GANG GANG DANCE
Saint Dymphna
Social Registry
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Hallo?
Josh Diamond (Gitarre): [Eine künstliche Roboterstimme meldet sich mit einem kaum verständlichen „Hallo“.]
Hallo?
[Mehr Roboterstimme]
Oh, OK, ich hab’s kapiert.
Ich habe mir gedacht, dass du anrufen wirst, um mich zu nerven. Ich mache so was nicht. Bis jetzt haben wir es geschafft, diesen Interviewkram weitgehend zu vermeiden.
Also, ich bin ganz entspannt. Wir können über alles reden. Ich meine, mir ist es im Grunde scheißegal, worüber wir reden.
OK. Wir könnten ja darüber reden, dass diese Platte echt ein hartes Stück Arbeit war. Es hat drei verdammte Jahre gedauert, sie zu machen.
Warum das?
Wir wollten unseren Freiraum, aber gleichzeitig war der Druck, etwas Gutes zu produzieren, schon sehr groß. Zwischenzeitlich saßen wir in einem tiefen und düsteren Loch. Dann spielten wir so eine von Nike gesponserte Show, die eine Menge Kohle einbrachte. Anschließend ging ich mit Brian und unserem Tontechniker ins Studio und wir machten das Ding in einer Woche fertig. Jetzt gefällt mir das Album, ich finde wir haben gute Arbeit geleistet und ich bin sehr froh, dass es fertig ist.
Gibt es eigentlich Leute, die sich darüber beklagen, dass eure Musik strukturierter ge-worden ist?
Wenn es irgendwo ein Blog gibt, wo so etwas diskutiert wird, und das gibt es bestimmt, dann werden die Leute sich sicher auch darüber beklagen. Aber auf die höre ich nicht. Wir hören nur aufeinander und der Rest kommt dann von alleine. Ich mag Strukturen. Formlose Musik ist meistens langweilig. |
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FUCKED UP
The Chemistry of Modern Life
Matador |
Pink Eyes, sag mal, warst du eigentlich oben ohne, als ihr das Album aufgenommen habt?
Pink Eyes: Ja klar. Ich habe den Gesang in einem Raum aufgenommen, in dem mich keiner sehen konnte, also war das Obenohne-Ding diese Mal ganz für mich allein. Früher habe ich übrigens mein Shirt nie ausgezogen. Ich hatte es sogar beim Sex an. Es war erbärmlich. Ich habe mich sehr lange Zeit so für meinen Körper geschämt, dass ich jetzt, wo ich „befreit“ bin, gar nicht damit aufhören kann, es auszuziehen.
Habt ihr die Idee für das Cover von Oasis’ What’s the Story Morning Glory geklaut?
Fair ist fair. Oasis haben ihre gesamte Karriere von den Beatles gestohlen, nicht wahr? Sie sind einige der wenigen wahren Rockbands der letzten zwanzig Jahre. Wir wollten also nur was von ihrer Magie abhaben.
Was war das Verrückteste, das je auf einem Fucked Up-Gig passiert ist?
Leute, die Sex haben. Das ist mehrere Male passiert und ich bin noch immer schockiert und kann es nicht verstehen. Ich glaube, Fucked Up ist die am wenigsten stimulierende Band, um Sex zu haben. Ich meine, allein bei dem Gedanken an Fucked Up will sich mein Penis in meinen Körper zurückziehen.
Wo liegt der Unterschied zwischen Hidden World und eurem neuen Album? Im Promo-text steht, dass es irritierender ist. Was hältst du davon?
Um ehrlich zu sein, konnte ich mir Hidden World nie anhören, also ist das neue definitiv „hörbarer“. Vielleicht ist das irritierend. Oder wir haben es endlich geschafft, festzuhalten, was es bedeutet, bei Fucked Up zu sein, und das lässt sich am besten als irritierend beschreiben. |
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MAX TUNDRA
Parallax Error Beheads You
Domino |
Dein letztes Album ist schon sechs Jahre her. Was hast du denn die ganze Zeit gemacht? Ich weiß, du bist ein Perfektionist, aber ich bitte dich …
Ben Jacobs aka Max Tundra: Ich habe dabei zugesehen, wie sich Bands gründeten, groß wurden und ihr drittes Album aufnahmen.
Wie hast du es geschafft, dass deine Stimme klingt wie die von Green Gartside von Scritti Politti?
