Ihr müsst keine Angst haben. Genaugenommen ist die Existenz von Pocahaunted schon an sich relativ unwahrscheinlich. Frauen und Drone sind zwei Dinge, die sich am häufigsten im statischen Surren des Ladyshavers begegnen. Dass Amanda und Diva, zwei schmale Hippiemädchen aus LA, nicht nur eine der derzeit interessantesten Psychedelic Drone Bands überhaupt haben, sondern nebenbei das Label NOT NOT FUN schmeißen, grenzt an ein Naturphänonem. OK, das Naturphänonem isst nur rohes Gemüse, macht optisch einen auf Pocahontas und gerät bei seinen Shows manchmal arg albern in Trance. Aber das Publikum auch, was es wieder angebracht erscheinen lässt, ein bisschen Angst vor den beiden zu haben. Oder auch nicht.
Gestern Nacht brannte im michelbergerhotel der Laden, als wir zu unserer VICE BREAD AND BUTTER PARTY geladen haben. Unfassbar viele, nette Gäste feierten mit uns und Goldie Locks, Appaloosa, Mix Hell und unzähligen anderen
internationalen Bands durch die Nacht. Vielen Dank an alle, die mit dabei waren und an unsere Sponsoren New Yorker, Warsteiner, Schwarze Dose 28 und Finlandia. Fotos von dem Abend findet ihr HIER
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Diese Woche ist Andreas Golder bei Art Talk! zu Gast. Ich traf Andreas in einer dieser betrunkenen Nächte, in denen du in einer Bierwolke umhertreibst und erst am nächsten Morgen entschlüsseln kannst, was eigentlich so alles passiert ist. Er gab mir einen Flyer für eine Ausstellung, die er zu der Zeit hatte, und ich sagte wahrscheinlich etwas Beleidigendes über sein Shirt, das ich wirklich lustig fand. Einen Monat später fand ich den Flyer, als ich meine Schreibtischablage aufräumte, und beschloss, mir das mal anzusehen. Glücklicherweise schätzte er meine Aufrichtigkeit bei unserem ersten Treffen (oder ich war wirklich lustig), denn er lud mich ein, mit einer Kamera in seinem Studio herumzustöbern. Entweder das – oder er hat ein Schlepprad mit meinem Namen drauf irgendwo in einer Ecke rumstehen, das nur auf den richtigen Moment wartet, von mir entdeckt zu werden.
Vergangene Woche verfiel Chris schon der Dame aus Stocking Fantasies 2. Nun geht sein privates Projekt Natalie Heck in die zweite Runde und wir sehen einfach gespannt zu, was Chrissie (die nun von ihrem Girl-on-Girl weiß), Chris' Redakteure (die nun auch von ihrer Finanzierungsrolle wissen) und vor allem Natalie Heck dazu sagen...
Lars Krantz ist einer dieser Geeks, der in der Schule wegen seiner Vorliebe für Dungeons and Dragons und Heavy Metal übel gemobbt wurde. Nun ist er Schwedens vielversprechendster Comiczeichner. Da Charles Burns ihm sehr lieb ist, malt er erschreckende Bilder, die mit einem Fuß sicher in der Wirklichkeit stehen und mit dem anderen knöcheltief im Grab. Solltest du also in Skandinavien leben, kauf dir schnell sein erstes Comicalbum Dödvatten (Death Water), bevor der Hype losgeht -– ansonsten stehst du am Ende ohne Exemplar da und fühlst dich, als hättest du gerade dein Eis auf den Bürgersteig fallen lassen. Hier sind einige Illustrationen, die er für uns von Josef Fritzl anfertigte. Die Serie heißt Prisoner of Decay.
Max Paul ist ein verrückter Junge aus Berlin, der gerne Fotografiert, wir meinen, wie neuer Helmut Newton, der gerade für zwei Wochen quer durch Europa reist. Da wir keine Zeit haben auf die Abzüge seiner Analogkamera zu warten, haben wir ihn mit Nokias neuem Fotohandy N86 ausgestattet, mit dem er nun umherzieht und Dinge für uns festhält, bei denen er wahrscheinlich sonst die Gelegenheit dazu verpasst hätte, sie festzuhalten. Gerade ist er in Venedig angekommen und alle zwei Tagen werden wir mehr von seinem Leben auf Tour zu sehen bekommen, also kommt regelmäßig vorbei und verfolgt ihn auf seinem alternativen Sightseeingtrip.
Wenn du Wavves vor ein paar Monaten auf ihrer ersten Europa-Tour gesehen hast, wird dir vielleicht aufgefallen sein, dass jede Sekunde davon mit einem Camcorder aufgezeichnet wurde. Zur Erinnerung, die erste Europa-Tour war die Serie von Konzerten in winzigen Kellerlöchern und Abrisshäusern, die für alle Beteiligten eine Menge Spaß und positive Energie und Leidenschaft bedeutete. Also das, was vor dem Absturz auf dem Primavera-Festival und der Absage der kürzlich geplanten zweiten Europa-Tour passierte. Schon merkwürdig, wenn man versucht ist, bei einem dermaßen schnell in die Öffentlichkeit geschossenen Homerecording-Act von dem, was vor einem halben Jahr passierte, als "der guten alten Zeit" zu sprechen. Immerhin gibt es jetzt die wesentlichen Eindrücke der ersten Tour zusammengefasst im Video zu „No Hope Kids“ zu sehen. Vielleicht entdeckst du dich ja irgendwo.
We’ve been trying to contact the guys in the Paris office for over a week now, but nobody can get hold of them. If anybody has any clues, drop us a line.
Is it just me or does this guy’s extreme male facial cosmetics make you want to throw your hands up and tell him to take whatever he wants, just please…please don’t hurt us.