
Ja, Weihnachten ist jetzt schon ein paar Wochen her. Aber wir wollen euch trotzdem nicht die Antwort auf die uns so häufig gestellte Frage: “Wie habt ihr die Feiertage verbracht?” vorenthalten. Obwohl ihr es euch jetzt vermutlich auch selbst denken könnt, das ist EINE GAMES KOLUMNE. Hier nachzulesen, was unser liebster Kamp über BAYONETTA (SEGA) und THE SABOTEUR (EA) denkt.
BAYONETTA
Publisher: SEGA
Format: Xbox 360, PS3
Ja, ich bin ein Lulu. Ich tschecha nur 6 Tage die Woche mit meinen Jungs weil Montags immer „Desperate Housewifes“ läuft, ich vermeide Blickkontakt in der U-Bahn und ich habe Bayonetta nur auf „easy“ durchgespielt, so what? Dieses Game ist einfach zu schnell für mich, oder besser gesagt für den einer Tennisballgroßen Rosine wahrscheinlich verdammt ähnlich sehenden Platzhalter unter meiner Schädeldecke. Deshalb obwohl trotzdem und überhaupt aber vor allem: ich habs durchgespielt und es war über weite Strecken großartig! Bayonetta ist eine sexy Hexi, die für alle GV-technisch benachteiligten Game-Nerds als neue Schwattelvorlage funktionieren dürfte; ich persönlich stoße mich da (nein, keine Metapher) an der Tatsache dass ihre Kleidung zur Gänze aus Haaren besteht, lebendigen, sich zu Monster transformierenden Haaren.
Überraschenderweise an dieser Stelle kein Querverweis auf Kosten deiner von Naturpelz überwucherten Mutter sondern einfach mal die Feststellung das Bayonetta ein ziemlich einzigartiges Spiel ist, das du unbedingt ausprobiert haben solltest, tu es, tu es.
VICE AUSTRIA SAGT: Kamp mein gutester, du brauchst uns nicht zu beschwindeln. Wir haben uns gerade einen Ausschnitt des Gameplays auf youtube angeschaut und sind zum Schluss gekommen, dass du dem Game - genau wie wir - nicht einmal eine Minute lang folgen könntest. Macht nichts, es ist trotzdem ein lustiges Review.
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THE SABOTEUR
Publisher: EA
Format: Xbox 360, PS3, PC
Mit „The Saboteur“ verhält es sich ähnlich wie mit Arthur Worsegs ehemaligem Übungsgelände Isabella Meus: das wurde schon mal besser gemacht. Doch auch eine Frau (?) Meus findet sicher ab einem gewissen Grad an Verzweiflung aufgrund mangelnder Alternativen den einen oder anderen Kunden –ähh Abnehmer –ähh Dings. So dürfte es auch EAs open world/sandbox Spiel ergehen, zumindest ich dachte ich hätte an den Weihnachtsfeiertagen nichts besseres zu tun (Mitleidsbekundungen bitte an kamp@vice.at).
Der Saboteur Sean Devlin ist ein Nazi Killer auf Rachefeldzug im besetzten Paris der 40er Jahre, einer tristen Stadt im Look von Schindlers Liste trifft auf Frank Miller. Klingt gar nicht schlecht, oder? Die mittelmäßige Grafik, die zickige Steuerung und die unglaublich scheißdämlichen Dialoge machen es mir aber verdammt schwer nicht wieder den nächsten wackeligen Vergleich mit Isabella rauszuhauen. Versteht mich nicht falsch: das hier ist alles schon wirklich okay, nur eben nicht mehr. Nach einigen Stunden mit „The Saboteur“ besinnte ich mich wieder darauf was alkoholkranke Svabos wie ich so alleine zu Weihnachten eigentlich machen sollten, nämlich trinken, weinen und dazwischen mastubieren. Aber eben nicht auf Isabella Meus.

VICE AUSTRIA SAGT: Wir haben Weihnachten auch wichsend verbracht und zwischen durch Where The Wild Things Are gespielt. Für die Stimmung sozusagen. Aber das ist immer noch besser als alles, mit dem Arthur Worseg seine Mitmenschen beglückt.





[...] auch verwenden musste, als meine Mutter Salmonellen hatte. Wir halten einfach die vielen, vielen Worseg Anspielungen nicht mehr aus. Du musst mehr Bildungsfernsehen schauen, Kamp, Das Geschäft mit der [...]