Ich war jede Woche beim Karaoke.
„Which Song“ könnte ein echter Pophit sein, wenn du ihn richtig straight aufgenommen hättest. Mal drüber nachgedacht?
Ich finde den straight genug. In der Vergan-genheit haben es schon wesentlich komischere Songs in die Top Ten geschafft.
Welches ist das beste Album von Steely Dan?
Eigentlich Aja, aber manchmal auch Gaucho.
Was ist ein „Glycaemic Index“?
Hat nichts mit dem zu tun, worum es in dem entsprechenden Song geht.
Über welche Computer-Fehlermeldung freust du dich am meisten?
Guru Meditation. |
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CHRISTINA CARTER
Original Darkness
Kranky |
Vice: Deine Texte sind echt ganz schön abgehoben. Worum bitte geht es auf diesem Album?
Christina Carter: Ich habe viel über Spione, Doppelagenten, Informanten, Manager, Attentäter und Mafiosi nachgedacht und über die Frauen, die sie lieben und unterstützen. Auch über so ein Mädchen aus meiner Grundschule und über Politiker und ihre Doppelmoral. Ich habe mich in all diese Leute reinversetzt, oder besser sie in mich.
Wurdest du schon mal ausgeraubt? Mir ist es gestern passiert. Das war echt kacke.
Ich war mal in Galveston, Texas, mit Tom Carter, Shawn McMillen und Heather Murray. Wir liefen spät nachts vom Strand zurück zu ihrem neuen Apartment. Als wir an einer alten viktorianischen Villa vorbeiliefen, hörten wir plötzlich ein seltsames Geräusch. Wir blieben stehen und wollten herausfinden, woher es kam, da sprangen plötzlich zwei Typen mit Skimasken aus dem Gebüsch und fuchtelten mit einer glänzenden Waffe vor unserer Nase herum. Einer rief: „Was ist los, Schlampe?“, und wollte mich angreifen. Wir schrieen und rannten los, voller Panik, dass sie einen von uns erwischen könnten. Ich verlor sogar meine Schuhe und schürfte mir die Füße auf. Als wir endlich in Sicherheit waren, haben wir uns sofort ins Auto gesetzt und sind zurück nach Houston gefahren. Darüber denke ich sicherlich häufiger nach, wenn ich spät nachts noch durch die Gegend laufe. |
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PRINZ PI
Neopunk
Urban/Universal |
Du sagst: „Die Dinge kommen und gehen und die meisten haben wir schon gesehen.“ Hast du Neopunk schon mal irgendwo gesehen?
Prinz Pi: Ja, in einem Traum, den ich neulich hatte. Ich habe den Tag über mit viel Klebstoffen und Lacken gearbeitet und bin dann in einen ganz ekligen Schlaf gefallen. Es war wie ein Sumpf von dröhnender chemischer Benommenheit. In dem Traum sah ich, neben einer postnuklearen Hood, dreibeinigen Skelettpferden und einer Frau mit sehr spitzen Brüsten, einen Radio-DJ, der George Clinton ähnelte. Auf seinen Turntables stand Neopunk. Ich dachte: „Dieser Wichser klaut unsere Idee!“ Dann bin ich aufgewacht und hatte eine Überraschung im Laken.
Erklär mal „Wir bleiben immer anti“. Ist das so eine Art sublimer Agitation via Baller-mann-Hook? So eine Art lyrisches Trojanisches Pferd?
Ja. Es ist die Vaseline, die man um ein Zäpfchen schmiert, bevor man es in den Arsch drückt. Nur musikalisch. Und das Zäpfchen ist sehr, sehr groß. Und böse. Und wird explodieren. Und von der Größe und Form sieht es aus wie eine ganze S-Bahn.
Warum reicht Punk nicht mehr aus, warum brauchen wir Neopunk?
Punk ist in die Jahre gekommen. Sieh dir doch Iggy Pop mal an. Der sieht schon seit zehn Jahren aus wie eine Leiche. Das Neo soll ausdrücken, dass diese Art von Musik, wie wir sie machen, der aktuelle, moderne Punk ist. Heute rappt man halt die Texte und schreit sie nicht. Weil es cooler ist, verstehste? |
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DEATH SENTENCE: PANDA!
