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DOS & DON'TS
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Der einzige Club in meiner Heimatstadt, wo Teenager rein durften, zog eine komische Mischung aus Skate Kids, Punks, Metal Kids, alten Alkoholikern, Schlägertypen, Schlampen und Freaks an. Es war der schlimmste Club der Stadt. Die zwei allerschlimmsten Freaks, die in dem Laden verkehrten, waren dieser Große, der aussah, als hätte er ein paar Jahre hinter Gittern verbracht und sein kleinerer, dickerer Freund, der so aussah, als wäre er nur ein Chromosom vom Down Syndrom entfernt. Ich bin nicht so wissenschaftlich versiert, aber der Typ war auf jeden Fall körperlich und geistig debil. Er trug Eyeliner und seine Unterlippe stand ein ganzes Stück vor. Er musste sich immer mal die Spucke aus dem Gesicht wischen. Die Zwei kamen dann in dem Club immer zu unserer Gang rüber und fingen an, sich mit uns zu unterhalten. Sie hatten immer eine Tüte mit dreckigen Socken dabei und einen Stapel Dokumente, von denen sie behaupteten, sie wären „offizielle Wohltätigkeitsausweise“. Sie forderten einen dann auf, ihnen für ein paar Pfund seine Socken zu verkaufen und sagten, die Socken würden dann recycelt und an eine Hilfsorganisation in Indien geschickt, oder so was. Ich gab ihnen nie was, weil ich sie gruselig fand, aber wir waren alle ziemlich pleite mit keinerlei Aussichten auf einen Job und sich für ein paar Socken, die man den ganzen Tag anhatte, noch was zu trinken kaufen zu können, klang für viele meiner Freunde wie keine so schlechte Idee. Ein paar meiner Kumpel gaben ihnen sogar jeden Abend ihre Socken und unterhielten so eine Art freundschaftlicher Beziehung mit den Typen. Ich war total dagegen. Sie erzählten mir, dass sie mit ihnen zu einer heruntergekommenen Pension gingen, wo die Zwei wohnten und sich noch intensiver am Tauschen von Socken ... und anderen Dingen beteiligten. Es kam raus, dass die beiden Männer schwule Fußfetischisten waren, die kleine Jungs dazu anhielten, komische Sachen mit ihren Füssen und Socken anzustellen. Normalerweise bekam man 10 Pfund dafür, den Debilen 100 Mal in den Arsch zu treten und sich dann 5 Minuten lang von ihm die Füße lecken zu lassen. Währenddessen zählte der andere Typ, wie oft sein Mongo-Freund getreten wurde und stoppte mit einer Stoppuhr, wie lange jeder meiner Kumpels ihre Füße, mal mit, mal ohne Socken auf sein Gesicht packten. Im Laufe der Zeit fragte ich genauer nach und sie gaben zu, dass die Sache mit den Typen langsam immer lukrativer und, zu meiner Besorgnis, immer sexualisierter wurdeund sehr Richtung S&M ging. Eines Abends hatte sich der Debile mit seinem nackten Hintern nach oben aufs Bett gelegt, während mein Kumpel ihn 100 Mal mit dem Gürtel peitschte, ihn ins Gesicht trat und auf ihn pinkelte. Dafür bekam er 80 Pfund. Ich machte ihm klar, dass er damit praktisch ein Stricher war, aber er sagte, es sei ihm egal, weil er selber nichts Sexuelles machen musste und er dachte, dass die Typen da nichts sexuell von hatten (na sicher) und dass es alles für die Wohltätig-keit war. Dieser duftige Traum flog auf, als ein 14-Jähriger einmal schreiend aus der Wohnung rannte, nachdem die beiden ihm 150 Pfund dafür angeboten hatten, dem Debilen aufs Gesicht zu scheißen. Dieser Teil machte ihm nichts aus, er redete sich ein, dass es lustig wäre, weil er das Geld so dringend brauchte, aber als sie ihn dazu ermuntern wollte, auf die Scheiße zu wichsen, flippte er aus, die Bullen wurden gerufen und die zwei Typen wurden festgenommen. In den darauffolgenden Medienberichten kam raus, dass die Männer mit dem Knacken von Spiel- und Zigarettenautoma-ten ein kleines Vermögen angehäuft hatten und das Geld dazu benutzt hatten, kleine Jungs zu bezahlen, ihre abgefuckten sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Sie waren ein Jahr lang damit durchgekommen. Meinen Freunden waren diese Be-richte ziemlich peinlich. Meine Lieblingsstelle der ganzen Geschichte ist, wo sie einen der Polizisten interviewen, der bei der Razzia in dem Haus dabei war. „Da waren überall Socken“, sagte er. „Socken hingen vom Kronleuchter, Socken auf dem Fernseher, Socken in der Bratpfanne. Es war wie eine Explosion in der Sockenfabrik!“ WALLACE HUGHES Romantische Märchen sind Balsam für die Seele. Wie schade, dass es für jede Kategorie nur fünf Kandidaten gibt, denn wir sind uns alle einig, dass wir uns die ganze Nacht diese Liebesballaden anhören könnten. Okay! Wir haben einen Punktegleichstand. Es sieht so aus, als gäbe es zwei Gewinner. Nee, war’n Scherz. Der Gewinner für die romantischste Romanze geht an Ryan Marks für das Ding mit der puertoricanischen Kirsche, die das benutzte Kondom von jemand anderem in der Vagina hatte! GEWINNER: PUERTO RICO TAG Ryan Marks: „Oh, Mann. Vielen Dank. Man muss ordentlich auf dem Kaugummi rumkauen, wenn man sagt: „Krass, oder?“ Damit steht und fällt die Geschichte.“ CONTINUED: ROMANCE | 1 | 2 | 3 | |