SOLE
And The Skyrider Band
Anticon

Ist mir von meinem letzten Hip-Hop-Freund, die anderen sind alle inzwischen in die Club-Szene konvertiert, um dort als Dealer ganz groß raus- oder reinzukommen, sofort aus der Hand gerissen worden. Geiler Scheiß, sagt der. Mein Reden.

GHOST WRIDER

BESTES ALBUM DES MONATS
OM
SCHLIMMSTES ALBUM DES MONATS
KEVIN DEVINE
BESTES COVER DES MONATS
YEASAYER
SCHLIMMSTES COVER DES MONATS
SHAM 69





TWISTA
Adrenaline Rush 2007
Atlantic/Warner

Twista lässt mal wieder die Zunge spielen wie Gene Simmons und bietet mit seinen Hochgeschwindigkeitsraps den richtigen Soundtrack zur Untermalung epileptischer Anfälle, Feinjustierung von Lichtblitzgeräten oder den Puff, wenn die Thunderdome mal wieder gezockt wurde. Die eher Rap-orientierten Tracks kann man abnicken, die schwuckig-seichten Chart-anbiederungsversuche nerven allerdings wie die Sau. So was hört man sonst nur aus den Handy-Speakern minderbemittelter Mit-esserplantagen in der U-Bahn. Oder im Puff, wenn die Thunderdome mal wieder gezockt wurde. Schätze ich.

DAN DARLING

HAVOC
The Kush
Nature Sounds

Hav muss man lieben. Erstens ist er kleinwüchsig. Zweitens war sein Bruder—möge er in Frieden ruhen—der härteste Badass, den Queensbridge je gesehen hat. Drittens, sein Nachname ist Muchita. Die Liste könnte man so weiter führen. Aber das Wichtigste: er hat Beats. Und zwar seit Jahren. Er ist wahrscheinlich einer der am wenigsten wahrgenommenen Produzenten in diesem Rapgame, zusammen mit Q-Tip. Wusstest du, das Q-Tip alle Tribe-Beats gemacht hat? Kein Ali Shaheed, nur Tip. Ich schweife ab. Auf diesen Seiten bekommt Hav grundsätzlich Respekt, auch mit einem durchschnittlichen Album.

WHOADIE ALLEN





V/A
I Hate Music: A Compilation of Output Recordings 1996-2006
Output

Wenn er nicht gerade Vice mit ganzseitigen Anzeigen überschwemmt oder in Clubs und Galerien rumlungert, veröffentlicht Trevor Jackson auch gerne mal ausgezeichnete Songs. Warum finden sich keine davon auf seiner Retrospektive? Nur Spaß! Auf I Hate Music gibt es sämtliche Output-Hits, von The Rapture, Four Tet, Mu, DK7 und Lopazz, bis zu Colder, Playgroup, Blackstrobe und einer Menge mehr, verteilt auf zwei CDs und jedes Exemplar enthält einen limitierten Kuss vom Meister persönlich.

GATTO PROFONDO

LCD SOUNDSYSTEM
45:33
DFA/EMI

James Murphy ist cleverer als du. Wenn du einen DJ-Mix aufnimmst, stehen entweder irgendwann die Cops vor deiner Tür und beschlagnahmen deinen Rechner, weil du Idiot dein Geld lieber in Nike-Sneaker investierst, als legal Musik zu erwerben, oder aber die GEMA, weil ... nun ja, weil die GEMA früher oder später jedem den Spaß verdirbt. Wenn James Murphy einen Mix aufnimmt, dann kramt er aus irgendeiner Schublade ein paar Studio-Outtakes hervor und verkauft den Mist für ein nettes Sümmchen an Nike. Moment mal, schließt sich hier etwa gerade ein Kreis?

HENRI CHARRIÈRE0

PETS ON PROZAC
P.o.P.
New Judas

Das letzte Mal in Helsinki geriet das Wodkagelage mit den russischen Fern-fahrern außer Kontrolle und ich musste fliehen. Ich drang durch ein Klofenster in einen Club ein, in dem die Pets gerade die Art Musik spielten, die sie in England gerne erfinden würden, um sie hemmungslos zu hypen. Meine Rettung.

