Wenn wir früher Sylvester feierten war es Gang und Gebe, dass mir mein Vater nachmittags erklärte, dass all das Geld, welches unsere Nachbarn und vor allem meine ganze Mitschüler in die Luft ballerten, besser irgendwo in Afrika aufgehoben wäre. Wobei sich jeweils, je nach dem wie sich die weltpolitische Lage entwickelte, Afrika auch durch Indien, China oder Sri Lanka austauschen ließ. Read the rest of this entry »
VICELAND TODAY - 12/2009
NINJAS, ZOMBIES & HANS MOSER30/12/2009
|
KÖNNEN WIR BITTE WIEDER SOLCHE FILMPOSTER HABEN?30/12/2009
Filmposter sind Müll. Das war aber nicht immer so, irgendwann haben die falschen Leute übernommen und Filmposter wurden von etwas, was du dir in einem Rahmen an die Wand hängen würdest zu etwas, dass sogar vor einem Kino unerträglich ist. Read the rest of this entry » |
KAMP KILLS THE VIDEO GAMES29/12/2009
|
PUTTIN´ON THE RITZ29/12/2009
|
DIE UNTERGRUNDSTADT DES VORSITZENDEN MAO28/12/2009
1969 gab Mao die Konstruktion eines zweiten Beijings unter der Oberfläche der tatsächlichen Stadt in Auftrag. Alle der damaligen sechs Millionen Einwohner sollten darin Platz finden, damit die Leute, falls der Atomkrieg anfängt, weiter irgendwo abhängen und Mah Jong spielen können, während der Rest von uns im atomaren Regen verbrennt. Der Krieg hat nie angefangen, aber die Stadt ist immer noch da. Read the rest of this entry » |
ZOMBIES NINJAS & HANS MOSER26/12/2009
|
LIEBER SANTA25/12/2009
Zur 100-jährigen Gedenkfeier ihrer tapferen Kameraden, gefallen während der Semana Trágica, schrien sie kommemorierend - blutrote A’s ihre Stirnen zierend - “Viva la Revolución!” Es war eine eigenartig einzigartige Magie zu spüren. In diesem Moment, der so komisch ein Bild abgab. |
VICE RECOMMENDS…25/12/2009
|

Was kann ich sagen, der Film war großartig. Ich habe überhaupt keine Lust den Fructarier unter den Hipstern zu spielen und mir mit bissigen Kommentaren ins eigene Fleisch zu schneiden. Der Film ist für euch, liebe Freunde! 
Es wird wieder von Mauer zu Mauer und von Dach zu Dach geschwungen.
Deprimiert und übernachtig wandere ich über den Naschmarkt. Hoffentlich sieht mich keiner in dem Zustand. Fettige Haare, schmutzige Schuhe und eine rotzige Nase. In den Delis und Doans Wiens sitzen sie und starren bei den Fenstern hinaus. Das ist auch der einzige Zweck eines Aufenthalts ein einem der Schaufenster-Lokale Wiens: Beim Fenster hinaus schauen und hoffen, dass man mindestens so oft gesehen wird, wie man sieht. 
Mein Bruder und ich habe schon seit Jahren eine Tradition am Weihnachtsabend. Wenn das Kalbsgulasch gegessen und die zwanzig Eurogutscheine für Eduscho ausgetauscht worden sind, holt der Erstgeborene eine DVD aus dem Tabernakel. Die Hülle zeigt einen stark verschwitzten und elend schauenden Mann, gekleidet in ein blutverschmiertes Ruderleiberl. Wie jeden 24. Dezember, kurz nachdem Mutter die zweite Flasche Chianti vernichtet hat, schauen alle DIE HARD. 

Eigentlich war’s gestern nur Donnerstag, ein Tag wie alle anderen. Dennoch hab ich meine Feiertags-Fresse aufgesetzt und sie so stark nach hinten gespannt, dass ich sogar mit irgendwelchen Omas am Strand von Malibu mithalten hätte können. 