Insects Awaken
Upset The Rhythm |
Vice: Ihr benutzt eine Klarinette in einer Rockband. Was seid ihr, Kokosnüsse?
Chris (Drums): Die Klarinette ist ein Symbol für Widersprüchlichkeit. Einerseits ist sie klein, leicht und scheinbar völlig ungefährlich. Wenn aber ein Mensch ihr Leben einhaucht und sie dann noch durch eine Kette analoger und digitaler Geräte jagt, dann ist sie unbesiegbar!
Wieso sollte man jemals einen Panda zum Tode verurteilen?
Der Name soll in keiner Weise die Todes-strafe für Pandabären propagieren. Das ist absurd, wer würde so etwas denn fordern, und zu welchem Zweck? Tatsächlich IST der Panda die Todesstrafe, so wie in: „Wenn der Panda dich in die Finger kriegt, bist du tot!“ Das ist das Gesetz der Straße. |
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RELIGIOUS KNIVES
The Door
Ecstatic Peace |
Eure Band hat sich enorm vergrößert. Was ist passiert? Wart ihr etwa einsam?
Chris (Gitarre und Vocals): Eine Rockband ohne Bassisten hat ein Problem, also haben wir uns einen besorgt. Mir fällt nur eine Band ein, die gut ohne Bassisten klarkommt und das ist die, mit der wir am häufigsten verglichen werden.
Und zwar?
Rate mal.
Ich gebe auf. Was unterscheidet denn ein religiöses Messer von einem ganz gewöhnlichen alten Messer?
Nun, das Messer von Abraham war zum Beispiel ein sehr religiöses Messer. Der Name ist aber lange nicht so einfallsreich wie deine Frage, fürchte ich. Ich habe ihn von einer Liste der Federal Aviation Administration (FAA), auf der Dinge standen, die man nicht mit in ein Flugzeug nehmen darf. |
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MARGOT AND THE NUCLEAR SO AND SO’S
Animal/Not Animal
Epic |
Warum ein Doppelalbum?
Richard Edwards (Vocals, Gitarre): Es sind eigentlich zwei verschiedene Platten.
Warum so viel Material auf einmal?
Weil wir unserem Label ein Album vorgelegt haben, das ihnen nicht gefiel. Also ließen wir sie noch ein bisschen Mist auswählen, den sie besser fanden und haben das dann auch veröffentlicht. Animal ist unser Album ohne irgendwelchen Einfluss der Plattenfirma. Not Animal ist das Gegenteil davon.
Bei meiner Promo war kein Artwork dabei. Wie wird es aussehen?
Bei Animal ist es eine Zeichnung von einer Scheune mit ein paar fliegenden Zebras und so im Vordergrund. Bei Not Animal ist es nur eine Scheune. |
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DEERHOOF
Offend Maggie
Kill Rock Stars
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Worum geht es bei „Basketball Got Its Groove Back“?
Ed Rodriguez (Gitarre): Satomi wollte unbedingt einen Song zur Olympiade beisteuern. Es sollte eine Art „We Will Rock You“ werden.
Deerhoofs „Who Let the Dogs Out?“.
Haha… genau! |
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CAZALS
What of our Future?
Kitsuné |
Habt ihr ein Lieblingslied, für das ihr euch schämt?
Daniel (Gitarre): Viele. Fast alles von den Bee Gees, besonders „Chain Reaction“. Den Song haben sie für Diana Ross geschrieben. Genialer, purer Pop.
Aha. Ihr scheint etwas frankophil zu sein, habt ein französisches Label und einen französischen Bandnamen. Was ist an dem verdammten Land so toll?
Frankreich ist ein ziemlich cooler Ort. Wir haben zwei Monate dort verbracht, um unser Album aufzunehmen. Ich würde liebend gerne für eine gewisse Zeit nach Frankreich ziehen. Ich mag den Lebensstil dort, es ist viel entspannter als in London, wo man nie relaxt schlendern kann, sondern immer nur gehetzt wird. Ich glaube, ich mag an Frankreich am liebsten das Essen.
Was war das schlimmste Konzert, das ihr je gespielt habt?