PILL ME

PITCHTUNER
Riding the Fire
Doxa

Beim dritten Album heißt es für eine Band oft: make it or break it. Entweder schafft sie ein Opus Magnum (siehe Parallel Lines) oder ein aufgeblasenes, wabbeliges Album wie Be Here Now, von dem sie sich nicht mehr erholt. Gnädigerweise scheint sich Pitchtuner hier eine Seite aus Blondies Songbook geklaut zu haben.

NEALE LYTOLLIS

CHIKINKI
Brace, Brace
Weekender Records/Indigo

Chikinki betonen, dass sie bitte nicht in irgendeine Dance-Punk-Schublade ge-steckt werden wollen. Gut, sie klingen auch eher, als ob Monster Magnet sich ein paar Synthies zugelegt hätten, also wie wär’s mit Dance-Glamrock? Allerdings werden sie sich trotz derartiger Nuancen daran gewöhnen müssen, dass über sie Sachen gesagt werden wie: „Chikinki sind ganz cool, aber die Klaxons sind irgendwie noch cooler!“

DAVE WEINDORF

V/A
TOO HOT CLUB
Alarm An/Intergroove

Irgendjemandem aufgefallen, dass es kaum noch NDW-Parties gibt? Es sieht so aus, als hätte uns die Marktdominanz von US- und UK-Popexporten vom deutsch-blödelnden Achtzigerjahre-Dämon befreit. Stattdessen brüllen uns mittlerweile auf Open-Air-Raves irgendwelche Bierleichen mit ulkigen Kopfbedeckungen „Remmi Demmi!“ ins Ohr. Das ist wohl so eine Art Zeitgeist-Update deutscher Welle-Kultur, nachwuchsorientiert bis prominent besetzt. Ein bisschen wie die Ballermann-6-Compilations, nur nicht ganz so nah an der deutschen Seele. Und bislang auch ohne Egotronic-Cameo. Hier ist also noch Luft nach oben.

LICHT AUS

AMBASSADOR 21
Fuck all Systems
Invasion Wreckchords

Wirklich alle? Ja, geht denn das? Es kracht also wieder weiter. Kaum einer produziert so schnell wie das Minsker Digital-Hardcore-Riot-Duo, das es sich nicht nehmen lässt, noch sloganesker aufzutreten. Wenn Alexej und Natasha so weiter machen mit ihren elektronischen Anschlägen, werden sie im eigenen Land (wenn nicht sogar weltweit) bald als Gefahr für die öffentliche Ordnung gehandelt. Was natürlich einem Ritterschlag gleichkäme.

BALEARUS ANARCHISTICUS





MONSTER MAGNET
4-Way Diablo
Steamhammer

Dave, da warst du jahrelang weg und alles, was du vorzuweisen hast, ist eine lahme Tablettensucht? Und jetzt? Tour, oder was? Das ganze alte Spiel noch mal von vorn? Na, es ist dein Leben.

ROCK KILLS STARS

SOLDIERS
End Of Days
Trustkill

Tough-Guy-Bollocore. Ein paar Typen zuzuhören, die dir in einem guten Dutzend von Songs immer wieder erzählen, dass Illoyalität jetzt mal überhaupt nicht geht und Stolz das Letzte ist, was einem tätowierten Mann auf der Straße noch bleibt und jetzt generell mal der Vernichtungskrieg gegenüber Backstabbern eröffnet ist, ist so ähnlich wie mit einem vergesslichen Opa in einem Zimmer eingesperrt zu sein, der alle fünf Minuten die gleiche sinnlose Anekdote zum Besten gibt. Am Anfang kannst du dich noch darüber amüsieren, nach einer halben Stunde weißt du allerdings nicht mehr, wie du dein Aggressionspotenzial kanalisieren sollst. Zum Glück gibt es an CD-Playern Stopp-Tasten. Für Senioren müssen solche erst noch erfunden werden.

