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So you Junior Mengeles weren't content with your cockapoos and beagadors and pugadoodles and now you've graduated to full-on monstrosities like giant two-mouthed pit bulls and sideways husky-terriers. Disgusting. At least Dr. Moreau had the decency to keep his abominations locked away on an island. Comments/Enlarge | See all


She’s aiming at “grunge goes to college” but it’s coming off more like the cover artwork of a porno VHS where schoolgirls have to drink the jizz of hairy Germans out of a martini glass. Comments/Enlarge | See all






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AUF UND DAVON

Edwyn Collins und seine Vögel der Genesung

INTERVIEW: ANDY CAPPER


Edwyn Collins ist dieser coole schottische Typ, der der Sänger von Orange Juice war. Sie waren eine der besten und originellsten britischen Popbands, die es je gab. Von ihm war auch dieses Lied, „A Girl Like You“, was ziemlich schwul ist und in haufenweise Werbespots und Filmen verwendet wurde, besonders für Szenen, in denen Frauen in teuren Läden Klamotten anprobieren.

2005 erlitt Edwyn zwei schwere Hirnblutungen, infolge derer er weder laufen noch sprechen konnte und die Kontrolle über seine rechte Hand verlor. Er konnte auch nicht mehr lesen. Sein Hirn hatte die Fähigkeit verloren, Buchstaben und Worte zu entziffern.

Im Laufe der folgenden drei Jahre begann Edwyn mit Hilfe von Therapeuten und seiner Frau, Grace Maxwell, mit seiner linken Hand Tiere, vor allem Vögel, zu zeichnen, um seinem Körper und Hirn so beizubringen, wieder zu funktionieren.

Letzten Monat hat Edwyn seine Vogelzeichnungen, von den zittrigen ersten Versuchen bis hin zu den neueren Arbeiten, die erstaunliche Fortschritte aufweisen, in London ausgestellt. In der Ausstellung herumzulaufen und seine Gesundung anhand von Bleistiftzeichnungen nachverfolgen zu können, war sehr bewegend und hat mich veranlasst, die erste und letzte Zeichnung der Serie zu kaufen, weil ich ein großer Softie bin, dem ständig die Tränen runterlaufen.

Nach der Ausstellung unterhielt ich mich mit Edwyn und Grace über die Bilder. Seine Krankheit hat seine Stimme in ein seltsames britisch-schottisches Stakkato verwandelt, das gelegentlich in ein Lachen übergeht. Seht euch einfach mal auf YouTube die kürzlich von der BBC Scotland ausgestrahlte Dokumentation über ihn an. Wenn ihr es durch das Video schafft, ohne mindestens einmal loszuheulen, habt ihr ein Herz aus Stein.


Vice: Hi Edwyn. Kannst du uns etwas über diese Vogelbilder erzählen?

Edwyn Collins:
Am Anfang fiel es mir schwer zu zeichnen. Meine rechte Hand funktioniert nicht mehr, also musste ich mir beibringen, die linke zu benutzen. Aber ich gab nicht auf, und die erste Zeichnung, die ich fertig kriegte, war die Ente.

Sie war nicht gerade perfekt, aber ich habe weitergemacht, und jetzt wird es langsam. Inzwischen geht es schon viel besser. Es geht sehr langsam voran, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Zeichnen wieder eine spannende Sache für mich ist.

Wann hast du wieder mit dem Zeichnen angefangen?



Noch im Krankenhaus. Aber ich kann mich nicht erinnern in welchem. Ich war in so vielen.

Grace Maxwell:
Im Krankenhaus hat er nicht viel gezeichnet. Es ist schwer, es den Leuten zu erklären. Der Heilprozess war sehr langwierig, aber inzwischen ist er schon wieder derselbe Dickkopf wie früher.

Wie hast du ihn dazu gekriegt, etwas zu zeichnen?

Grace:
Ich habe ihm einen Bleistift und einen Block in die Hand gedrückt. Am Anfang war es kaum mehr als Gekritzel. Er schien erstmal gar nicht zu wissen, was er mit dem Bleistift anfangen soll. Als Erstes hat er eine Comicfigur gezeichnet. Wer sollte das eigentlich sein, Edwyn?

Edwyn: Es war einfach ein Typ um die 20.

Grace: Du hast ihm ein Alter gegeben.

Edwyn: Ja. Ha ha. Das hab ich.



Grace: Diesen Typen hat er dann ungefähr sechs Wochen lang jeden Tag gemalt.

Edwyn: Und alle haben gedacht: „Oh Mann, er ist echt durchgeknallt!“

Wie war es nach Hause zu kommen und dein Leben wieder von vorne anzufangen? Du konntest ja kaum laufen oder sprechen, richtig?

Grace: Er konnte überhaupt nichts mehr machen. Es war eine gruselige Zeit. Ein kompletter Neuanfang. Wir wollten ihn unbedingt aus dem Krankenhaus nach Hause holen. Und als es soweit war, war es, als würde der Genesungsprozess gerade erst beginnen.

Edwyn: Bei der Entenzeichnung, die du hast, habe ich gedacht: „Die ist echt scheiße, aber ich weiß, dass ich es besser kann.“ Es war ein Anfang.

Grace: Nachdem er ein halbes Dutzend Zeichnungen gemacht hatte, war es interessant zu sehen, wie er es genoss, besser zu werden.

Edwyn: Das war wirklich ein tolles Gefühl. Es ist wie eine Therapie, denke ich mal.

Grace: Und er hat sehr seltsame Vorlieben. Er wollte unbedingt auf dem billigsten Papier zeichnen, das es zu kaufen gab. Ich wollte ihn immer überreden, das teurere Papier zu nehmen, aber er weigerte sich strikt.

Edwyn: Auf dem billigeren Papier ließ sich der Stift besser führen. Ich kann die rechte Hand nicht benutzen. Sie funktioniert nicht mehr. Die linke wird aber immer besser.




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