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DOS & DON'TS
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FOTOS: DANA GOLDSTEIN INTERVIEW: ROCCO CASTORO
Vice: Betrachtest du Halloween komplett getrennt von Samhain? Nicole Cooper: Ich tendiere dazu. Das ist ähnlich wie zur Weih-nachtszeit. Wir feiern die Wintersonnenwende, aber wer christliche Verwandte hat, geht dann oft trotzdem noch zu einem Weihnachtsessen. Das ist die Kultur, in der wir aufgewachsen sind und viele von uns nehmen genauso daran Teil wie an unseren eigenen Ritualen. Erzähl uns doch etwas über Samhain und welche Bedeutung es für die Hexen hat. Samhain ist das letzte der drei Erntefeste und hat seinen Ursprung in der keltischen Neujahrsfeier. Für moderne Hexen markiert es den Beginn der dunklen Jahreshälfte, die bis zur Walpurgisnacht am ersten Mai andauert. Früher nannte man es auch „Fleisch-ernte“, weil die meisten Bauern nicht alle Tiere durch den Winter füttern konnten und deswegen einige von ihnen schlachten mussten. Darin liegt unter anderem der Bezug zum Tod, der sich auch bei Halloween noch wiederfindet. Die Hexen würdigen damit ge-liebte Personen, die bereits gestorben sind. Wir erweisen ihnen ihre Ehre und stärken durch ein Ritual ihre Präsenz in unserem Leben. Dabei gibt es eine direkte Verbindung zu den alten Kelten. Sie glaubten nämlich, dass der Wechsel der Jahreszeiten einen Punkt markiert, an dem die Grenze zwischen dieser Welt und der anderen sehr dünn ist. < PREVIOUS IMAGE | NEXT IMAGE > |