ÄHM, NEE, SIE

ELECTRIC WIZARD
Witchcult Today
Rise Above

Neulich habe ich mir Pagan Altar angeschaut. Electric Wizard sind nicht ganz die Sabbath von South London, aber sie sind nah dran, und es ist gut, dass sie ab und zu was veröffentlichen, einfach damit man merkt, dass sie noch da sind.

FRUITY MCGINTY

SWORN ENEMY
Maniacal
Century Media

Unser Metal-Redakteur ist gerade auf hoher See, deswegen ist es jetzt an mir euch mitzuteilen, dass die NY-Hardcore-Titanen von Sworn Enemy auf ihrem neuen Album mehr Richtung Thrash gehen, ohne dass ich da einen Unterschied gemerkt hätte. Ich Weichflöte.

BRUNO BANANI

SHAM 69
Western Culture
Bad Dog

Ja moin! Mir doicht, hoitzutage loichtet die Moite vor Foilness und macht Poischen bei Stoiberartigen Froinden. Jeder wache Geist aber, der sich der Arbeiterklasse zugehörig fühlt, hat natürlich längst erkannt, dass es völlig sinnlos ist, noch länger an den Prinzipien der Lohnarbeit festzuhalten, sondern dieses qualvoll langsam sinkende Schiff schnellstmöglich zu verlassen, um an anderen Ufern befreit aufwarten zu können.

MOI JOI





JIMMY EAT WORLD
Chase This Light
Universal

Wenn ich das hier höre, frage ich mich, wie es wäre, in der Gedankenwelt dieser Typen Urlaub zu machen. Also in dieser Welt von gespenstisch gleich aussehenden Reihen-häusern, akkurat getrimmten Rasenflächen, aseptisch gesäuberten Fußwegen, ununter-brochen lächelnden, ordentlich gescheitelten Versicherungsvertretern, gutbürgerlich duf-tenden Frühstückstischen und exakt getimtem, schöpfungsorientiertem Missio-narsstellungssex. Vermutlich müsste ich mich nach zehn Minuten übergeben und ich würde mich in die Gedankenwelt von Sunn O))) wünschen, also in die Realität. Mir ist übrigens nach drei Songs schlecht geworden.

KATASTROPHENTOURIST

THE RAVEONETTES
Lust Lust Lust
Fierce Panda/Cargo

Wenn ich eine Band hätte, würde ich sie wie eine Mischung aus The Jesus And Mary Chain, The Shangri-Las und Suicide klingen lassen, eine reizende Blondine mit Erfahrung in Verbalerotik ans Mikro stellen und mich selbst mit den Kreativ-Credits behängen. Nüchtern betrachtet ist das das beste Bandkonzept der Welt. No offense, liebe Raveonettes, das ist genial, aber irgendwie auch zu einfach.

ENVIOUS IDIOT

BAT FOR LASHES
Fur and Gold
Capitol/EMI

Die Art und Weise, wie sie Janis in ihrer ewigen Ruhe stört, wird dafür sorgen, dass spätestens in einem halben Jahr ganz H&M mit erdfarbenen Ponchos und Holzperlenketten zugehängt ist, Hesse neu aufgelegt wird und alle Mädchen so sein möchten wie sie. Eigentlich sollte man sie hassen. Irgendwie lieben wir sie aber doch, genauso wie wir auch schon Hope Sandoval oder Sinead O’Connor geliebt haben. Wir fallen immer wieder gern auf den Mythos des ewig Weiblichen rein. Am Ende ist sie wahr-scheinlich genau so ein Miststück wie alle anderen auch.

