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Also, ich möchte ein Feauture über Gay For Johnny Depp machen, eine der wenigen Mathcore–Bands mit Eiern und einem einzigartigen verzerrten und chaotischen Noise-Sound. In dieser Ausgabe geht es ja um Journalismus, und nach einigen Drinks kommt mir die zündende Idee: Gay For Johnny Depp sollen ein Interview mit Johnny himself machen. Ich ahne, dass es nicht klappen wird, es wäre aber trotzdem interessant zu sehen, wie Johnnys Leute der Band auf verschiedenste Arten klar machen würden, dass sie nichts zu melden haben. Ich schreibe also Sid von GFJD eine Mail mit den Kontaktinfos von Johnnys Agent. Er antwortet: „Hey, super Idee, wir würden das echt gerne machen. Ich erledige das so bald wie möglich.” Eine Weile höre ich nichts und schätze die Jungs sind dran an dem Fall. Es wird grandios werden. Ich sehe schon ein Foto vor mir, auf dem die Band in hohem Bogen aus dem Büro des Agenten fliegt. Einige Tage später erhalte ich folgende Nachricht:

„Lieber Johnny. Ich möchte mich kurz fassen, weil ich weiß, dass du sehr beschäftigt bist. Meine Frage ist eher persönlicher Art. Wenn du nach einem fertig gedrehten Film nach Hause zu Vanessa Paradis kommst, läuft es dann etwa so ab: Der Kerzenschein schimmert auf deiner zarten Haut, als deine und ihre Augen sich treffen. Wie hypnotisiert kommt ihr euch näher, wie zwei Magneten, getrieben von der Sehnsucht zweier ewig Getrennter, die nun in stiller Erfüllung zusammenfinden. Ehrfürchtig streichen ihre Finger durch deine Haare, zielstrebig, aber immer noch in Bewunderung deiner Schönheit. Eure samtweichen Lippen verschmelzen, als ihr eng umschlungen zu Boden sinkt. (...)

Danke für deine Aufmerksamkeit. In Liebe (und Lust) – Sid Jagger

„Arbeit ist der Fluch der Trinkerklasse” – Oscar Wilde”

Ach so. Ich bin dankbar, dass die Jungs fünf Minuten ihrer wertvollen Zeit geopfert haben, um dieses kleine Meisterwerk zu verfassen. Leider ist es verdammter Müll. Nicht mal der Versuch eines Interviews. Heilige Scheiße, sie verwenden sogar ein beschissenes Oscar Wilde–Zitat. Was soll das? „Mein kleiner tuntiger Blog” oder sowas? Warum schreibe ich nicht ein fantasievolles Stück Scheiße über rosa Einhörner und darüber, nach New York zu fliegen und euch in eure faulen Homo–Ärsche zu treten? Wisst ihr was? Ich wette, ihr Homos seit nicht mal schwul.

KATE’S BEADS
Gay For Johnny Depps Blood: The Natural Lubricant ist bei Captains Of Industry erschienen.



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Comments:

Subject: yeah
Date: Mar 07 2008 08:54:08 AM
Author: johnny's depp

really good band, i love their tunes.
politic of cruelty is an excellent CD

@ ignez: stfu if you don't no nothing bout anything

@ kay: don't you think it's stupid to say if a band is good or not according to their name? put your head out of your ass and think about it!



Subject: oh my god
Date: Aug 17 2006 03:53:37 AM
Author: kay

really, it's a shame to call a band like this. also a shame for johnny depp himself, as he's always in mind when somebody's talking about that band.
i'm sure he doesn't want to be relates to them in any way, although he's a faible for the "freaks".
sorry guys



Subject: Gay for "Gay For Johnny Depp"
Date: Apr 11 2006 01:13:01 PM
Author: Jamye Button

This band is so fucking excellent and noisy! And I love the bandname. It's a kind of these bandnames like "These Arms Are Snakes" and so on... I bought their EP and love it!

And to IGNEZ: You're just a stinky wannabe fucker who likes to listen to his own words.. This band is great and no art shit band.. So piss of, you're not worth mentioning...



Subject: hot
Date: Dec 21 2005 07:49:58 AM
Author: sexy

this band is brilliant
check out their videos: www.gayforjohnnydepp.com



Subject: what?
Date: Dec 08 2005 01:13:17 PM
Author: ignez

who is so dumb to call a band "gay for johnny depp" - what kind of an art shit band name is that? No wonder they didn't do it. losers.



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