Nika Roza Danilova ist gerade mal zwanzig Jahre alt und hat mit Zola Jesus bereits auf Troubleman Unlimited, Aurora Borealis und zuletzt ein Album auf Sacred Bones veröffentlicht. Also im Prinzip auf fast allen Labels, auf denen man veröffentlichen möchte, wenn man jung ist und schräge Musik macht. Sie bewegt sich irgendwo zwischen Suicide, Siouxsie and the Banshees und Angelo Badalamenti. Tatsächlich klingen ihre Lieder oft so als wäre Julee Cruise in eine Stahlpresse gefallen. Sie ist eine der wenigen, die es geschafft hat, Goth und Industrial den Peinlichkeitsballast der letzten 20 Jahre abzunehmen und sie auf magische Weise frisch und sexy wirken zu lassen. Und sie hat als Beweis dafür ein Video zu „Clay Bodies“ produziert.
PICK OF THE DAY: ZOLA JESUS
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