MUSIK REVIEWS - MOUNT EERIE, HOCKEY, WILLIAM FITZSIMMONS UND THE PHENOMENAL HANDCLAP BAND

musikquadrat6 Hier sind unsere Reviews zu MOUNT EERIE, HOCKEY, WILLIAM FITZSIMMONS und THE PHENOMENAL HANDCLAP BAND

mount_eerie MOUNT EERIE

Wind’s Poem

Tomlab

7 Phil Elverums Musik wird irgendwann mal ganze Drehbücher und Romangeschichten anregen, womöglich hat sie das sogar schon längst. Auf Wind’s Poem stürzen noch größere Welten ineinander als auf seinen früheren Arbeiten. Die psychologische Tiefe und die Traumdistanzen von Angelo Badalamentis Twin Peaks-Kompositionen, die Annäherung an die dunklen Abgründe der Natur, aus denen auch schon Xasthur und Burzum hervor gekrochen sind und auch hier natürlich die für ihn typische Ausdehnung in einem einzigen Augenblick. Es ist sein bislang extremstes und mächtigstes Album und ab einer bestimmten Lautstärke hast du tatsächlich das Gefühl, es könnte dich mühelos erwürgen. KÖNIG R. DROSSELBART

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HOCKEY

Mind Chaos

Capitol

7

Besonders einprägsam an diesem süffigen Debüt, das für ein Indiepop-Album verblüffend funky ausfällt, war die Textzeile „Just too much work for me.“ Ich erkenne diese Typen hier als Brüder im Geiste, wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute und gehe mir jetzt ein Eis kaufen. PAUL LAFARSCH

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WILLIAM FITZSIMMONS

The Sparrow and the Crow

Groenland

7

Als der sicherste Indikator dafür, wie betulich, verweichlicht und dünnhäutig eine Singer-Songwriter-Platte letztendlich ausfällt, hat sich in den letzten Jahren die Bartlänge des Interpreten erwiesen. Scheinbar existiert da eine direkte Proportionalität. Zu diesem Album ist zu sagen: William Fitzsimmons hat einen extrem langen Bart. CARY GRANDE

the_phenomenal_handclap_band1THE PHENOMENAL HANDCLAP BAND

S/T

Gomma

7 Glaubt man der Presseinfo, dann ist das hier der Stoff, der allen Bemühungen, aus der Vergangenheit die Ekstase der Gegenwart zu importieren, die Krone aufsetzt. Tatsächlich versucht das Album aber vielmehr, die Lücke zwischen Manfred Man’s Earth Band und Pink Floyd zu schließen und kaschiert das sich daraus ergebende Spacerock-Gedudel mit kleinen Isaac Hayes-Imitationen. Ich bin mir nicht sicher, ob darauf irgendjemand ernsthaft gewartet hat. DARK SIDE OF THE HUHN



Saturday, October 31, 2009 at 10:30
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