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DOS & DON'TS
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Während der Frost wohl bereits die meisten der Bakterien abgetötet hatte, die dem Glas auf dem Weg zur vollständigen Verwesung helfen, so konservierte er doch den pinkfarbenen Eintopf ziemlich exakt und reduzierte gleichzeitig den Gestank zu einem Zehntel dessen, was wir bei Raumtemperatur ertragen mussten (immer noch äußerst ekelhaft). Unglücklicherweise bestand die einzige Möglichkeit, dem Mix den lang erwarteten Haufen Kacke hinzuzufügen, darin, es wieder aufzutauen. Am Morgen des großen Tages wurde das Glas ins Badezimmer verfrachtet und mit Postsäcken abgedeckt, durch die hindurch der Gestank immer noch einen Brechreiz bei den Mädels verursachte. Als Hauptakteur für diese Mission wählten wir einen unserer Praktikanten aus, ein regelmäßiges Opfer der redaktionsinternen „Vergewaltigungs-Spiele” unserer Anzeigenabteilung und ein notorischer Verstopfer seiner eigenen Toilette zuhause („Sowohl der Grund als auch das Resultat daraus, dass ich nie in der Öffentlichkeit scheiße”, erklärte er). Den ganzen vorherigen Tag machte er eine strenge Diät, bestehend aus Käsebrötchen mit Ei, Bier und Kaffee. Entgegen unserer bisherigen Vorgehensweise erlaubten wir es dem kleinen Scheißer, seine Ladung erstmal in eine alte Kaffeedose abzuseilen und dann in das Glas umzufüllen, um sowohl eine sichere Übergabe des ganzen Haufens zu gewährleisten, als auch um seinen Arsch und seine Eier vor schlimmen Krankheiten zu schützen. Nach einer Verdauungszigarette betrat der Praktikant das Badezimmer, und nach 20 Minuten voller erbärmlichem, möwenartigem Gekrächze, gefolgt von einem ekelhaften Plumpsen, kehrte er als stolzer Vater eines unförmigen, faustgroßen Haufens zurück, der es sich knapp unter der Oberfläche der Flüssigkeit auf einem Bett aus verwesendem Fleisch bequem gemacht hatte. „Ich fühlte mich wie bei den Vergewaltigungen von Nanking, als ich über dieser beschissenen Dose hing”, berichtete er. „Ich war noch nie so angeekelt, dass ich nicht kacken konnte. Ich musste echt meinen Magen zusammendrücken, um alles raus zu lassen.” Während die Brühe in unmittelbarer Nähe einen dunkelbraunen Farbton annahm, blieb der Haufen beinahe vollständig intakt, umkreist von einigen flockigen Kackkrümeln. „Ich habe am Tag davor kein Wasser getrunken, das Ding sollte für ne Weile stabil bleiben.” VICE STAFF |