“What the Fuck” ist der erste Gedanke der dir durch den Kopf geht, wenn du den Luxus hast, mit dem Auto nach Ferropolis zu fahren, in die Stadt aus Eisen - wie es so herrlich auf dem Eingangsschild heißt - und Veranstaltungsort des Melt!. “What the Fuck” weil du 1. im tiefsten Osten bist und im Supermarkt bei dem Kauf einer Palette feinstem 5.0 Bieres die Kassiererin nicht verstehst, 2. weil du auch sonst niemanden verstehst, da 70% der Melt! Besucher Holländer sind und 3. Weil Neon-Farbe anscheinend ein Revival hat und jeder der was auf sich hält, diese im Gesicht in Form von Kampfstreifen mit sich herumträgt, als wären sie nicht ohnehin schon verstrahlt genug-Wortspiel haha, verstanden?
Auf jeden Fall ist Schlaf eher Mangelwahre, denn wenn es einen Sleepless-Floor gibt, scheißt man auch mal auf ein gemütliches Nickerchen im 6 Mann Zelt und wunderbare Acts wie Crystal Castles will man auch nicht verpassen. Die sind zwar live absoluter Mist, aber man hat zumindest die Chance Alice zu begrabschen und das ist ganz okay.
Text: Kaan Kanbur
Fotos: Flore Schmidt





























