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DOS & DON'TS
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The WarriorsRockstar PS2, Xbox Genre: Fighting Der Film The Warriors hat heute einen solchen Kultstatus erreicht, dass man sich echt fragen muss, wie viele der so genannten HardcoreFans ihn tatsächlich schon die ganzen Jahre kennen und wie viele von ihnen gerade bei Netflix sind, um all die Jahre des Lügens zu vertuschen. Zum Glück für alle, die von den Massen an schlechten Filmadaptionen genervt sind, haben die Jungs bei Rockstar Games (übrigens echte Fans) sechs Jahre an einer Umsetzung gearbeitet, die alle vergangenen und zukünftigen Zweifel bezüglich Authentizität und Spielspaß wegbläst. Ihren Umgang mit dem Filmstoff „akribisch” oder „ehrfürchtig” zu nennen wäre dabei weit untertrieben: Es ist nahezu unmöglich, diese liebevolle Würdigung sogar der kleinsten Details des Films angemessen zu beschreiben, ohne dabei zu abgedroschenen Metaphern zu greifen. Das Kampfsystem ist so realistisch, dass es einer echten Schlägerei in nichts nach steht. Deine Gangkollegen retten lieber ihren Arsch, als sich planlos in den Tod zu stürzen und die Tastenkombinationen für bestimmte Aktionen, wie Schlösser knacken oder Leute überfallen, kommen der wirklichen Sache ziemlich Nahe. Die Leute reden Bauernslang der Siebziger und sagen Dinge wie „Youngblood” oder „Warchief”, trotzdem klingt es nicht nach schlechten RetroWitzen, sondern passt zu den Charakteren.Wo wir bei den Charakteren sind, das große Meeting im Pelham Park, das in der Eröffnungssequenz des Films zu sehen ist, findet erst in der Mitte des Spiels statt. Rockstar wollte dem Spieler erlauben, so viel Zeit wie möglich in die Entwicklung der verschiedenen Warriors zu stecken, so dass die Rückkehr nach Coney nicht selbstverständlich, sondern eher wie ein natürliches Verlangen wirkt. Das EINZIGE Manko ist, dass es neben den gewohnten MultiplayerModes nur einen missionsbasierten Spielmodus gibt, wobei die Missionen an bestimmte Orte gebunden sind. Man kann also nicht einfach in Bensonhurst vorbeischauen, und dort den Ginos, die dir ans Bein gepisst haben, eins auf die Fresse hauen. Aber solche Details sollten dich nicht von diesem Goldstück abhalten. BABY BALLS Grand Theft Auto: Liberty City Stories Rockstar PlayStation Portable Genre: GTA Spiel So, wir befinden uns wieder in Liberty City, die Geschichte spielt drei Jahre vor GTA 3 und ist etwas mehr AnzugundKrawattenMafiaStyle als grimmigerZigarrenkauenderBuchmacherMafiaStyle. Lohnt es sich? Für Nichtsblicker: Es ist es ein komplett neues GTA für ein Handheld System, du Penner. Außerdem wurde die Game Engine überarbeitet, die Grafik wurde deutlich verbessert, die Stadt komplett neu gestaltet und es gibt den ganzen Schnickschnack aus den letzten beiden Spielen, wie Motorräder, Boote, verschiedene Outfits, besser Waffen und was weiß ich nicht alles. Außerdem gibt es einen neuen MultiplayerModus über den WiFiPort der PSP. Wenn du jetzt noch nicht auf dem Tisch tanzt und unsinnige Silben brabbelst, dann hast du dieses Spiel entweder bereits länger gespielt, als es für dich gesund ist, oder du raffst es einfach nicht (oder du bist eine alte Oma, die dieses Heft im Bus gefunden hat, in diesem Fall entschuldige ich mich für die ganzen Schimpfwörter). Siehst du den kleinen Jungen mit der PSP, der dir im Zug gegenüber sitzt? Jetzt kannst du ihn während der Fahrt herausfordern. Siehst du die anderen fünf? Jawohl die auch, und zwar alle zur gleichen Zeit. UND, im Gegensatz zu Halo oder was auch immer, wo man das ganze Spiel mit dem gleichen Auto auf den gleichen drei Straßen fährt, gehört dir hier die ganze Stadt, was bedeutet, dass Liberty City Stories endlich mit dem alten Versprechen der Videospiele ernst machen könnte, nämlich diese langweiligen Dinger namens „Bücher” ein für alle Mal vergessen zu machen. |