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DOS & DON'TS
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Zwar probieren sie sich auch an diesem Plastic Witch/Tower Recordings-Drogenfolk, aber wenn die heidnische Percussion, die gefilterten Vocals und anderes beliebiges Zeug plötzlich von einer vernichtenden Starkstrom-Explosion zerfetzt werden, dann merkt man, dass sie wieder da sind. Vice: Was waren die Einflüsse für dieses wahnsinnige Album? Miya: Ich weiß nicht. Wir haben uns viele Soundtracks angehört. John Carpenter, dann Old-School-Tribal wie The Creatures, Deadlock, so Sachen halt. Das Album klingt ziemlich düster. War das beabsichtigt? Naja, wir nehmen eigentlich alles live auf einem winzigen Zweispurgerät auf, dann editieren wir das Ganze, damit es interessant bleibt. Es ist ziemlich cool, nicht zu wissen, was genau passiert, etwas zu hören aber nicht zu verstehen, wie es dazu kommt. Viele Leute mögen auch einfach das Noise-Ding, was glaub ich auch okay ist. Muss ärgerlich gewesen sein, die Sonic Youth-Tour abzusagen. Vielleicht. Aber wer weiß, vielleicht ist es besser, wenn die Leute uns jetzt zum ersten Mal sehen. Damals gab es ziemlichen Stress. Manchmal steht die Gewalt der Musik im Weg. Auf der Whitney Biennial haben sie uns den Stecker rausgezogen. Da hast du Brad Pitt getroffen. Was macht der überhaupt da? Erstmal interessiert sich Brad sehr für Kultur. Außerdem haben wir uns auf einem Black-Swans-Konzert getroffen. War er verkleidet oder so? Nein, eigentlich nicht. Er zieht auch nicht so ne Gästelisten-Scheiße ab. Es sei denn, er ist mein Begleiter. BRANDY HOLDEN Underwölf’s Dead End erscheint auf Lightning Bolt Recordings. |