
Jeder weiß, dass ein Studium eine Menge Geld verschlingt und dass ein bisschen Lernen und ein mehr oder weniger regelmäßiges Erscheinen in den Vorlesungen euch zu eurer Traumkarriere berechtigen. Allerdings sind viele Leute zu blauäugig, um zu verstehen, dass sich dabei auch ein fabelhaftes Geschick in der Küche entwickeln kann.
Für viele bedeutet die Uni, dass sie sich das erste Mal nach dem Essen ihrer Mutter sehnen. Also, um euch vor einer Koffeintabletten- und Nudel-mit-Ketchup-Diät zu bewahren, sind hier drei Anfängerrezepte, die euch minimalste Kochkenntnisse, Geduld oder Geld abverlangen. Denkt dran: Eines Tages werdet ihr, wenn ihr in einem beschissenen Social Media-Job feststeckt, diese Rezepte einem 17-jährigen Praktikanten zusammen mit total verrückten Anekdoten aus eurer Erstizeit mitgeben.
Studentenrezept #1: Monte Cristo
Ein Monte Cristo klingt wie etwas, mit dem euch eine Pariser Prostituierte aus dem 19. Jahrhundert füttern sollte. Leider ist es einfach nur ein gegrilltes Käsesandwich … aber mit Marmelade! Wenn ihr das regelmäßig zu euch nehmt, werdet ihr bald auch regelmäßig Abführzäpfchen zu euch nehmen müssen.
Zutaten:
2 Scheiben Weißbrot
2 Scheiben Truthahnersatz
2 Scheiben Schmelzkäse
1 Ei
1 Löffel Marmelade
Schritt 1.

Macht ein Sandwich. Das ist, wenn man Essen, das kein Brot ist, zwischen zwei Scheiben Brot steckt.
Schritt 2.

Bade das ganze Ding in zerquirltem und gewürztem Ei. Zeigt euer Essen zu diesem Zeitpunkt besser niemandem; es sieht eklig aus.
Schritt 3.

Nun das Komplizierteste: Bügel dein nasses Sandwich mit einem heißen Bügeleisen, bis es goldbraun ist.
Schritt 4.

Ein gutes Bügeleisen kann zu eurem bestem Freund in der Küche werden. Ja, es ist nun eingesaut, aber seien wir ehrlich: Ihr werdet es niemals brauchen, um euch für ein Vorstellungsgespräch hübsch zu machen, oder?
Schritt 5.

Zerschneide das Baby mit einer Schere in zwei Hälften und serviere es mit Marmelade zum Dippen.
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