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DOS & DON'TS
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Vice: Warum heißt das Album No Heroes? Jake Bannon: Es ist unser persönlicher Kampf gegen die Gleichgültigkeit. So viele warten darauf, bei Freunden, der Familie, Religion etc. Sicherheit zu finden. Eine Welt, in der man mehr wartet als lebt. Dabei liegt alles in unserer Hand, diese Welt schuldet uns nichts. Es gibt da draußen keine Helden, die darauf warten, die Welt zu retten, nur schlummernde Herzen. Was bedeutet es für dich, erwachsen zu werden? Ich glaube, dass es da vor allem um die Kontrolle destruktiver Tendenzen geht. Alles wird grauer, wenn die Zeit vergeht. Persönliche Dämonen kommen und gehen. Ich glaube nicht, dass es in meinem Leben einen Abschnitt gab, wo ich keine Probleme hatte. Wir alle machen diese Erfahrung, zwangsläufig. In unserer Situation verwenden wir die Musik als ein Ventil für diese Frustrationen, damit die Welt sie sehen kann. So können wir mit dem Negativen umgehen. Converge behandeln düstere Themen, aber wir führen Gutes im Schilde. Hast du jemals Gang-Gewalt erlebt, auf Tour oder woanders? Wir sehen so was schon ab und zu. Wir versuchen, respektvoll zu sein und uns nicht in die Geschäfte anderer Leute einzumischen. Jede Gegend hat ihre eigene Politik, ihr eigenes Drama, ihre eigene Geschichte in dieser Welt. Glaubst du, heutige Gangs sind die Nachfolger altertümlicher Stämme/Clans? Ja. Im Grunde ist es genau das Gleiche. Menschen finden sich zusammen für ein be-stimmtes Ziel, für ein Gefühl von Sicherheit und Verwandtschaft. Hast du einen Lieblings-Gangfilm? Für mich ist das die South Park-Folge, in der Timmy und das verkrüppelte Stand-Up-Comedian-Kind versehentlich einer Gang beitreten. Ich habe eine Lieblings-Filmgang. Die Baseball Furies aus The Warriors. AVI PITCHON Converges No Heroes ist auf Epitaph erschienen. |