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DOS & DON'TS

With all the talk about scat bars and puke porn and octopus sex it’s easy to forget that Japan also caters to totally reasonable fetishes, like guys who wish girls walked around without pants all day. Comments/Enlarge | See all


They’re fighting for a world where annoying first year at college know-it-alls can wear popsicle boxes as hats without me wanting to beat them to death even though they’re a girl. Comments/Enlarge | See all






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Seit kurzem stehe ich voll auf Boxen. Ich sehe es mir gerne an, lese gerne darüber und versuche, es selber zu lernen. Das Einzige, was ich noch nicht gemacht habe, ist wirklich zu kämpfen. Ich habe Angst—nicht vor blauen Augen und geschwollenen Lippen, sondern davor, durch einen Schlauch ernährt zu werden und in eine Tüte zu kacken. Als mir mein Trainer sagte, dass es Zeit für meinen ersten richtigen Kampf sei, forderte ich die ranghöchste Schwergewichtsboxerin der Welt zum Kampf. Ihr Name ist Martha Salazar, und wir hatten einen Kampf in drei Runden.
Hier sind die Bilder.


MORGAN MURPHY
FOTOS: DAN MONICK
STYLING: IVY JARRIN


Auf dem Weg zu der Sporthalle, wo der Kampf stattfinden sollte, zeigte mir mein Trainer (sein eines Auge geht von den vielen Schlägen ins Gesicht nicht mehr auf) die Stelle unter der Autobahn, wo er früher geschlafen hat. Das ist das einzige Foto, wo ich so aussehe, als hätte ich andeutungsweise eine Chance.
Das hier ist Martha Salazar. Sie hat erst im Jahr 2000 mit dem Boxen angefangen, aber wenn sie richtig zuschlägt, kann sie auch männliche Boxer k.o. schlagen—sogar solche aus Samoa. Das behauptet zumindest ihr Trainer. Warum er ausgerechnet Samoaner erwähnte, weiß ich nicht. Abgesehen davon, dass sie riesig ist, ist sie auch noch unglaublich schnell. Man nennt sie „The Shadow“.




Ich nenne sie „die Frau, die mir eine kostenlose Abtrei-bung besorgte“.
Das hier ist mein Trainer „Canada“. Es war seine Idee, in Kleidern zu boxen.


Das ist Danovis Pooler, Marthas Trainer. Er ist auch Boxer. Martha kann ihn mit links erledigen und tut das auch regelmäßig.
Los gehr’s.


Bevor wir loslegten, brachte Marthas Trainer sie auf Touren, flüsterte ihr mit leiser Stimme Sachen zu und verhielt sich insgesamt außerordentlich cool und entspannt. Canada hat seine eigene Methode. Er erzählte mir irgendeine Story von einem Autobrand und als die Glocke ging, sagte er: „Du bist ein verdammter Idiot.“
Während ich darüber nachdachte, kriegte ich einen festen Hieb ins Gesicht. (Das im Hintergrund ist Steve, der Schiedsrichter. Canada ließ ihn sein Hemd bügeln.)


Obwohl ich damit gerechnet hatte zu verlieren, war es ziemlich komisch, auf diese Weise verdroschen zu werden. Ich verlor völlig die Orientierung und machte seltsame japsende Geräusche. (Seht ihr, hier versucht sie, nicht zu lachen. [Im Ernst.])
Eine Taktik, die ich mir von Babys abgeguckt habe, ist, meine Hände unten zu lassen und mich nicht zu schützen. Die Haare hingen mir ins Gesicht, also konnte ich die meiste Zeit nicht sehen, was vor sich ging. Ich konnte trotzdem noch nachverfolgen, was geschah: Mir wurde eine Menge ins Gesicht gehauen.



CONTINUED:
MÄDELS AUF DER MATTE
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