Archive for the ‘USA’ Category



HAPPY INDEPENDENCE DAY! UNSER GESCHENK: SAUSCHLECHTE CHINESEN.

04/07/2011

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Holt euer Ding raus und macht ein bisschen Lärm, denn heute ist Unabhängigkeitstag im lautesten Land der Welt und sowas will gefeiert werden — mit einer ordentlichen Portion bester Pimmel-Laune und mindestens genauso viel Patriotismus-Folklore. Yessir. Dasselbe geht auch mit eurer Klitoris (vorausgesetzt, ihr habt eine). Und weil man so einen Freudentag natürlich nicht ohne ein kleines Ehrenmitbringsel vorüberziehen lassen kann, ohne auf alle Zeit Probleme bei der Einreise zu haben, präsentiere ich meinem Lieblingsland hiermit den besten Ego-Booster, den das Internet heute aus seinen Miasma-Abgründen freigegeben hat: ein paar sauschlecht gephotoshoppte Chinesenbengel. Read the rest of this entry »


ALLE GESCHICHTEN VON DER ANDEREN SEITE DES MERCH-STANDES

05/04/2011

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WIEN, WIEN

Rekapitulation: Bibelgürtelschnallen, Wendy’s Entzug, Liebe zum Süden, zweite Akne, keine BJs, 700 Dollar für Reparatur und 6 Kilo schwerer ist der Arsch

Mir fehlt die Strasse und Kansas. Sowie die Gewissheit, dass man sich auf in einem Feld so groß wie St. Pölten verlaufen und verdursten könnte. Zurück in Wien will ich diese abscheulichen neuen Gerngross Werbeposter von den Busstationen reissen und schreie wegen der talentlosen Unfähigkeit der lokalen Agenturen. Apropos, ich habe auf der Suche nach einem Gloryhole in der Toilette vom Prater-McDonalds einen Magistertitel bekommen! Jetzt bin ich endlich arbeitslos und das Land wo Milf und Cola fliessen scheint schon wieder in weite Ferne gerückt. Die Vereinigten Staaten sind bald ein umzäunter Funpark, wie Chuck E. Cheese, nur schwer befestigt mit bewaffneten Wasserratten-Animatronics. Ein Stück zuviel Gesichtsbehaarung kann dann dem nächsten käsigen Europäer schon die Einreise erschweren. Oder sie machen einfach komplett dicht, keine Pat Downs und böse BBC Serien mehr für die überforderten Freedom-Fettis. Wer nochmal nachlesen will wie eine österreichische Band sich durch die Ami-Bundesländer mogelten und wann der richtige Zeitpunkt ist um neben einen Freeway zu kacken, hat Glück und hier die Links.

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GESCHICHTEN VON DER ANDEREN SEITE DES MERCH-STANDES: SXSW

22/03/2011

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AUSTIN, TEXAS

Bilanz: 10 CDs, 4 T-shirts, <3 Hotpants, Koreakrieg, Speck und leider nix mit Odd Future

Das ist der Süden. Ich liebe ihn und fühle mich wie daheim in Oberösterreich. Drogenverherrlichende Irre mit über großen Fahrzeugen machen Hälfte Hälfte der ignoranten aber glücklichen Einheimischen aus. Musik wird hier auf dem ausschweifenden South by Southwest nicht zelebriert, sondern zur Travestie. Schieb dir eine Dose “Lonestar” in den Arsch und du bekommst vielleicht einen halbherzigen Golfapplaus. Nichtmusiker sind die Exoten hier.

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GESCHICHTEN VON DER ANDEREN SEITE DES MERCH-STANDES

15/03/2011

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MANHATTAN SOHO, NEW YORK

Bilanz: 4 Tshirts, 2 Cds, 5 Buttons, 1 Buttons, sexy Beinkleid und die Klitoris von Rhodos

Jetzt sind wir gerade mal den zweiten Tag im großen Apferl und schon bricht nach meiner Irrfahrt auf der 5th Avenue der Wagen nieder. Bis Brooklyn schaffen wir es dann doch und glücklicherweise erscheint uns ein orthodoxer Jude, samt Starterkabel, guten Ratschlägen im Gepäck und interessanter- sowie merkwürdigerweise ohne die mindeste Ahnung wo und was Österreich ist. Im HotDog Mekka „Franktuary“ einige Tage zuvor war es doch lustiger gewesen. BITCHCANOE! Der nette Kassenburschi hatte eine Geschichte von einer stark verkoksten Dame, die ins Lokal schlurfte und ihm nach einem Sekundenkoma begeistert entgegentrat. „ I wanna make you pants. And they are going to be sooo sexy.” Darauf kippte sie rückwärts in einen Sessel und schlief neben dem Senfspender ein, schnarchend mit dem Kopf im Nacken. So enden wohl die meisten Modestudentinnen und der Wurstfachverkäufer war seitdem leicht schreckhaft.

