
Porträt: Gigi Stoll
Flo Fox hat nicht nur einen richtig coolen Namen, sondern auch ein riesiges und sehr besonderes Portfolio. Aufgewachsen in den Straßen New Yorks, wie sie selbst gern sagt, hat sie immer alles fotografiert, was ihr interessant erschien. Zerstörte Häuser, Graffiti an den Wänden, den Bau des World Trade Centers, eine Menge der verrückten Bewohner der Stadt, inklusive ihre Geschlechtsteile. Das ist ziemlich beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, dass sie mit einem blinden Auge geboren wurde und mit 30 das Augenlicht komplett verlor, nachdem sie an Multipler Sklerose erkrankt war. Sie gehörte zu der ultrahippen Bohème, die sich 1970 in Greenwich Village rumtrieb, hatte ihre eigene Talkshow und baute Rampen für Behinderte, während sie selbst in einem Rollstuhl saß. Wir hatten Angst, dass wir irgendwas in unserem Intro vergessen haben könnten, also riefen wir sie an und redeten mit ihr, während sie in ihrem Appartement in Chelsea saß, aus dem man das Empire State Building sehen kann. Read the rest of this entry »