
Wer jemals irgendetwas von Emerson, Lake & Palmer oder King Crimson gehört hat, weiß, was für eine verdammte Gratwanderung Prog-Rock ist. Wer noch nie etwas von diesen Bands gehört hat, kann es sich vielleicht denken. Da wird in die Tasten gehauen und sich in Extase gedudelt, dass es nicht mehr feierlich ist, und im schlimmsten Fall endet alles in einer großen Kakophonie. Songstrukturen à la Strophe/Refrain/Strophe/Bridge/Refrain gibt es nicht, vielmehr scheint alles nach mathematischen Formeln errechnet worden zu sein. Die Schwierigkeiten potenzieren sich, wenn die Band, wie im Fall von Eela Craig, wortwörtlich christlicher als der Papst ist und Songtitel wie Kyrie Eleison oder Sanctus die Tracklisten der Alben pflastern. Aber das wahrhaftige, wirkliche Problem bei der Sache ist, dass in diesem ganzen Haufen ziemliche Perlen versteckt sind. Beim Suchen kann es dann schon mal vorkommen, dass man auch in Linz fündig wird.













