Photo von Geneva Garvin. Rauchen ist schlecht für dich. Lass es sein.






Wenn du jemals ein Ariel Pink Album gehört hast, wirst du wissen, dass seine Musik nach allem und nichts zugleich klingt. Auf Doldrums, Worn Copy und seinem neuesten Streich House Arrest hört man sämtliche Klischees und Klassiker aus 40 Jahren Rock und Pop. Mit einer an Fieberwahn grenzenden Fantasie kocht Pink daraus ein leckeres Lo-Fi-Süppchen, das süchtiger macht als kostenloses Koks. In den letzten zehn Jahren hat der 27-jährige L.A.-Resident hunderte von Songs geschrieben und aufgenommen, wo immer er sich befand. Gesang, Gitarre, Bass, Keyboards und seine ganz eigenen „Mouth Drums“ (eine Art Rock ’n’Roll-Beatboxing) auf einem altertümlichen 8-Spur-Recorder.

Die Tatsache, dass er komplett „Anti-Sampling“ eingestellt ist, macht seinen Banana-Bubblegum-Psych-Rock umso beeindruckender. Er sagt: „Ich will nur coole Musik machen, die ich gerne höre.“

Zurzeit beherbergt er auch seine Mutter und Tante in seinem Apartment in L.A., nachdem Katrina sie aus New Orleans vertrieben hat. Wenigstens ist seine Bude jetzt ordentlich und es gibt immer was zu essen. Abgesehen davon stehen die Dinge nicht so rosig für Pink.

Vice: So, Herr Produktiv, das nächste Album erscheint dann im Sommer, stimmt’s?
Ariel: Ich weiß es noch nicht. Ich habe kein Equipment mehr. Ich hab nicht mal mehr genug Kabel zur Verfügung. Keinen Computer, ich besitze keinen. Ich habe keine Gitarre mehr. Nichts. Ich sammle sogar Spenden. Ich will nicht jammern oder mich beschweren, aber ich muss es tun, denn momentan könnte ich gar kein Album aufnehmen, selbst wenn ich wollte.

Warum, was ist passiert?
Ich bin wohl selbst schuld. Ich habe mich nie gut um mein Equipment gekümmert und ich hatte nie besonders viel, aber ich habe viele Leute bei mir wohnen lassen und einiges wurde geklaut.

Erzähl uns von dem berühmten „Ariel Treatment“.
Ariel Treatment ist der Sound, den ich mit meinem 8-Track mache. Da sind meine Mouth Drums drauf, so kann ich in kürzester Zeit einen Rhythmus basteln. Ich mache Beatbox, spiele Gitarre und Bass und lege am Schluss noch ein paar Vocals darüber. Wenn ich andere produziere, dann schreiben die meistens Songs, die beeindruckend und großartig klingen sollen und irgendwie kriege ich das hin.

Aber deine Tracks klingen immer kaputt und nach Lo-Fi…
Ich weiß, sie klingen scheiße! Ich meine, das ist genau die Sache, es verblüfft mich auch. Meine geheime Art, Sounds zu produzieren ist Müll. Das ist das Geheimnis.

LES PANINI
Ariel Pink’s Haunted Graffiti’s House Arrest erscheint im Februar auf Paw Tracks. arielpink.com


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Subject: moi
Date: Jan 24 2006 12:38:35 PM
Author: I am basically sic this guy's no one fan

Want to know my favourite song? It's getinn high inn the morning. He says,

"I'm so down with getting high in the morning."

Life in LA nice, but I'm not so keen on waiting for kate, which is rather boring.

I'm so down with gettin high.

Want to know my name?



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