Da gab es einige. Aber eins war ganz schlimm. Ich wollte auf der Bühne echt alles hinschmeißen. Es war so eine große Show in Mailand, man hatte uns nur winzige Proberaumamps gegeben. Unser ehemaliger Manager hatte sich den Stromkonverter für meine Gitarrenpedale ausgeliehen, um damit seinen elektrischen Rasierer zum Laufen zu bringen, und ihn in seinem Hotelzimmer vergessen. Einer aus der Band erstarrte auf der Bühne und hörte auf zu spielen. Das Drumkit fiel auseinander und eine Seifenblasen-maschine erwachte auf der Bühne zum Leben und schmierte uns vollkommen mit Spülmittel ein. |
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DEERHUNTER
Microcastle
4AD |
Was hat euch zu dem Song „Agoraphobia“ inspiriert?
Bradford Cox: Er ist inspiriert von Kontaktanzeigen, bei denen Leute nach Sexpartnern suchen, die sie entführen und in einen kleinen Käfig einsperren. Das gibt es wirklich. Den Song kann man ganz wörtlich nehmen. Ich hasse es, wenn Leute Metaphern verwenden und sich für große Poeten halten.
Wie war die Zusammenarbeit mit Cole von den Black Lips? Das letzte Mal, als ich ihn sah, hatte er gerade seinen Schwanz aus der Hose hängen.
Es macht immer wieder Spaß, mit Cole zu arbeiten und am Ende das Resultat zu sehen. Dieses Mal haben wir ein okkultes Ritual über Video-iChat abgehalten. Er versetzte sich in Trance und meditierte über eine psychiatrische Klinik für Jugendliche in Dunwoody. Sie lag gegenüber der Wohnung seiner Mutter und wurde irgendwann aufgegeben. Es gab immer wieder Gerüchte, dass es dort spuken würde und schließlich haben sie das Gebäude abgerissen und einen Klamottenladen gebaut. Cole hat auch den Kontakt zu Zorbach hergestellt, einem schwarzen Schwan aus dem Weltall. |
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RACEBANNON
Acid or Blood
Southern |
Was zur Hölle ist ein „Racebannon“? Klingt wie ein wildes Pferd oder ein Muscle Car oder so.
James Baumen (Gitarre): Oh, das gefällt mir. Metallic-schwarz mit roten Streifen und einem brüllenden Blockmotor. Yeah, das ist toll. Wir sind aus Indiana, da mag man schnelle Autos. Aber eigentlich ist es der Name eines wütenden, blutrünstigen Feuermonsters, das den Rock ’n’ Roll zu all den Seelen bringt, die be-reit sind, ihn zu empfangen. Es wurde vor zwölf Jahren geboren und konnte noch von niemandem bezwungen werden.
Was habt ihr denn mit dem ganzen Horror, den Geschlechtskrankheiten und fürchterlichen Songtiteln? Eure Songs heißen alle „Candida & Parasites“ oder so. „Candida & Parasites“ möchte ich nicht gerade meiner Mutter vorstellen.
Wir sind gestörte Individuen und wir haben kein Problem damit, das auch zu zeigen. Ich vergleiche unsere Band gerne mit diesen typischen Szenen aus einem Horrorfilm, bei denen man sich die Augen zuhält aber dann doch zwischen den Fingern durchschielt, weil man nichts verpassen möchte. |
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LOVVERS
Think
Wichita |
Die gesamte Platte ist genau dreizehn Minu-ten lang. Kommt schon, das habt ihr mit Absicht gemacht, oder?
Shaun (Vocals): Triskaidekaphobie nennt sich die Angst vor der Zahl 13. Sie ist gemeinhin sehr präsent. In den meisten Hochhäusern in Manhattan wird die 13. Etage ausgelassen. Im Sikhismus gilt die Zahl 13 als eine besondere Zahl, denn auf Pandschabi heißt das Wort „Tera“ soviel wie „dein“, im Sinne von: „Ich bin dein, oh Herr!“
OK! Stimmt es, dass euer Gitarrist von Yoga-Meistern das Fliegen gelernt hat?
Ja. In dem Ort, wo er aufwuchs, gab es einen goldenen Tempel, in dem das praktiziert wurde. Um selbst das Fliegen zu lernen, hat er aber einen Kurs bei ein paar Siddahs in einem indischen Wohnheim in Kent gemacht. |
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PARTS & LABOR
Receivers
Jagjaguwar |
BJ Warshaw (Vocals, Bass, Elektronik): Das letzte Mal als Vice ein Album von uns besprochen hat, war das echt sehr gemein, unfair und willkürlich.
