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Eine kleine Anmerkung zum Versuch, den Street-Style in Tokio zusammenzufassen: Es ist verdammt noch mal unmöglich! Eine weitere Anmerkung zum Versuch, den Street-Style in einzelnen Bezirken Tokios, wie Shibuya oder Harajuku, zusammenzufassen: Mit einem Hauptschul-Abschluss ein anerkannter Krebsforscher zu werden, wäre ein vergleichbar schwieriges Unterfangen. Es gibt hier so viele unterschiedliche Läden, die so unendlich viele Subkulturen bedienen, dass du dich jeden Tag neu einkleiden könntest und absolut nicht wieder zu erkennen wärst. Du willst eine Grufti-Lolita sein, mit einem Fetisch für Grunge-Leggins und einem Hauch von Edith Head? Absolut kein Problem! Wie wär’s mit dem Körper eines Londoner Club-Kids im BOY London-Look der 80er, den Füßen eines britischen Skinheads und den Haaren vonwarte, lass mich nachdenkenden Haaren von Astro Boy? Hört sich gut an? Na klar, das kriegen wir hin!
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BOYS Eine Menge Typen tragen Hoodies mit engen Jeans und Sneakern von Vans oder Converse. Sportmarken wie Nike sind auch noch irgendwie vage im Trend. Viele haben hier diese Messenger-Taschen. Solche Fahrräder für die Radrennbahn sind auch ziemlich beliebt, man sieht die Leute echt überall auf den Dingern rumfahren.
GIRLS Viele Mädchen haben High Heels mit massiven Absätzen an, dazu hautenge Jeans oder Overalls. Entweder das, oder Röcke mit hellen Farben und Leggins, wie unser Model hier. Was auch gut kommt, ist ein Top mit V-Ausschnitt und einer kleinen, niedlichen Kette mit einem einzelnen Stein dran.
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| Fotos von Shin Tamura, Models: Kosuke und Yuiko, special thanks to Yumiko and Emi |
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BOYS Das Verhältnis von wirklich scharfen Mädels und Jungs in Montreal liegt bei ungefähr 21362 zu 1. Typen können hier also mit ihren kurz geschnittenen abgefuckten Haaren, ihrer Gesichtsbehaarung auf Pubertätsniveau und der ihnen eigenen Québec’schen Geschmacklosigkeit auf die Piste gehen und schleppen trotzdem noch eine ab. Dennoch finden die Jungs aus Montreal ein ganz ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Second Hand-Klamotten und High-Fashion-Zeug: Mütze-Schal-Kombos und DIY-Hippie-Siebdruck-T-Shirts, kombiniert mit hochwertigen europäischen Labels und lokalen Designer-Klamotten, wie Cardigans von Dubuc oder eine Uhr von Philippe Starck. Bei den Jeans überwiegt der enge skandinavische Schnitt in dunkleren Farben.
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GIRLS Bei den Mädchen in Montreal ist der 60er Yéyé-Look angesagt. Schals sind groß und meistens Teile, die von den Großmüttern an ihre Enkelinnen weitergereicht wurden. Kariert ist sehr beliebt, ebenso hochtaillierte Röcke aus Wolle und dunkle Woll-Leggins. Taschen sind in der Regel groß und klobig. Man sieht viele dieser Flicken-Leder-Taschen im Québec-Rock-Style, die immer noch so riechen, wie ihre kettenrauchenden, bingospielenden Vorbesitzerin-nen aus den 80ern. Sweater werden puffig getragen und sind oft mit Pailletten besetzt. Bei den Ketten regiert DIY: Girls zerbrechen oft alte Ohrringe oder Anhänger und fädeln die dann auf eine Kette. Haare und Make-up sind sehr natürlich, die Betonung liegt auf den Augen, nicht den Lippen.
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| Fotos von Roger Aziz, Models: Alex und Annie |
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