
Wir haben euch ja schon in einigen Blogeinträgen gesagt, dass wir Festivals an sich nicht mögen. Es ist laut, es ist dreckig, das Wetter ist schlecht, die Musik nervt und die Drogen sind viel zu teuer. Wir gehen eigentlich nie auf Festivals. Außer auf das DISTORTION. In Kopenhagen. Denn da ist das Wetter super, die Musik ausnahmslos gut, die Menschen schön und die Drogen, naja…
Das Festival avancierte mit seinen Block Partys am Tag und Offlocation Raves in der Nacht schnell zu einem unserer Favoriten. Jeden Tag in einem anderen Stadtteil und vornehmlich mit dänischen Künstlern sowie diversen europäischen Undergound DJs und Bands ist das Distortion nicht nur Spiegel der lebendigen lokalen Szene und Partykultur, sondern demonstriert darüber hinaus wie kreativ und humorvoll ein Festival sein kann - ganz ohne gezwungen Indiecharakter oder die totalen Kommerzialiserung.

Mittwochabend 19 Uhr. Downtown Kopenhagen . Techno, Bars und gute Laune. Wir haben extra eine Hebebühne klargemacht für das Bild. Den Schampus gabs umsonst dazu.

Die Jungs haben wir gegenüber abgesetzt. Dem Panda geht es mittlerweile wieder gut.


Der nette Herr war früher Milchmann und hat sich mit dem NAP CAB selbständig gemacht. Es ist das wonach es klingt. Mach’ ein Nickerchen und genieße das Gefühl etwas zu verpassen.

Bei Kopenhagener Stadtfesten gehts stets hoch her und der Schampus fließt in Strömen.

Wir wissen nicht ob dieser junge Mann Fan von Johnny Depp UND Robert Pattinson ist aber zumindest hat er Freunde. Was viele seiner Alters- und Interessengenossen nicht von sich behaupten können. Lucky you!


Nein, das ist nicht Belfast in den 90ern. Wir sind immer noch in Kopenhagen. Das ist der Ravetank. Hier ist jedoch schon alle Munition verschoßen und die müden aber stolzen Krieger fallen bald in ihre Betten.

Oder gehen wie wir noch zum Clubclash. Die erwartete Megashow blieb aus. Ja, der Typ rechts neben der Leinwand ist Simian Mobile Disco. Zumindest eine hälfte davon. Die “Performance” war nur ein ziemlich lahmes DJ Set. Nix für uns.

Don’t mess with the Lady! Pop ist nun mal auch Politik. Zumindest in Dänemark.


Kinder sind eigenartig. Am Anfang machen sie ihren Idolen alles nach um sich irgendwann um 180° zu drehen und einen auf Rebell zu machen. Er hier schafft bereits jetzt schon beides.

Haben wir was von Drogen gesagt?!

Was gibt es besseres als gutgelaunte schöne Frauen die auch noch was zu sagen haben?

Hier platzen beinah alle, so gut drauf sind sie.

Ok und dieser Typ hier ist wohl eine der skurilsten Figuren des Kopenhagener Nachtlebens. Außer die Kids mitknallhartem Techno um den Verstand zu bringen veranstaltet er ab und an SM Parties. Zur Promo schickt er dann eben mal bemalte Elefanten, Giraffen und Pferde durch die Kopenhagener Innenstadt. A ‘lil eccentricity anyone?

Action is his middle name.

Dänische Japanologiestudentin.
FOTOS: Jan Kapitän





