ILLUSTRATIONEN VON J. PENRY


Es gab eine Zeit, da reichte es noch, einfach wie ein langhaariger Kiffer auszusehen, um für einen Anhänger der Mara Salvatrucha gehalten zu werden. Heutzutage bedarf das eines wesentlich größeren Aufwandes. Zunächst einmal solltest du so viele Klamotten wie möglich in Honduras Nationalfarben blau und weiß tragen. Dann solltest du deinen Körper möglichst großflächig mit Tattoos bede-cken. Bevorzugte Motive: die Buchstaben M und S, die Nummer 13, Dolche, gekreuzte Knochen und Würfel.



Im Grunde die philippinische Version der Bloods. Sie lassen sich Fragezeichen-Tatoos ste-chen: „bahala na“ heißt soviel wie „que sera, sera“, oder „komme, was da wolle”. Sie sind genau so gekleidet wie ihre schwarzen Kollegen. Bahala Na ist in den vierziger Jahren in den Gefängnissen der Philippinen gegründet worden, unmittelbar nach der Hölle der japanischen Besatzung. Mehr über Philippinische Gangs.


Um das hier durchzuziehen, musst du dir zunächst einmal den normalen, langhaarigen Biker-Look anschaffen, dann lediglich ein riesiges Hakenkreuz auf den Rücken deiner Weste oder Jacke hinzufügen. Das Hakenkreuz kannst du auch durch ein Eisernes Kreuz mit den Initialen FTW ersetzen, wenn du zu feige bist. Außerdem musst du Puertoricaner sein. Du kannst ja mal versuchen, die verworrene Erklärung dafür auswendig zu lernen, dass sie sich diese Symbole von den Nazis lediglich „zurückgeholt“ haben.



Aus Angst, sie könnten eventuell gegen das Gebot „Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen“ verstoßen, vermeiden es diese ugandischen Spasten nach Möglichkeit zu sprechen. Die Garderobe hängt bei dieser Sekte davon ab, wie weit oben in der Hierarchie du einsteigen möchtest. Die neu Initiierten tragen eine lange, schwarze Robe und eine Haube, wie die einer Nonne. Wenn du erst einmal „die Zehn Gebote gesehen hast“, was in anderen Worten heißt: Wenn du ihnen erst einmal dein ganzes Hab und Gut übertragen hast, darfst du deine schwarze Robe gegen eine Grüne austauschen. Wenn du dann „bereit bist, in der Arche zu sterben“, bekommst eine neue grüne Robe mit weißem Innenfutter.





Diese extremen Christen leben als Nomaden. Sie reisen über das Land, essen aus Mülltonnen und schwadronieren über Jesus. Mit anderen Worten: Es sind Penner, mit dem Unterschied, dass sie davon überzeugt sind, die ganz große Weisheit gepachtet zu haben. Also, wenn du ein Bruder werden willst, solltest du als Typ eine düsterfarbene, knielange Tunika tragen. Vergiss nicht, dir an den Seiten Schlitze reinzumachen! Sonst würde das beim Radfahren stören, und das ist etwas, was sie sehr viel tun. Dann solltest du deinen Bart wuchern lassen, den Rest der Haare aber ordentlich kurz tragen. Mädchen dürfen weder Make-up noch Schmuck tragen, noch jemals unbegleitet von einen männlichen Bruder in der Öffentlichkeit gesehen werden.



OK, jetzt reicht’s. Es gibt einfach zu viele Bloods. Warum? Viele Gang-Experten gehen davon aus, dass das einfach daran liegt, dass Rot so eine schicke Farbe ist, und dass man alles Mögliche dazu tragen kann (außer rosa vielleicht, aber das ist eh etwas für Schwule, und orange, was ja eher eine Farbe für alte Omas ist).

M.o.D. ist eine Gang von südostasiatischen Hmong, die ihren Mittelpunkt in Kalifornien hat. Sie kleiden sich genau wie die richtigen Bloods, stehen aber tierisch auf die Nummer 301. Dito die Crips-Version, dito die farblose Version.

Im Vergleich mit den philippinischen Bloods, mit allen hispanischen Bloods, und sogar mit den originalen Bloods bekommen die Hmong Bloods null Punkte im Bereich Kreativität.


Ja, das ist in der Tat ihr Name. Abgesehen davon, dass sie die größte, älteste und toughste weiße Gang in Chicago sind, schert es die Almighty Gaylords einen feuchten Kehricht, ob du den Namen even-tuell für etwas schwuch-telig halten könntest.

Du wirst einen College-Sweater in blau und schwarz, den Farben der Gang, brauchen. Hol dir einen etwas längeren und trag ihn mit einem Gürtel, wenn Karate dein Ding ist. Jedenfalls wirst du zwei davon brauchen, einen schwarzen mit blauen Verzierungen für die Randale, und einen schwarz abgesetzten blauen fürs Partymachen. Lass dir das Ersatzmodell bloß nicht klauen. Das wäre genau so schlimm, wie wenn man dir den Arsch versohlen würde—meistens passiert das eine allerdings ganz automatisch mit dem anderen. Gerne kannst du deinen Pullover mit Aufnähern mit dem Gaylords-Logo verzieren: riesige, verschnörkelte Kreuze, oder flammende, Hakenkreuz-besetzte Totenköpfe, mit Ku-Klux-Klan-Anhängern drum herum.




Du solltest wenigstens ein bisschen fett sein. Das, oder zumindest auf diese truthahnartige Weise mager, so dass dein Hemd vom Körper wegschwingt, sobald du etwas in deine Brusttasche steckst. Dann brauchst du ein gutes, eingelaufenes Paar Stiefel, staubige, schwarze Jeans, irgendein zerrissenes, zotiges T-Shirt, schließlich eine Weste oder Jacke aus Leder oder Jeans. Letztere sollte mit den folgenden Aufnähern bestückt sein: ein großer geflügelter Totenschädel, darüber der „Hell’s Angels“-Schriftzug, darunter der Name der Stadt und—als eine Art kleines Trademark—ein kleines „MC“ rechts daneben. Ein Diamant mit „1%“ irgendwo auf der Vorderseite zeigt, dass du ein Outlaw-Biker bist. Das Wort „Dequiallo” in go-tischer Schrift gibt darüber Auskunft, dass du die Bullen bekämpft hast. Mit „666“ für FFF, oder „Filthy Few Forever” zeigst du, dass du Morde auf dein Konto verbuchen kannst. Zusätzlich wirst du dir wohl noch „AFFA“ für „Angel Forever Forever an Angel”, sowie die Nummern 8 und 1 für die Buchstaben H und A irgendwo auf den Körper tätowieren lassen.



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America needs to take a cue from Japan and get some more theme bars going. Imagine a hospital one where Nurse Beer here brings you a round every 30 minutes or so, holding it up like it’s the cure for all your ills (which it is).
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You know that one weird dude in your class who always bitched about your town and talked about how he was going to move to New York one day? He did. They all did. In fact, that’s what New York is.

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