LAD FOR BASHES


KEVIN DEVINE
Put Your Ghost To Rest
Fruitcake/Defiance

Immer und immer wieder haben wir langweilige Emo-Songwriter gebasht, bis wir glaubten, die Schlacht sei gewonnen. Aber kaum wird man nachlässig, kommen diese Spinner wieder aus ihren Löchern gekrochen und jammern uns die Ohren voll. Ähnlich wie beim Krieg gegen den Terror könnte man hier im Sinne Carl Schmitts von einem „permanenten Ausnahmezustand“ sprechen, was implizieren würde, dass dieser Kampf nicht gewonnen werden kann. Interessante These, aber fürs Erste hauen wir weiter drauf.

SÜSSI FUSS

THE WOMBATS
Proudly present…A Guide to Love, Loss and Desperation
14th Floor/Rough Trade

Wikipedia sagt: „Wombats bewegen sich normalerweise langsam, können bei Gefahr aber Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h erreichen.“ Wenn der NME nur ein wenig bösartiger gewesen wäre, statt sich gleich einen auf denen runterzuholen, hätte sie das ja vielleicht dazu inspiriert, ein Selbstverteidigungsalbum aufzunehmen, das ein wenig interessanter und schneller gewesen wäre als dieses.

NEALE LYTOLLIS

WEEN
La Cucaracha
Schnitzel Records/
Rough Trade

Ich werde den Eindruck nicht los, dass Ween mehr und mehr zu einer Karikatur ihrer selbst werden. Wenn Satire von der Realität eingeholt wird, ist sie nicht mehr lustig. Aus diesem Grunde schrieb Karl Kraus 1933 die berühmten Worte: „Mir fällt zu Hitler nichts ein.“ Hups, Nazivergleich! Damit ist die Diskussion leider automatisch beendet.

CRAZY FROG

BLITZEN TRAPPER
Wild Mountain Nation
Sub Pop/Cargo

Eine innere Stimme rät mir, das hier noch einmal 2010 zu hören. Dann nämlich werde ich all den Schlaf nachholen, der mir heutzutage fehlt.

WITZEN PLAPPER

FEELING B
Grün & Blau
Motor

Seinerzeit die massenbefreiende Legende. Haben quasi die Mauer im Alleingang eingerissen. Hätten auch um Altersspenden bitten können, anstatt Studiozeit fürs Remastern der alten Schinken zu vergurken.

PUH DIE SCHON WIEDER

I MIGHT BE WRONG
It Tends To Flow From High To Low
Sinnbus/Alive

Wann hast du zum letzten Mal ein verträumtes Tweepop-Album einer Berliner Band gehört, das trotz female Vocals nicht östrogenbetulich klingt, das trotz der schlaksigen, in sich gekehrten Jungs an den Instrumenten keine selbstverliebte Technik-messe ist und dem man den Entstehungsort nicht ansatzweise anmerkt? Dein Gedächtnis reicht noch nicht mal bis vorgestern? Auch egal, I Might Be Wrong sind genau jetzt die charmanteste Band aus diesem Land. Vielleicht dann auch irgendwie für immer.

ZENTRALKOMITEE DER OSTBEZIRKE

THE HIGH STRUNG
Get The Guests
Park The Van

Das Album hat das Überraschungs-potenzial einer in Codein getunkten Kuschelsocke. Du lässt die CD laufen, legst entspannt die Füße hoch und klappst weg. Im Delirium hast du einen Dreier mit den White Stripes in einer riesigen Wäschetrommel. Wenn du wieder auftauchst, hörst du noch die letzten beiden Songs—ein bisschen Garage, ein bisschen Retro, ein bisschen Grandaddy, ein bisschen Dylan. Dann kannst du dir den Rest schenken und dich etwas Spannenderem widmen. Beispielsweise Weichspüler aus Whiskeygläsern trinken. Oder dem Staub-sauger lauschen.

JULY PATCHOOLY

FILM SCHOOL
Hideout
Beggars Banquet

Zu seiner Zeit war Metropoplis der teuerste Film, der je gemacht wurde. Er kostete der UFA sieben Millionen Reichs-mark. Peter Lorre sprach kein Wort Englisch, als er mit den Dreharbeiten zu Der Mann, der zuviel wusste begann, und Hildegard Knef war immer schon besser als Marlene Dietrich? Film School? Scheiß drauf.

