
Dank Menschen wie Don Draper können sich private Fernsehsender finanzieren. Der Preis: Unsere Seelen.
In unseren hypermodernen Zeiten, mit all den hunderten Fernsehsendern, die wir wie durch Zauberhand 24 Stunden am Tag empfangen können, wandelte sich auch das Bild des Corporate Marketings, wie man Dinge unters Volk bringen kann. Schon früh wurde man bei bestimmten Produkten auf Personen oder Gesichter konditioniert, die für Qualität bürgen sollten und uns das Gefühl vermittelten, dass wir beim Kauf so gar nichts falsch machen können (im Gegenteil: Widerstehen wir, dann sind wir ungewaschene Kommunisten!). Wer konnte schon „Nein!“ sagen, wenn ein Clown uns seine Fleischlaberl verkaufen wollte, ein Dentist nahe dem Exitus mit Zahnbürsten Tomaten stimulierte oder ein sexuell zumindest aufgeschlossener Dschinn uns so ein wohliges Kribbeln im Anus verursachte, wenn er von spiegelglatten Oberflächen herunterzwinkert? Read the rest of this entry »