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DOS & DON'TS
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Was hat es mit dem politisch aufgeladenen Namen der Band auf sich? Wir gründeten uns 2000, als Clinton noch Präsident war. Das gleiche alte Monster. Damals waren wir einfach eine Punkband mit politischem Namen. Der Name und das Ziel waren Revolution. Aber wir haben uns nicht verändert. Es geht uns immer noch um die Musik. In letzter Zeit kommt mir unser Name etwas abstrakt vor. Wir sind so beschäftigt mit touren und Songs schreiben und haben den Namen seit sechs Jahren. Ich denke nicht über seine wörtliche Bedeutung nach. Er ist einfach wir. Musikalisch und in den Texten spüre ich eine gewisse Primitivitätwie ein sehnsüchtiger Blick in das Amerika der Eingeborenen. Ist dies ein politischer oder ein romantischer Blick oder beides? Ich denke, es ist eher ein Blick in die Zukunft als in die Vergangenheit. Oder eine Metapher auf die Gegenwart. Bei Sunset geht es darum, dass wir bei den gegenwärtigen Umweltprob-lemen ein besseres Verständnis für eine ursprünglichere Lebensweise benötigen. Fühlt ihr eine Nähe zur neuen amerikanischen Freak-Psycho-Folk-Szene (Steve Von Tills Solosachen, Six Organs of Addmitance)? Ich kenne die alle nicht so richtig. Manches von der Musik finde ich ganz gut, aber wir fühlen uns eher dem Noise-Underground verpflichtet, da kommen wir auch her. Dummerweise gibt es auch in dieser Szene Differenzen, der Zusammenhalt ist nicht so groß. Wie ist deine Heimatstadt und hattest du da jemals Probleme mit Gangs? Mein Kumpel wurde mit einem Küchenmesser erstochen, wegen Gang-Scheiß in der High-School. Aber das waren nur Cracker, die zu viele Gangfilme gesehen hatten. Hast du woanders Gang-Brutalität erlebt, vielleicht auf Tour? Ich sehe das da, wo ich wohne, in Bedstuy, Brooklyn. Tags und Jungs in blauen Klamotten, aber das ist zum Glück nichts Wildes. AVI PITCHON The USAISAMONSTERs Sunset At the End of the Industrial Age ist auf Load Records erschienen. |