HEINZ RÜHMANN

THE VOICES
The Sound of Young America
My Kung Fu/Rough Trade

Es gibt doch auf MySpace-Bandprofilen diese Kategorie „Sounds Like:“. Normalerweise überschlagen sich die Künstler an dieser Stelle in Originalität und schreiben so etwas wie: „Das Herbst-rascheln welker Blätter im Angesicht der Unendlichkeit des Universums“, oder: „Scharrende Elfenfüßchen in der Asche vergangener Liebe“, oder ähnlichen Schwachsinn. Bei The Voices steht folgendes: „Sounds Like: Spacemen 3, My Bloody Valentine“. Noch Fragen?

PROSTATARATION'

THE UNDERTONES
Dig Yourself Deep
Cooking Vinyl

Ob mit oder ohne Feargal Sharkey, die Redundanz der Undertones ist beispiellos.

WASTE TIME

PICASTRO
Whore Luck
Polyvinyl

Hurenglück—ein Titel der vielfältige Assoziationen weckt. Geht es hier um das schale Glück, das ungepflegte Trucker auf den Parkplätzen deutscher Autobahn-raststätten suchen? Geht es um die Messer-spitze Crack, die sich junge Bordstein-schwalben nach einem harten Arbeitstag gönnen? Oder ist das Glück gar selbst eine Hure, die sich an den Meistbietenden verkauft? Das Album gibt keine Antwort auf diese Fragen, es ist mehr Hure als Glück, aber wer glaubt heute schon noch an echtes Glück?

THE HAPPY HOOKER






OM
Pilgrimage
Southern Lord

Om bohren sich immer noch mit den gleichen Akkorden, mit dem gleichen Fuzz und der gleichen Unaufgeregtheit dem tiefsten Geheimnis der Welt entgegen. Könnte wohl noch ein Weilchen dauern, bis sie endlich angekommen sind. Ich habe mir gerade für einen Moment vorgestellt, wie ihr finales Album klingen könnte. Mir war, als hätte ich dabei kurzzeitig den Verstand verloren. Keine Ahnung, ob ich ihn mittlerweile wieder gefunden habe. Oms ereignisarme, psychotrope Doom-Mantren kommen mir jedenfalls gerade vor wie die einzigen Töne mit Daseinsberechtigung.

HEINRICH FAUST

YEASAYER
All Hour Cymbals
We Are Free

Yeasayer sind vier Pazifisten aus Brooklyn, die dich sehr glücklich machen werden. Wie Gang Gang Dance oder Fleetwood Mac oder kleine alte Menschen, die „Scheißdochdrauf“ sagen. Nur mit mehr Dur-Tonarten, Killer-Refrains und psychedelischen Songs über das Ende der Welt.

DWAYNE BRAVO

XASTHUR
Defective Epitaph
Hydra Head/Indigo

Malefic erweitert die Tristesse seiner selbstreflexiven Ausdeutungen von Ambient und Black Metal um ein paar My-Dying-Bride-Harmonien, während der homosexuelle Techno-DJ im Stockwerk unter mir schon wieder den ganzen Tag das Haus mit seiner seelenlosen Schranzscheiße beschallt. Entweder bringe ich ihn gleich um oder ich schmeiße ihm dieses Album in den Briefkasten, um sein geschmacks-verirrtes Dasein ein wenig zu bereichern. Noch bin ich unentschieden, aber wenn ich meine eigene Anlage noch ein wenig aufdrehe, sollte mir die Entscheidung zwischen Mordlust und Altruismus nicht allzu schwer fallen.

VIERVIERTELTAKT NO MORE

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Youth in Revolt was nice of Hollywood and all, but punctuating a picture-perfect Dan Clowes getup with a gasp-enducing rack is the most heartfelt shoutout to the nerd community we’ve seen since the invention of web porn.
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You think you’re tired of all the novelty mustaches running around these days? Imagine what it’s like for the leather fags they stole it from in the first place.
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