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DOS & DON'TS
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Scheinbar rufen Leute „Fettsack“ und „Nazi“ während einer Debatte einfach nur deswegen, weil sie nicht kultiviert genug sind, sich auf das Thema zu konzentrieren; tatsächlich ist die Wahrheit aber viel seltsamer. Leute beschränken sich aufs Motzen und auf oberflächliche Rhetorik, weil Marxisten ihren Hippie-Eltern das in den 50ern und 60ern so beigebracht haben und es dann irgendwie hängengeblieben ist. Vor dem 1. Weltkrieg vergnügten sich die Marxisten damit, über „das Proletariat“ und „die machtvolle Organisation des Arbeiters gegen das Reich“ zu sprechen. Das alles schien auf dem Papier noch Sinn zu machen, doch als der Krieg kam, instruierten die Marxisten den Arbeiter, nicht hinzugehen. Schließlich „sei es nicht der Krieg des Proletariats.“ Als die Arbeiterklasse den Marxisten daraufhin riet, sich ihre schicken Bücher in den Arsch zu schieben, waren die Marxisten fassungslos. Nach einigem reiben der Kinnbärtchen wurde beschlossen, dass man den Arbeiter nicht zum Aushebeln des Systems gebrauchen könne. Er war zu dumm. Man brauchte jemand noch dümmeren. Um 1930 übernahm ein Mann namens Max Horkheimer die führende marxistische Denkfabrik: die Frankfurter Schule. Er entwarf eine strahlende neue Zukunft für die Marxisten samt einem neuen Dummen, mit dem sie spielen konnten: den Studenten. Diese Kids waren gerade prätentiös genug um auf den verworrenen Kommi-Dreck reinzufallen, und sie waren reich und verwöhnt genug, um ihn auch auszuführen. Als WW2 kam, bekamen die Frankfurter Panik und zogen nach Amerika, wo sie ein neue Filiale eröffneten und einen Mischmasch von Ideen erfanden, den sie später wie ein trojanisches Pferd in die amerikanischen Universitäten rollten. Die Kapitalistenschweine waren am Arsch. Eins der neuen Spielzeuge der Frankfurter war eine Sache namens „Kritische Theorie“. Mittlerweile die wichtigste Säule so ziemlich jeder Uni auf der Welt, wurde die Kritische Theorie, einst definiert als „im Wesentlichen destruktive Kritik aller Hauptelemente der westlichen Kultur, inklusive des Kapitalismus, der Familie, des Patriarchats, der Hierarchie, der Moral, der Tradition, der sexuellen Zurückhaltung, der Loyalität, des Patriotismus, des Nationalismus, der Vererbung und des Ethnozentrismus.“ Klingt wie Deine Schule? Kommt daher, dass sie es auch ist. Die Babyboomer-Hippies waren so reich und so von sich überzeugt, dass sie die Doktrin der Frankfurter Schule wie Haschkekse gefressen haben, und nun ist sie das Wort des Herrn. Kritische Theorie hieß, dass man rumvögeln und kiffen konnte und sich nie bemühen musste, irgendetwas Stichhaltiges zu sagen. Wenn irgendjemand ein Problem mit irgendetwas Gesagtem hatte, war er oder sie eben ein „verdammter Faschist, der versucht, die Jugend zu kontrollieren“. Der feuchte Traum jedes Studenten. Wir hassen ihn genauso sehr wie Du, aber Bush einen Nazi zu nennen, ist Frankfurter Schule pur. Zieh Dir die Partei-Leitlinie rein, die sie 1943 vorgegeben haben: „Mitglieder und Frontorganisationen müssen ständig unsere Kritiker bloßstellen, diskreditieren und entehren. Wenn Obstruktionspolitiker anfangen, störend zu wirken, sind sie als faschistisch, nazistisch oder antisemitisch zu deklarieren... Die Assoziation wird, nach ausreichender Wiederholung, im öffentlichen Gedächtnis zur ‚Tatsache’ werden.“ Und das ist der Weg des westlichen Studenten. Alles ist fürs Gemeinwohl. Alles ist für die Revolution. Wenn es der Revolution hilft, Scheiße auf Andere zu werfen, dann soll es so seinwas immer es zum Sieg braucht. Der einzige Unterschied zwischen 2004 und 1965 ist, dass sich heutzutage Kids aus jeder vorstellbaren politischen Ecke auf diese Pussy-Taktik verlegen. Moore ist doof, weil er fett ist, und wenn du da nicht zustimmst, bist du ein Nazi. Tatsachen sind zweitrangig. Es geht immer nur darum, das richtige Gefühl rüberzubringen. Darum gehören amerikanische Studenten bis heute zu den sensibelsten und leidenschaftlichsten Analphabeten der Welt. CHUBBY HESS |