Archive for the ‘graz’ Category



FILTHIEST PEOPLE ALIVE

11/07/2011
War im Mail angehängt, scheint ein Cover zu sein.

War im Mail angehängt, scheint ein Cover zu sein.

Kennt Ihr das? Ihr sitzt in Euren kleinen Gemeindebauwohnungen und schaut der Langspielplatte am drehenden Teller beim schmelzen zu wie einem schwarz verkohltem, zweidimensionalen Kebabspieß und dann macht euer eMail-Postfach „Pling!“, ihr könnt mit dem Inhalt prinzipiell gar nichts anfangen? So ging es mir vor ein paar Tagen und weil mein MacBook viel zu heiß zum anfassen war und mein Hirn sich langsam mit der inzwischen von der Nadel geprägten Platte verbrüderte, also lies ich dieses Mail auch gleich noch etwas abhängen, bis mich mein Pflichtbewusstsein (lies: mein Chefredakteur) daran erinnerte, dass ich es doch L E S E N soll - sinnerfassend! Read the rest of this entry »


SPRING 11 RECAP

06/06/2011
Was hier wie ein Missgeschick ausschaut, ist in Wahrheit berechtigter Protest gegen das beschissene Catering.

Was hier wie ein Missgeschick ausschaut, ist in Wahrheit berechtigter Protest gegen das beschissene Catering.

Graz ist wie Wien, nur mit mehr Bauern. Hat die Tage irgendein arroganter Wiener gesagt. Wir unterstützen das nicht, müssen aber zugeben, dass wir Graz im Prinzip etwa 360 Tage im Jahr auf sträflichste ignorieren. Wir machen das wieder gut und widmen den folgenden Beitrag ausschließlich der Perle an der Mur und ihrer größten kulturellen Errungenschaft: dem Springfestival.(Wir haben keine Ahnung, wie unser Redakteur darauf kommt.) Read the rest of this entry »


SPRINGTEN: SAMSTAG

17/05/2010

_5161581Die meistversprechenden Spots am Samstag waren wieder der Dom im Berg (Ed Banger/Boys Noize Labelnight) und die Postgarage (Alex Gopher und Konsorten), wobei man sich diesmal wohl für nur eins von beiden entscheiden musste. Erstens kam, passend zum Höhepunkt des Festivals, ein kleiner Orkan über der Stadt auf, und das macht jeden Locationwechsel gefährlich, wenn man wie ich in den letzten vier Tagen 10 Kilo abgenommen hat. Zweitens hat man aus den Tagen davor gelernt, dass der Dom nicht der einzige Club ist, vor dem man sich in der Primetime bis zu zwei Stunden lang anstellen muss, und drittens waren die besten Acts diesmal ziemlich zeitgleich angelegt. Read the rest of this entry »


SPRINGTEN: FREITAG

16/05/2010

_5151549Ich frag mich, wie man eigentlich soviel saufen kann, wie die Leute schwitzen. Aber das ist schon okay so, dadurch kommt ein wenig richtiges Festival-feeling auf, wenn es überall nach Moschus, Bier und verschwendeter Jugend stinkt, denn immerhin kommen die meisten ja tagsüber zum Duschen, was nicht besonders Rock’n'Roll ist. Read the rest of this entry »


SPRINGTEN: DONNERSTAG

14/05/2010

_5141279Es ist ja jedes mal der gleiche Zirkus: Wartezeiten bis zu zwei Stunden vorm Dom im Berg. Tumultartige Szenen vorm Eingang, Leute drohen sich gegenseitig mit Aufschlitzen, wenn sich einer vordrängt, ruckartige Stampeden, hochschwangere Frauen, die im Gedränge ihre Kinder zur Welt bringen müssen, weil es keinen Ausweg gibt, das Übliche halt.

Read the rest of this entry »


SPRINGTEN: MITTWOCH

14/05/2010
image165Seit mindestens 2 Wochen bereiten sich die nicht-Grazer auf das Spring Festival vor (Mitfahrgelegenheit suchen, Schlafplatz erschnorren, am Besten noch gratis Festival-Pässe irgendwo her bekommen, Grillparties zur körperlichen Stärkung vor dem 4-Tages Marathon organisieren, Massen an Alkohol besorgen usw.). Ganz ehrlich, wir sind echt froh, dass Springten endlich begonnen hat. Read the rest of this entry »


GRAZ: AM FELD

19/01/2010

1942“Lernprozesse dienen dem Ziel des Antizipierens der sich aus dem gesellschaftlichen Status quo ergebenden Anforderungen. Die Individuen sind dabei bloß „bewusstlose Träger“ des Wissens und werden von diesem nicht wirklich „betroffen“; entsprechend taub sind sie auch gegenüber den sich aus dem Gewussten ergebenden „Forderungen“ hinsichtlich der Ausrichtung ihres Lebens.” Ribolits, 2009. Read the rest of this entry »


LIEBER SANTA

25/12/2009

1862

Zur 100-jährigen Gedenkfeier ihrer tapferen Kameraden, gefallen während der Semana Trágica, schrien sie kommemorierend - blutrote A’s ihre Stirnen zierend - “Viva la Revolución!” Es war eine eigenartig einzigartige Magie zu spüren. In diesem Moment, der  so komisch ein Bild abgab.

Read the rest of this entry »


LIEBES CHRISTKIND

24/12/2009

fouquetWieso huscht du des Nächtens nicht mehr durch meine Träume? Seit 25. März hab ich nichts mehr von dir gehört. Was ist bloß los mit dir? Was sind Träume überhaupt… im Jahre 2009? Read the rest of this entry »


GRAZ: PANDÆMONIUM?

11/12/2009

freud_girl_white_dog
Ob ich nun Baselitz folge und mein eigenes pandæmonisches Manifest versuche fortan in elektronische Textfiles zu packen oder gar den Wilde zitier’ und aber scheiter, weil das nicht nur andere viel besser können, sondern viel mehr, weil es sich viel weniger manisch anfühlte zu Lovecraft wichsend Bezug zu nehmen auf die Verkommenheit einer Stadt nah’ der Weihnacht’, während sich Dominosteine und Lebkuchenherzen frohlockend, oh so frohlockend, in jedwede Körperöffnungen gestopft werden (mmmhhh, Kotelett); oder mich directement versuche in Trier’s emotionalen Abgründe zu begeben, d.h. auf Trip die projezierte Depression, gar Destruktion, in der Hoffnung in die Leinwand eintauchen zu können, um Selma, bevor sie dazu kommt sich ihrer Brille zu entledigen, ihr diese abzunehmen, weil sie ja eh schon alles gesehen hat; kommt auf’s gleiche, wie wenn ich Coins flippen würde in der Hoffnung einer Entscheidung erleichtert zu werden.

Read the rest of this entry »