert einen gleichzeitig mit der „Realität“ der Apokalypse—als würde man in den Abgrund von Dantes Inferno starren, nur mit Zombies und dem Typen aus Trainspotting.

TOM LITTLEWOOD


NO COUNTRY FOR OLD MEN
Universal

Es gibt zwei Arten Serienkiller: freakige und coole. Die Freaks morden aufgrund irgendeiner Idee, welche sie glauben, bestätigt zu sehen. Eine ganz bestimmte Masche à la Thomas Pynchon, um den Wahn, dem sie zum Opfer fallen, noch mehr herauszustreichen. Wie der russische Schachspieler. Wenn du vorhast, dein Leben einem kompletten Gemetzel zu verschreiben, versuch wenigs-tens zu vermeiden, dass es am Ende wie ein schlechter B-Movie aussieht. Die coolen Serienkiller, auf der anderen Seite, sind existenzielle Wesen. Sie verbringen ihr Leben damit, über Chaos und Willkür zu meditieren. Und darum geht es in diesem Film. Eine Ecke des Dreiecks aus traumatisierten Männern, auf dem No Country for Old Men aufbaut, ist Anton Chigurh, ein professioneller Auftragsmörder. Seine Arbeit wird von einer so tiefen philosophischen Motivation getrieben, dass er ebenso ein Serienmörder sein könnte. Eines seiner Opfer weigert sich eine Münze zu werfen, um ihr Leben zu retten: „Die Münze hat damit nichts zu tun, es liegt nur bei dir“, sagt sie. „Ich bin auch nur aus demselben Grund hier wie die Münze“, antwortet er. Der ganze Film besteht aus dieser Art perfekt abgestimmter Dialoge. Zahllose Bemerkungen der Protagonisten verbinden dunklen Humor mit Einblicken in die Seele. „Stimmt etwas nicht?“ „Womit?“ „Mit irgendwas?“ „Ist das deine Frage? Stimmt etwas mit irgendwas nicht?“

Die Coen-Brüder waren schon immer gut darin, aus dem Film noir eine Art philosophischen Kommentar zu machen—The Man Who Wasn’t There fügte eine an Dostojewski erinnernde Handlung in das Noir-Genre ein. Die für die Coen-Brüder sonst so typische starke Stilisierung und die Traumsequenzen werden in No Country hingegen von Blut und Spannung ersetzt. Die Träume kommen immer noch vor, werden hier aber ausgesprochen, statt gespielt.

Chigurh, gespielt von Javier Bardem, hat den grandiosesten und beängstigsten Haarschnitt, der je gefilmt wurde. So perfekt, wie er diesen konzentrierten Wahnsinn darstellt (seine Stimme ist dabei so tief, dass sie unnatürlich klingt), schafft er es nicht, nur annähernd so schräg rüberzukommen wie seine Frisur. Eine andere Ecke des Dreiecks ist Llewelyn Moss, ein Fährtenfleser, gespielt von Josh Brolin. Moss ist der Mann, hinter dem Chigurh her ist und der zwei Millionen mexikanische Drogendollar in seiner Tasche hat. Obwohl die Handlung klischeehafter nicht sein könnte, entwickelt sich das Rennen zwischen Moss und Chigurh zu einem ausgefeilten Duell des Scharfsinns. Die hohen poetischen Ambitionen des Filmes machen ihn zu einem Schachspiel mit dem Teufel.

Und dann ist da noch Tommy Lee Jones in seiner besten Rolle seit Ewigkeiten. Er setzt der üblichen Machogeschichte um Jäger und Opfer eine mildernde Altersmüdigkeit entgegen. Seine Figur ist ein kurz vor der Pensionierung stehender Sheriff namens Ed Tom Bell, dessen letzter Auftrag es ist, diese Sache zu bereinigen. Außerdem ist er der Erzähler des Films und verknüpft die Geschehnisse vom Standpunkt der moralischen Perspektive eines alten Mannes. Der Film spielt 1980, zum Höhepunkt einer neuen Ära der organisierten Gewalt. Die Täter besitzen automatische Waffen und Schalldämpfer, und irgendwie ist der alte Ed Tom Bell schon allein von der schieren Menge an Drogen, Geld und sinnlosen Toden deprimiert. Seine beste Antwort: „Wenn die Leute aufhören, sich mit ‚Sir‘ und ‚Ma’am‘ anzureden, ist das Ende so ziemlich in Sicht.“ Eine Welle der Düsternis rollt heran. Amerika isst seine Söhne.

BEN KNIGHT


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