Oh, äh, also hey, ich finde dieses Album klingt ein wenig nach Alan Parsons Project. Hat euch schon mal jemand darauf angesprochen?
Nein, bisher waren Emerson, Lake, and Palmer die einzige 70er-Prog-Rock-Band, mit der wir verglichen wurden.
Das ist ja nichts Schlimmes. Der Sticker auf meiner Promo-CD behauptet, ihr wärt eine Mischung aus Hüsker Dü, den Minutemen und dem Krach von Wolf Eyes. Was denkst du darüber? Ich finde diesen Vergleich lächerlich. Das Zitat war aus dem Wire.
Ich persönlich finde ihn wesentlich zutreffender als das, was Vice zu unserem letzten Album zu sagen hatte. Diese drei Bands schätze und respektiere ich sehr, also habe ich kein Problem damit. |
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BOHREN & DER CLUB OF GORE
Tight Pants EP
Chief |
Track zwei heißt „Karin“. Wer ist Karin?
Christopher Clöser (Saxophon, Klavier): Karin ist die bessere Gaby.
Es wird gesagt, Dolores sei Bohrens Pop-Entwurf. Welchen Song werdet ihr spielen, wenn ihr demnächst zu The Dome eingeladen werdet und warum?
„Schwarze Biene“weil’s so schön lang ist.
Irgendwie vergesst ihr immer die Lyrics in euren Songs. Gib uns mal eine Zeile, die ihr schon immer in einem Lied unterbringen wolltet.
Auch auf ein Wort wie Getto, haben wir nen Reim in petto.
Auf welche Musik stehen deine/eure Freundin(nen)/Frau(en)?
Volksmusik vom Balkan, Ballermann-Mu-cke, Polkas.
Die Humorebene von Bohren ist oft schwer zu dechiffrieren. Erzähl doch mal kurz einen guten Witz bitte.
„Herr Doktor, ich bin so vergesslich!“
„Wie kommt das?“
„Was?“ |
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JEREMY WARMSLEY
How We Became
Transgressive |
Vice: Auf wen bezieht sich das „we“, Bleichgesicht? Und was genau ist deiner Ansicht nach „aus euch geworden“?
Jeremy Warmsley: Das Album behandelt den Prozess des Erwachsenwerdens und der Titel ist eine Hommage an ein Kinderbuch von Ted Hughes mit dem Titel How the Whale Became. Es ist voller lustiger Mythen über die Entstehung der Tiere. Von daher hat es Sinn gemacht, den Titel zu klauen.
Du hast eine ziemlich schicke Jungenschule in Wimbledon besucht, auf der auch Patrick Wolf und Marcus Mumford waren. Woran liegt es, dass diese Gegend so viele traurige Troubadoure hervorbringt, die nach dem Sinn des Lebens suchen?
Tom Vek war übrigens auch bei uns. Aber eine Antwort auf die Frage habe ich nicht. Vielleicht lag es an all diesen komischen Hymnen, die wir dort singen mussten? |
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MOCK ORANGE
Captain Love
Mi Amante/Cargo |
Wie würdet ihr euren Sound jemandem beschreiben, der keine Ahnung von Musik hat?
Joe Asher (Gitarre): Es klingt, als ob zwei Engel in einem Kornfeld Sex haben. In Wirk-lichkeit machen wir melodischen, lebendigen Pop mit einer Vorliebe für Groove und Gitarren.
Das Artwork von Kathleen Lolley ist echt abgedreht. Hast du dich eigentlich mal gefragt, wieso dieses komische Tier die wertvolle Medizin einfach in den Fluss kippt? Sollte man sie nicht an arme kranke Menschen verteilen?
Ach so, ich dachte immer, es kippt eine Schnaps in das Wasser, damit alle betrunken werden. Du hast recht, das ist wirklich sehr sorglos von diesem Tier. Es sollte sich mal mit dem Roten Kreuz zusammensetzen und überlegen, wie es seine Schnapsmedizin angemessener verteilen kann.
Habt ihr eigentlich jemals den Typen erwischt, der euch damals den kompletten Tourbus ausgeräumt hat?
Haha, schon mal versucht, in Spanien einen Autodieb zu schnappen? Keine Chance. Falls du das liest, Freundchen: Ich wünsche dir größtmögliches Unglück für dein restliches Leben. |
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