
War im Mail angehängt, scheint ein Cover zu sein.
Kennt Ihr das? Ihr sitzt in Euren kleinen Gemeindebauwohnungen und schaut der Langspielplatte am drehenden Teller beim schmelzen zu wie einem schwarz verkohltem, zweidimensionalen Kebabspieß und dann macht euer eMail-Postfach „Pling!“, ihr könnt mit dem Inhalt prinzipiell gar nichts anfangen? So ging es mir vor ein paar Tagen und weil mein MacBook viel zu heiß zum anfassen war und mein Hirn sich langsam mit der inzwischen von der Nadel geprägten Platte verbrüderte, also lies ich dieses Mail auch gleich noch etwas abhängen, bis mich mein Pflichtbewusstsein (lies: mein Chefredakteur) daran erinnerte, dass ich es doch L E S E N soll - sinnerfassend! Read the rest of this entry »


Die meistversprechenden Spots am Samstag waren wieder der Dom im Berg (Ed Banger/Boys Noize Labelnight) und die Postgarage (Alex Gopher und Konsorten), wobei man sich diesmal wohl für nur eins von beiden entscheiden musste. Erstens kam, passend zum Höhepunkt des Festivals, ein kleiner Orkan über der Stadt auf, und das macht jeden Locationwechsel gefährlich, wenn man wie ich in den letzten vier Tagen 10 Kilo abgenommen hat. Zweitens hat man aus den Tagen davor gelernt, dass der Dom nicht der einzige Club ist, vor dem man sich in der Primetime bis zu zwei Stunden lang anstellen muss, und drittens waren die besten Acts diesmal ziemlich zeitgleich angelegt.
Ich frag mich, wie man eigentlich soviel saufen kann, wie die Leute schwitzen. Aber das ist schon okay so, dadurch kommt ein wenig richtiges Festival-feeling auf, wenn es überall nach Moschus, Bier und verschwendeter Jugend stinkt, denn immerhin kommen die meisten ja tagsüber zum Duschen, was nicht besonders Rock’n'Roll ist.
Es ist ja jedes mal der gleiche Zirkus: Wartezeiten bis zu zwei Stunden vorm Dom im Berg. Tumultartige Szenen vorm Eingang, Leute drohen sich gegenseitig mit Aufschlitzen, wenn sich einer vordrängt, ruckartige Stampeden, hochschwangere Frauen, die im Gedränge ihre Kinder zur Welt bringen müssen, weil es keinen Ausweg gibt, das Übliche halt.
Seit mindestens 2 Wochen bereiten sich die nicht-Grazer auf das Spring Festival vor (Mitfahrgelegenheit suchen, Schlafplatz erschnorren, am Besten noch gratis Festival-Pässe irgendwo her bekommen, Grillparties zur körperlichen Stärkung vor dem 4-Tages Marathon organisieren, Massen an Alkohol besorgen usw.). Ganz ehrlich, wir sind echt froh, dass Springten endlich begonnen hat.
“Lernprozesse dienen dem Ziel des Antizipierens der sich aus dem gesellschaftlichen Status quo ergebenden Anforderungen. Die Individuen sind dabei bloß „bewusstlose Träger“ des Wissens und werden von diesem nicht wirklich „betroffen“; entsprechend taub sind sie auch gegenüber den sich aus dem Gewussten ergebenden „Forderungen“ hinsichtlich der Ausrichtung ihres Lebens.” 
Wieso huscht du des Nächtens nicht mehr durch meine Träume? Seit 



