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Oh, now look what you’ve gone and done. You’ve made me put you in the DOs for pissing up against a dumpster like a little stray cat. You’re in biiiiig trouble, young lady. Comments/Enlarge | See all


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DONNERWETTER

A Place To Bury Strangers sind laut, nicht unlauter

Aus reiner Neugierde heraus haben wir Oliver Ackermann gebeten, uns die Bedeutung seines Bildes selbst zu erklären: "Was du hier siehst, ist unsere Reflexion über die Lage der Nation. Es sind verrückte Zeiten. Verdammt, ich glaube, ich hätte noch mehr Scherenhände hinzufügen sollen..."

Zugegeben, man könnte den Eindruck gewinnen, dass uns sämtliches Urteilsvermögen in die Hose rutscht, wenn irgendeine Band auch nur im Entferntesten an The Jesus And Mary Chain erinnert. Aber so ist es nun mal, ein gutes Rezept bleibt immer ein gutes Rezept, die Frage ist nur, ob sich der Koch in einer Würstchenbude oder einem Sterne-Laden rumtreibt. Tatsächlich haben wir in den letzten Jahren kaum eine Band gesehen, die ihren Shoegaze-Pudding mit Herzschmerz-Streuseln und Noise-Häubchen so delikat zubereitet wie diese Typen aus New York. Was soll eigentlich dieses ständige Gerede über Essen? Jetzt habe ich verdammt noch mal Hunger...

Vice: Man munkelt, ihr wärt die lauteste Band in New York. Wie laut denn genau und wer hat das gemessen?

Oliver Ackerman (Guit, Voc):
Wir selber haben ohne Probleme Messgeräte ausgereizt, die bis 120 Dezibel gehen. Die Village Voice hat uns allerdings mit erbärmlichen 114 bei einer unserer Proben gemessen. Ich würde also schätzen, dass wir mit Vorliebe bei einer moderaten Lautstärke proben, die höher liegt als die einer Kettensäge, aber ein klein wenig geringer ist als die bei Sandstrahlarbeiten.

Gibt es noch weitere Superlative, die ihr mit der Band repräsentiert?

Bad-ass und hungrig in extremer Ausprägung sind vermutlich am gängigsten.

Wahrscheinlich gibt es niemanden, der so fundiert an Walls of Sound arbeitet wie du. Du hast sogar deine eigene Werkstatt für Effektpedale. Wie viele Arbeitstage brauchst du denn normalerweise, bis ein APTBS-Song laut und verzerrt genug ist?

Naja, es dauert viel länger als sich die meisten Leute vorstellen. Deswegen versuche ich ständig zwischen den Zeitzonen hin und her zu fliegen, um möglichst viel Zeit einzusparen.

In der Pitchfork-Kritik zu eurem Album taucht schon im zweiten Satz der Jesus And Mary Chain-Vergleich auf. Wie denkt ihr denn selbst über euren Umgang mit Soundästhetiken von Bands, die euch beeinflusst haben?

Klar, diesen Vergleich hören wir recht häufig. Aber letztendlich werden eine Menge Bands mit JAMC verglichen. Die haben einfach viele Musiker beeinflusst. Ich kann dazu nur sagen, ich liebe es Popsongs zu schreiben und ich mag Noise. Mir ist schon klar, dass die Formel nicht neu ist, aber ich kann’s nicht ändern. Ich denke da auch nicht unbedingt drüber nach. Ich schreibe Songs ohne mir vorher ein Konzept zurecht zu legen. Ich bin andererseits auch einfach nicht kompetent genug für geistigen Diebstahl.

Was war das beeindruckendste Noise-Erlebnis für dich, außerhalb deiner Plattensammlung?

Ich habe mal gehört, wie ein Starkstromkabel von einem riesigen Strommasten herunter fiel. Der Widerhall klang wie das Echo eines Gewitters. Das war wunderschön.

Das Coverartwork eures Albums sieht... na ja... nicht gerade spektakulär aus. Kümmert ihr euch überhaupt um die visuellen Aspekte eurer Ästhetik?

Ja.

Na wenn das so ist ... Ich mache dieses Interview für eine Illustration-Issue. Vielleicht könntest du uns einfach mal anhand einer Illustration erklären, worum es bei APTBS genau geht.

Ja klar, warte ...

AR
A Place To Bury Strangers’ s/t Album ist auf Rocket Girl erschienen. www.myspace.com/aplacetoburystrangers


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