
Zé Cláudio und Maria vor ihrem Haus in der Siedlung Alta Piranheira, Oktober 2010
Die Szene hat etwas von einem Sergio-Leone-Film. Zé Cláudio und seine Frau Maria sind auf dem Heimweg von der Beerdigung von Zé Cláudios 96-jährigem Vater und betreten eine Bar in einer kleinen Holzhütte neben einem Feldweg. Die Bar liegt am Rande eines kleinen Amazonasdorfes mit eng aneinandergereihten, staubigen Häusern. In der Bar sitzt Zé Rodrigues, ein Farmer, der Zé Cláudio seit einem Monat bedroht. Zé Rodrigues ist schon den ganzen Tag hier, trinkt und verkündet den Anwesenden, dass er Zé Cláudio bald erledigen wird. Read the rest of this entry »


Dieser ziemlich Autobahn-Architektur-lastige Mode Shoot aus Südamerika sieht eigentlich eher aus als würde es um Männerklamotten gehen, anstatt um Frauensachen. Das liegt vermutlich daran, dass Frauenmode sich oft darum dreht, dass die Trägerin gerne eine Fee, Prinzessin, Schneewittchen oder etwas ähnlich hübsches und kindisches wäre. 
Eine der besten Sachen die dem brasilianischen Kino jemals passiert ist, war Pornochanchada, eine low-budget Mischung aus Sexploitation und Komödie. In den 70ern waren die Kinoleinwände voll mit diesem Schund. Wenn es außer mir noch jemanden gibt, dessen rechte Hand mit diesen Filmen beschäftigt war, dann ist es J.L. Benicio. Er hat die meisten der Pornochanchada-Poster gemalt. Wir haben ihn ausfindig gemacht und ein paar Sachen gefragt. 



