
Bis vor ein paar Tagen haben wir immer wieder herumgesudert, weil wir es nie schafften unsere Ärsche am Dienstag vor den Fernseher zu packen und uns Saturday Night Fever zu gönnen. Doch nun habe wir nach 3 Tagen Frequency endlich alles gesehen, gerochen und berührt was nur so sehens, riechens und berührungswert ist. Menschen mit echt wirklichem Vokuhila waren, da. Und wir meinen echtwirklich, nicht so ein Perückenscheiß.


Aber obwohl McGywer hier nur eine Perücke auf hatte, hat er sich doch wenigstens dazu bekannt eine Pussy zu sein und hat uns erklärt wie man sich aus riesigen Plastikhänden Kondome bastelt.
Einer der interessantesten Menschen auf dem Campingplatz war wohl unser Snailman. So tauften wir unseren bayrischen Frequency-Lebensmenschen. Jeden Tag zauberte er ein Lächeln auf unser Gesicht. Gleich nach unserer Ankunft, am Mittwoch und nachdem wir unser Zeltfort aufgestellt hatten, bemerkten wir eine weggetretene Schnapsleiche, etwas abseits von unseren Zelten. Wir wollten keine schlechten Nachbarn sein und seinen Zustand ausnützen, also deckten wir alle freien Stellen mit Nacktschnecken ab, damit sich ja niemand an ihm mit Edding vergeht.

Als er am nächsten Tag zu uns kam schissen wir uns ziemlich in die Hose und überlegten schon verschiedene Exitstrategien, denn er war definitiv größer und um einiges stärker als wir Würschtel. Doch dann stellte sich heraus, dass er nur einen Rasierer wollte, um einem seiner Schnapsleichen Freunde den Kopf zu rasieren. So geil sich der Plan auch anhörte, wir hatten leider keinen und er zog weiter. Drei Stunden später krachte eins unserer Zelte unter dem Gewicht von Snailman höchstselbst zusammen und wir konnten ihn dort kotzend und mit frischrasierter Glatze bewundern. Scheiß Hurensohn. Aber weil er uns zum Lachen brachte und wie ein kleines süßes Baby kotzte, ließen wir es ihm durchgehen.
Am letzten Tag überraschte er uns mit einer fetten Antene aus Klopapier, Bierdosen und Alufolie die auf der frischen Glatze thronte. Er komunizierte uns, dass sein Horn seine Hirnwellen vor eingriffen der „preißischen huan Regierung“ schützt.
Auch interessant war, dass Snailman sich von uns Koks schnorren wollte, wir gaben ihm, aber statt des Zauberpulvers Ahoibrause Zitrone, in einem zerfetzten Zigarettenpackerl . Als er dann einige Minuten später zurückkam, war er von unserem „ gschissen leiwanden Zeig“ ziemlich begeistert - wir wären es auch gewesen.
Im Nachhinein denken wir uns wir hätten ihm lieber zermörserte Schokoshreddies geben sollen. Er hätte uns sowieso geglaubt, dass es jetzt Schockokoks gibt. Weil diese eine Ahoibrause Packung uns dann abging als wir mit 20 Brausepulver den Gaumen unseres internetgeilen Freunds aufweichten. Es tat weh und sah widerlich aus und er tat es nur weil wir ihm Internetfame versprachen. Jetzt, damit er uns nicht auflauert und uns windelweich prügelt, Bilder von Lucca E., oder nennen wir ihn doch lieber L. Eder (um ihm noch ein Leben ohne Fanrummel zu ermöglichen), beim wissenschaftlichen Highlight unseres Lebens.














Eine andere feine Sache auf dem Frequency (von der Musik wollt ihr eh nichts wissen) waren die originellen Eisverkäufer. So wie unser asiatischer Liebling, der uns, nicht abkaufte, dass wir höchst seriösen Journalismus betreiben, wahrscheinlich weil unsere abgefuckte Kamera von vor fünf Jahren ausschaut als hätten wir sie einem Favelakind abgeluchst. Er veriet uns also seinen Namen nicht, wir gehen aber davon aus, dass er wie alle Asiaten Fu-Long heißt und wenn er nicht gerade besoffenen Idioten Eisverkauft, verdient er seine Brötchen als Pandadompteur. Ein etwas netterer Eisverkäufer war Jimmy, aber er war nach ein paar Minuten genervt weil ich ihm alle paar Sekunden einen Heiratsantrag machte, weil meine schwarzen Gene nicht mit Weißbrot verwässert werden sollen, schließlich soll mein Sohn eines Tages Marathonläufer werden.


Übrigens, Jabba the Hutt und Chewbacca waren auch da.

Wenn ihr noch mehr kranke Idioten sehen wollt, stattet Douchebagistan einen Besuch ab.





[...] mehr kranke Scheiße zum Thema Frequency, hier. 23/08/2010 at 14:08 Tags: douchebag, fotos, frequency, t-shirts VICELAND TODAY [...]