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GESCHICHTEN VON DER ANDEREN SEITE DES MERCH-STANDES

08/03/2011

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CHICAGO, ILLINOIS

Bilanz: 10-Tshirts, 2 CDs, 23 Buttons, Hurenkinder, Whiskeyratten und Hipster Hitler

Wir haben die Einöden Iowas und Kansas, die stets einen gewissen Beigeschmack von Jeffry Dahmer mit sich tragen, hinter uns gebracht. Ein Punkt der Reise ist erreicht an dem wir uns gegenseitig nur noch als „Hurenkind“, „deine Gränny“ oder „Cocksmoker“ ansprechen, oder es werden einfach nur nervtötende, hochfrequente Schreie produziert um nicht komplett dem Wahnsinn der Isolation zu verfallen. Kulturelle Lichtblicke in jenen ungeilen Teilen des Westens waren beispielsweise sauheisse Hot Tubs und Downtown Dennis, der mit Celine Dion Leiberl und einem Puppenkinderwagen die Straßen von Lawrence KS bewohnt. Außerdem war es uns vergönnt auf außergewöhnliche Bands wie „Battlenapkin“ zu treffen und/oder „Moonrabbit“, die eigentlich schon die Karikatur einer schlechten Band repräsentieren. Irgendwo zwischen TOOL, Brit-pop und alten Casio-Keyboards ist wohl nur der exzentrischste Volldemente für sowas zu begeistern.

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GESCHICHTEN VON DER ANDEREN SEITE DES MERCH-STANDES

02/03/2011

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COLORADO SPRINGS, COLORADO

Bilanz: 8 CDs, 5 T-Shirts, 2 Buttons, eine gigantische Muschi, tote Punks und sexy Meth.

Ich erwache in einem klebrigen Poncho auf der Hinterbank unseres Tour-Buses, der übrigens haarstäubende Ähnlichkeit mit dem von INCEPTION aufweist. Mein Lovecraft Hörbuch läuft grade aus und der „Four Loko“ Konsum, ein alkoholhaltiger Halbliter-Energy Drink der bis auf manche Stellen im Mittelwesten verboten ist, hat bereits seine vernichtenden Spuren an meinem Nervenkostüm hinterlassen. Wir tuckern durch Colorado und meine zuckenden Lider fassen die Canyons des „Garden of Gods“ ins Auge. Dort verlaufe ich mich sofort im Chemiewahn mit Muttis Hanfdecke nur um mich kurzerhand  in einer riesigen Vulva wiederzufinden.

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GESCHICHTEN VON DER ANDEREN SEITE DES MERCH-STANDES

21/02/2011

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AMARILLO, TEXAS

Bilanz: 3 Buttons, 17 Sticker, 6 T-shirts, 7 CDs, ein Smith & Wesson Colt zum Geburtstag und 2000 Jahre im Purgatorium.

Der Gestank von Kuhscheiße und verbrannten Fett ist derart penetrant, dass ich Kopfschmerzen bekomme. Die Infrastruktur Texas‘ besteht aus Steakhäusern und sieht damit aus wie der Großteil des ´merikanischen Südens. Amarillo ist für die Jungs von LEHNEN der erste Konzerttermin auf ihrer zweiten US Tour. Read the rest of this entry »


FROHEN VATERTAG - WIR WISSEN, WIR SIND SPÄT DRAN

07/07/2010

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Es ist gut immer immer auf dem Boden zu bleiben, auf der richtigen Stelle zu stehen. Manchmal ist es extrem hilfreich wenn dir einer zeigt wo du gerade stehst. Deshalb ist Hob-Nobbing mit den Fetischisten genauso hilfreich wie befreiend. Lehrreich im Sinne von “Wow, sieh nur, diese Leute sind so offen und so was von im Reinen mit sich selbst, so wahrhaftig mit ihren Ansichten über Schönheit und Erotik. Ich sollte es versuchen und viel offener werden, verdammt”. Und lehrreich im Sinne von: “Baaaaaah und ich dachte ich wäre am Ende. Mein lieber Gott, diese Typen werden ich nie aus meinem Gedächtnis löschen können, was für Freaks!” Read the rest of this entry »


SWAT TEAMS SIND NICHT MEHR COOL

21/05/2010

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Dieses Video, (das nichts mit dem Bild hier oben zu tun hat), ist das gruseligste, was ich jemals gesehen habe. Es zeigt ein SWAT Team aus Missouri, das das Haus eines Mannes stürmt, von dem sie vermuten, dass er im Besitz von Marihuana ist, um ihn dann zu verhaften und seinen Hund vor den Augen seines siebenjährigen Sohns abzuknallen. Ich will nicht so Euro-fanatisch klingen, aber Zeug wie das hier macht mich froh, dass ich nicht in Amerika lebe. Zudem schmeckt hier der Käse besser und die Mädchen laufen nicht in Pyjamas durch die Gegend. Ich habe das Video hier und das, was die SWAT Leute machen mit einem Experten analysiert. Read the rest of this entry »


EIN WEISSER TAG FÜR DEN TERROR

14/04/2010

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In  letzter Zeit wurden einige weiße Amerikaner im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen in Bombay festgenommen. Einige Medien haben das ganze als „das sich verändernde Gesicht des Terrorismus” in den USA genannt. Es ist wahr, dass weiße Amerikaner, nicht so wie weiße Briten, relative Neulinge bei den verbotenen Freuden des heiligen Kriegs sind, aber die prä-9/11 Terroristen der USA waren fast alles irgendwelche Hinterwäldler, die sich nicht um Allah geschert haben und keine Turbane trugen.Amerikanische Politiker lieben das dunkle und böse „Andere”, weil so rassistische Ängste befeuert werden. Aber sie verpassen da was, man kann nämlich auch genauso gut Ängste vor Terroristen schüren die so aussehen wie deine Nachbarn. Read the rest of this entry »